Zwischen Genuss und neuen Bilderwelten: Rheingau präsentiert sich in neuem Format
Tourismus
Schlemmerwochen finden vom 24. April bis 3. Mai statt / „Wingertsknorze“ ist das diesjährige Schlemmerwochen-Brot / Imagefilm über den Rheingau feiert Premiere
Wie sich der Rheingau zwischen Tradition und Moderne positioniert, hat die Frühjahrspressekonferenz der Rheingau-Taunus Kultur- und Tourismus GmbH (RTKT) im Linden-Theater in Geisenheim gezeigt.
Im Mittelpunkt standen die Rheingauer Schlemmerwochen 2026. Frank Schönleber, Vizepräsident des Rheingauer Weinbauverbandes, die Rheingauer Weinkönigin Lena Roie sowie Projektleiterin Maren Gutberlet stellten gemeinsam mit Dominik Russler das traditionsreiche Veranstaltungsformat vor, das in diesem Jahr vom 24. April bis zum 3. Mai stattfindet. Die seit fast 40 Jahren etablierte Veranstaltungsreihe bringt Gastronomie, Weinbau und Tourismus zusammen und steht vor ihrem Jubiläumsjahr.
Bäcker Stefan Dries stellte den „kleinen Wingertsknorze“ als diesjähriges Schlemmerwochen-Brot vor. Es wird von den Rheingauer Bäckereien Laquai, Faust, deStalter, Preis und Schröer entwickelt und ist während der Schlemmerwochen sowie bei ausgewählten Winzerbetrieben erhältlich.
Übernachtungszahlen leicht rückläufig
Die touristischen Kennzahlen für das Jahr 2025 zeigten bei den Übernachtungszahlen mit 576.371 einen leichten Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren. Rüdesheim am Rhein bleibt Publikumsmagnet. Die meisten Besucher kamen aus den Niederlanden: So führten die 6694 niederländischen Gäste mit 14.862 Übernachtungen in Rüdesheim die Gästestatistik 2025 an, gefolgt von 4319 Gästen aus dem Vereinigten Königreich mit 11.438 Übernachtungen und 3232 Gästen aus den Vereinigten Staaten mit 5774 Übernachtungen.
Landrat Sandro Zehner: „Der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor für unsere Region. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind, machen aber auch deutlich, dass wir gezielt in Qualität und Infrastruktur investieren müssen.“ RTKT-Geschäftsführer Dominik Russler ergänzte: „Verlässliche Kennzahlen sind für uns die Grundlage, um Trends frühzeitig zu erkennen und den Rheingau strategisch weiterzuentwickeln. Gerade bei Themen wie Kurzreisen oder veränderten Aufenthaltsdauern sehen wir großes Potenzial.“
Vorgestellt wurden außerdem zehn Rheingauer Städte und Weinorte mit ihren Ortsteilen und Weinlagen jeweils in kurzen Videos. Die zehn Porträts zeigen die Kommunen in Form von Grußkarten unter dem Titel „Gude aus…“. Auch der Imagefilm „Rheingau? Joah – find ich gut!“ feierte Premiere. Er setzt auf eine bewusst narrative und ironische Erzählweise. Im Mittelpunkt steht die Perspektive eines zunächst distanzierten Protagonisten, der im Verlauf seine Verbundenheit zur Region entwickelt: Touristische Imagefilme zum Rheingau