„Unser Dorf hat Zukunft“: Daumendrücken für Oberseelbach im Bundesentscheid
Kreisentwicklung
Oberseelbach steht im bundesweiten Finale des Wettbewerbs / Ziel: Das soziale, kulturelle und wirtschaftliche Engagement im Dorfleben sichtbar machen / Entscheidung über die Preisträger wird am 1. Juli bekannt gegeben
Ein besonderes Ereignis für den Niedernhausener Ortsteil Oberseelbach: Gestern fand die Bundesbegehung für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft 2026" statt. Nach Platz 2 im Regionalentscheid 2024 und Platz 2 im hessenweiten Entscheid 2025, ist das kleine Dorf aus Niedernhausen nun an der Spitze des Bewertungsprozesses angelangt und darf sich unter den bundesweiten Finalisten dieses Jahres präsentieren.
Die Menschen in Oberseelbach hatten mit großem Engagement für einen stimmungsvollen Empfang der Jury gesorgt. Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner waren vor Ort, um die Bewertungskommission mit einem eigens komponierten Lied zu begrüßen und zu zeigen, wo die zahlreichen Vorzüge und Potentiale Oberseelbachs liegen. Landrat Sandro Zehner und die Bürgermeisterin von Niedernhausen, Lucie Maier-Frutig, waren ebenfalls bei der Begrüßung der Jury anwesend. „Ich bin unheimlich stolz, was unser kleines Dorf hier auf die Beine gestellt hat", sagte Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig im Rahme der Begehung. Landrat Sandro Zehner unterstrich die Bedeutung des Wettbewerbs für die ländliche Entwicklung: „Der Rheingau-Taunus-Kreis lebt in seinen Dörfern, die wiederum die Keimzelle des Zusammenlebens sind, zum Beispiel was das Soziale angeht und das Ehrenamtliche, eben in allem, was unsere Gesellschaft ausmacht. Der Bundeswettbewerb lenkt den Fokus auf dieses dörfliche Leben und auf das, was den Maschinenraum unserer Demokratie ausmacht."
Am 1. Juli 2026 werden die Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze bekannt gegeben. Bis dahin heißt es: Alle Daumen aus dem Rheingau-Taunus-Kreis sind für Oberseelbach gedrückt!
Der 28. Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMLEH) ausgerichtet. Die Jury reist von Anfang bis Ende Juni über rund 5.000 Kilometer durch Deutschland, um insgesamt 26 Finalistendörfer zu begutachten. Diese qualifizierten Ortschaften stammen aus einem Gesamtpool von 1.221 Teilnehmenden. Der Wettbewerb zielt darauf ab, bürgerschaftliches Engagement sichtbar zu machen und die Eigeninitiative sowie Entwicklungsmöglichkeiten von Dörfern in den Mittelpunkt zu stellen.
Informationen zum Wettbewerb gibt es hier:










