Entdecken. Ausprobieren. Zukunft gestalten. – Projekt „Mission Roboter“ bringt die Zukunft an die Grundschulen im RTK

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Schule

200 Grundschülerinnen und Grundschüler nehmen am 22. und 23. September an den Aktionstagen „Mission Roboter“ in der Aartalhalle Taunusstein-Neuhof teil / Aktionstage zeigen, wie digitale Bildung im Rheingau-Taunus-Kreis konkret umgesetzt wird / Grundlage ist der Medienentwicklungsplan 2025 – 2028 für 45 Schulen mit rund 19.500 Schülerinnen und Schülern

Wie bringt man einen Roboter dazu, genau das zu tun, was man sich vorgestellt hat? Ausprobieren, programmieren, Fehler suchen und gemeinsam eine Lösung finden: Bei „Mission Roboter“ haben rund 200 Grundschülerinnen und Grundschüler genau das erleben können. Die beiden Aktionstage wurden vom Medienzentrum Rheingau-Taunus gemeinsam mit der Sonnenschule in Taunusstein-Neuhof organisiert. An beiden Tagen hatten jeweils vier Klassen aus umliegenden Grundschulen die Möglichkeit, sich an verschiedenen Stationen mit Robotik und Programmierung zu beschäftigen, eigene Lösungen zu entwickeln und diese direkt auszuprobieren.

Zum Einsatz kommen unter anderem Robotersysteme von LEGO Education und Thymio. Die Schülerinnen und Schüler programmieren die Roboter für unterschiedliche Aufgaben, testen ihre Programme und verbessern sie, wenn etwas noch nicht funktioniert. Dabei steht nicht das perfekte Ergebnis im Vordergrund, sondern das eigene Ausprobieren und Tüfteln.

Auch Landrat Sandro Zehner besuchte „Mission Roboter“ und ließ sich von den Schülerinnen und Schülern erklären, wie ihre Roboter funktionieren und welche Aufgaben sie ihnen gestellt haben.

„Bei Robotik und Digitalisierung können wir gar nicht früh genug anfangen. Gerade Grundschülerinnen und Grundschüler sollen früh erleben, was Robotik kann und welche Möglichkeiten sich daraus für ihr späteres Leben und Berufsleben ergeben. Mit den Aktionstagen ‚Mission Roboter‘ zeigen wir, wie sich Robotik spielerisch und pädagogisch in den Schulalltag integrieren lässt. Damit schaffen wir wichtige Grundlagen für eine Zukunft, in der digitale Technologien eine immer größere Rolle spielen. Wir investieren also damit ganz konkret in die Zukunft unserer Kinder.“, so Landrat Sandro Zehner. 

Wenn Kinder einen Roboter programmieren, lernen sie weit mehr als den Umgang mit einem technischen Gerät. Sie müssen eine Aufgabe verstehen, einen Lösungsweg entwickeln und diesen anschließend in einzelne Programmierschritte übersetzen. Funktioniert etwas nicht wie geplant, müssen sie den Fehler finden und ihre Lösung anpassen.

Dabei werden unter anderem logisches und algorithmisches Denken, Kreativität, Teamarbeit und Problemlösungskompetenz gefördert. Gleichzeitig erleben die Kinder unmittelbar, dass ihre eigenen Ideen etwas bewirken können.

Der Aktionstag ist ein konkretes Beispiel für die Umsetzung des Medienentwicklungsplans 2025 –2028, der die strategische Grundlage für die Digitalisierung der 45 Schulen in Trägerschaft des Kreises bildet. Der Plan geht dabei weit über die Anschaffung von Tablets hinaus: Einheitliche technische Standards, IT-Sicherheit, verlässliche Supportstrukturen und Bildungsgerechtigkeit gehören ebenso dazu wie Robotik, Makerspaces, Künstliche Intelligenz und individualisiertes Lernen.

Christina Schiller, Leiterin des Dachdienstes Schule, Sport und Ehrenamt ergänzt: „Aktionstage wie ‚Mission Roboter‘ zahlen unmittelbar auf unseren Medienentwicklungsplan ein. Kinder wachsen heute ganz selbstverständlich mit digitalen Medien auf – umso wichtiger ist es, dass sie auch verstehen, was dahintersteckt. Bei ‚Mission Roboter‘ lernen sie spielerisch, wie Programmierung funktioniert, probieren aus, machen Fehler und finden eigene Lösungen. So nutzen sie digitale Technologien nicht nur, sondern setzen sich auch kritisch damit auseinander. Genau diese Verbindung von praktischem Ausprobieren und pädagogischem Lernen wollen wir mit unserem Medienentwicklungsplan stärken.“

Mehr zum Medienentwicklungsplan: https://www.medienentwicklungsplan-rtk.de