Teil der Biennale: Sammlung „Haas van Gemmern“ im Kunsthaus Taunusstein zu erleben
Kultur
Ausstellung „Der persönliche Blick“ tritt in Dialog mit 25 Künstlern / Schau ist einer von vier Schauplätzen der Biennale am Main / Förderung durch RTK als Mitglied des Kulturfonds Frankfurt RheinMain
Ab sofort ist die Ausstellung „Der persönliche Blick“ im Kunsthaus Taunusstein-Niederlibbach zu sehen. Sie findet im Rahmen der Biennale am Main 2026 statt, die vier zentrale Schauplätze im Rhein-Main-Gebiet miteinander verbindet: das Kunsthaus Taunusstein, das Kunstforum Mainturm in Flörsheim, das Kunstforum e.V. in Seligenstadt und die Ateliergemeinschaft „Wäscherei“ in Offenbach.
Die Ausstellung wird durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain gefördert – der Rheingau-Taunus-Kreis ist Mitglied des Fonds – sowie durch direkte Fördermittel des Rheingau-Taunus-Kreises. Beide Förderungen unterstreichen die Bedeutung, hochwertige kulturelle Projekte in der Region zu ermöglichen und die internationale Sichtbarkeit des Rhein-Main-Gebiets zu stärken. Sabine Stemmler-Heß, Kulturbeauftragte des Rheingau-Taunus-Kreises: „Die Zusammenarbeit im Kulturfonds Frankfurt RheinMain bietet nicht nur Fördermöglichkeiten, sondern ein weitreichendes Netzwerk in die Region, das solche Stadt- und Landkreis- übergreifenden Leuchtturmprojekte ermöglicht und Kunst und Kultur eine ganz neue Sichtbarkeit verleiht.“
Die Schau fällt zeitlich mit dem zehnjährigen Jubiläum der Kunst- und Kulturarbeit im Kunsthaus Taunusstein zusammen. Im Zentrum der Ausstellung steht die Sammlung Haas van Gemmern, die das Herzstück des Ausstellungskonzepts bildet. Kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. Christopher Naumann, Leiter des Kulturamts Flörsheim, der die Biennale verantwortet.
25 nationale und internationale Künstler, die nicht in der Sammlung vertreten sind, wurden eingeladen, sich mit der Sammlung Haas van Gemmern zu beschäftigen. Zunächst wählten sie Werke für die Ausstellung aus, anschließend traten sie mit eigenen Arbeiten in Beziehung zu den ausgewählten Werken. So entstand ein nuancenreicher Austausch, der Besucherinnen und Besucher einlädt, die Ausstellung aus ihrem eigenen Blickwinkel zu entdecken. Dieses Prinzip – Werke aus der Sammlung Haas van Gemmern im Kontakt mit Arbeiten anderer Künstler – wird auch an den weiteren Biennale-Standorten umgesetzt.
Werke aus der Sammlung Haas van Gemmern sind zu sehen von:
Till Augustin, Rolf Behm, Michael Gitlin, Hans-Hendrik Grimmling, Katrin Kampmann, Bernd Kirschner, Jean Y. Klein, Ina Lindemann, Dagmar Piesker, Holger Schmidhuber, SEO, Hans Sieverding, Monika Sigloch, Reinhard Stangl, Walter Stöhrer.
Künstler im Dialog mit der Sammlung:
Günther Beier, Martina Bernasko, Patrick David Brockmann, Pilar Colino, Michelle Concepción, José De Quadros, Ingrid Hornef, Wulf Kirschner, Ute Krautkremer, Nandu Kriesche, Raphaël Languillat, Carolin Liebl, Paul Pape, Charlotte Rahn, Ivo Ringe, Veronika Rodenberg, Rita Rohlfing, Nikolas Schmid-Pfähler, Jörg Schmitz, Moritz Schneidewendt, Heiner Thiel, Doris Tofall, Gabriele von Lutzau, Adriana Woll, Margarete Zahn.
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