Klimafreundliche Wärme für Eltville: Energie-Dienstleistungs-Zentrum präsentiert neue Holzpelletsheizung im Schulzentrum Eltville
Energie
Gymnasium Eltville und Gutenberg-Realschule seit September 2025 mit klimafreundlicher Biomasse-Heizung versorgt // Planung, Bau und Betrieb der Anlage liegen bei der edz Energie-Dienstleistungs-Zentrum Rheingau-Taunus GmbH, einer 100-prozentigen Tochter der RTK Holding GmbH // Enge Zusammenarbeit zwischen edz und Kreisverwaltung ermöglichte zügige Umsetzung trotz umfangreicher Auflagen.
Die edz Energie-Dienstleistungs-Zentrum-Rheingau-Taunus GmbH RTK präsentierte am 22. September die neue Palletheizung im Schulzentrum Eltville – und damit an einem Ort, der beispielhaft für das Umweltengagement des Rheingau-Taunus-Kreises steht. Seit September 2025 beziehen das Gymnasium Eltville und die Gutenberg-Realschule ihre Wärme über eine gänzlich neu konzipierte, klimafreundliche Heiztechnik. Zwei moderne Holzpelletskessel ersetzen die bisherigen Gas-Brennwertkessel und erzeugen die gesamte Wärmeenergie für die umfangreiche Liegenschaft auf Basis erneuerbarer Energien. Das Schulzentrum gehört mit über 18.000 m² Nettogrundfläche zu den größeren Liegenschaften des Landkreises.
Umsetzung durch kreiseigene edz GmbH
Realisiert wurde das Projekt von der edz Energie-Dienstleistungs-Zentrum Rheingau-Taunus GmbH. Über die RTK Holding GmbH ist der Rheingau-Taunus-Kreis zu 100 Prozent an dem Unternehmen beteiligt, das die Anlage geplant und gebaut hat und nun auch für Betrieb, Wartung und die laufende Wärmelieferung zuständig ist. Damit bleibt die klimafreundliche Wärmeversorgung des Schulzentrums vollständig in kreiseigener Hand.
Besonders hervorgehoben wird die Zusammenarbeit zwischen edz und Kreisverwaltung: Trotz umfangreicher Auflagen und eines engen Zeitrahmens konnte das Projekt reibungslos umgesetzt werden – ein Ergebnis, das beide Seiten als gelungenes Beispiel für die enge Verzahnung von Kreis und kommunalen Gesellschaften werten.
Vollständiger Ersatz statt aufwendiger Umverlegung
Ausgangspunkt für die Sanierung war eine Hauptgasleitung, die sich 2024 im Bereich der Baugrube des aktuell entstehenden Erweiterungsbaus befand. Statt die Leitung mit großem Aufwand umzuverlegen, prüfte der Kreis Alternativen und entschied sich für den vollständigen Ersatz der fossilen Energieträger. Nach Kostenermittlung, Förderantrag und der Freigabe durch den Kreistag im Mai 2025 begann die Umsetzung. Bei der Sanierung wurde zudem auf eine neue Regelungstechnik mit kontinuierlicher Anlagenüberwachung sowie auf elektrostatische Partikelabscheider zur Emissionsminderung gesetzt, die die Staubemissionen deutlich unter die geforderten Grenzwerte senken.