Karl-Martin Hartmann
Künstler Karl-Martin Hartmann
Die Stele(n) der Toleranz
Die Stele der Toleranz aus dem Jahr 2016 ist ein Kunstwerk des Bildhauers Karl-Martin Hartmann und Kerstin Jeckel. Sie steht vor dem Aufgang des Kreishauses in Bad Schwalbach und ist Teil eines größeren Projekts: ein Netzwerk von Stelen, die für Toleranz, Vielfalt und friedliches Miteinander stehen.
Die Stele ist mit 12m Höhe eine schlanke, hoch aufragende Säule aus Stahl und beleuchtetem rotem Glas. Sie trägt Symbole und Inschriften, die an Toleranz und Menschlichkeit erinnern. Karl-Martin Hartmann sagt über sein Werk:
„Toleranz ist kein Zustand, sondern ein Prozess – ein ständiges Ringen um Verständnis und Respekt. Meine Stelen sollen daran erinnern, dass wir jeden Tag neu dafür einstehen müssen.“
Netzwerk der Stelen
Das Ziel der Künstler ist es gewesen, mit den Stelen ein weltweites Netzwerk für Toleranz und Menschlichkeit aufzubauen. Neben Bad Schwalbach gibt es weitere Stelen der Toleranz an anderen Orten im Rheingau-Taunus-Kreis und in anderen Ländern. Weitere Standorte im Landkreis sind:
- Taunusstein, Silberbachhalle und Berufliche Schule Untertaunus (BSU)
- Geisenheim, Berufliche Schulen Rheingau (BSR)
Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Europäischen Union. Damit wird betont, wie wichtig Toleranz und Zusammenhalt in Europa sind. Die Stelen sollen Menschen zum Nachdenken anregen und ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Hass setzen.
- Karl-Martin Hartmann (geb. 1949 in Wiesbaden) ist ein deutscher Künstler, der sich seit den 1990er-Jahren mit dem Thema Toleranz auseinandersetzt. Zusammen mit seiner Frau Kerstin Jeckel entwickelte er das Konzept der „Stelen der Toleranz“. Hartmann studierte an der Werkkunstschule Wiesbaden und ist bekannt für seine Glas-Kunstwerke und sozialen Skulpturen.
Kerstin Jeckel (Künstlerin und Mitinitiatorin des Projekts) arbeitet seit vielen Jahren mit Karl-Martin Hartmann zusammen. Beide setzen sich für die Verbreitung der Stelen als Symbol für Toleranz ein und organisieren internationale Projekte und Ausstellungen.
Die Stele der Toleranz von Karl Matin Hartmann und Kerstin Jeckel
Was ist die Stele der Toleranz?
- Die Stele der Toleranz ist ein Kunst‑Werk.
- Der Künstler Karl‑Martin Hartmann hat sie im Jahr 2016 gemacht.
- Die Stele steht in der Stadt Bad Schwalbach.
- Es gibt noch mehr solcher Stelen.
- Zusammen bilden sie ein Netzwerk für Toleranz und Frieden.
Wie sieht die Stele aus?
- Die Stele ist eine schmale und 12 Meter hohe Säule.
- Sie besteht aus Stahl und rotem Glas.
- Auf der Stele stehen Zeichen und Wörter.
- Diese Zeichen erinnern an Toleranz, Respekt und Menschlichkeit.
Der Künstler sagt:
Toleranz ist ein Prozess.
Das bedeutet:
- Toleranz passiert nicht von selbst.
- Menschen müssen jeden Tag etwas dafür tun.
Wo stehen weitere Stelen?
Es gibt noch drei Stelen im Rheingau‑Taunus‑Kreis und auch in anderen Ländern.
Im Landkreis stehen Stelen zum Beispiel hier:
- Taunusstein
- an der Silberbachhalle
- an der Beruflichen Schule Untertaunus (BSU)
- Geisenheim
- an den Beruflichen Schulen Rheingau (BSR)
Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Europäischen Union.
Das bedeutet:
- Die Europäische Union unterstützt das Projekt.
- Die EU findet Toleranz und Zusammenhalt sehr wichtig.
Die Stelen sollen:
- Menschen zum Nachdenken bringen
- ein Zeichen gegen Hass und Ausgrenzung setzen
Wer hat das Projekt gemacht?
Karl‑Martin Hartmann
- Er wurde 1949 in Wiesbaden geboren.
- Er ist ein deutscher Künstler.
- Er beschäftigt sich seit den 1990er‑Jahren mit dem Thema Toleranz.
- Er hat an der Werkkunstschule Wiesbaden studiert.
- Er ist bekannt für Glas‑Kunst und soziale Skulpturen.
- Zusammen mit seiner Frau hat er die Idee der Stelen der Toleranz entwickelt.
Kerstin Jeckel
- Sie ist Künstlerin.
- Sie arbeitet seit vielen Jahren mit Karl‑Martin Hartmann zusammen.
- Beide setzen sich für Toleranz ein.
- Sie organisieren Ausstellungen und internationale Projekte.