30 Jahre „Flagge zeigen für Tibet“ – Rheingau-Taunus-Kreis beteiligt sich erneut

Die Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“ der Tibet Initiative Deutschland feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Seit 1996 rufen die Initiatoren Städte, Gemeinden und Landkreise dazu auf, am 10. März die tibetische Flagge an öffentlichen Gebäuden zu hissen und damit ein Zeichen für Menschenrechte, Freiheit und Selbstbestimmung zu setzen.

Auch der Rheingau-Taunus-Kreis beteiligt sich erneut an der Aktion und hisst am 10. März die tibetische Flagge vor dem Kreishaus in Bad Schwalbach. Landrat Sandro Zehner ist es ein besonderes Anliegen, mit dieser Aktion auf die Situation in Tibet aufmerksam zu machen und ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Auch der Erste Kreisbeigeordnete Klaus-Peter Willsch beteiligt sich und hisst die tibetische Flagge in seinem Büro.

Warum der 10. März? Der Tag erinnert weltweit an den Tibetischer Volksaufstand von 1959, bei dem Tausende Tibeter gegen die chinesische Herrschaft protestierten. Der Aufstand wurde gewaltsam niedergeschlagen.

Initiiert wurde die bundesweite Kampagne vom Verein “Tibet Initiative Deutschland e.V.”. Was 1996 mit 21 teilnehmenden Kommunen begann, ist heute eine der größten kommunalen Menschenrechtsaktionen Deutschlands. Inzwischen beteiligen sich jährlich mehr als 450 Städte, Gemeinden und Landkreise an der Kampagne und machen damit auf die Situation der tibetischen Bevölkerung aufmerksam. Auch der Rheingau-Taunus-Kreis setzt mit dem Hissen der Flagge ein sichtbares Zeichen der Solidarität.

Neben dem Hissen der Flagge vor Ort besteht auch die Möglichkeit, digital an der Kampagne teilzunehmen. Weitere Information dazu finden sich auf der Webseite der Tibet Initiative Deutschland: Tibet Initiative Deutschland e.V. - Für Menschenrechte in Tibet 

Tibets Volksaufstand liegt inzwischen mehr als ein halbes Jahrhundert zurück. Angesichts weltweit zunehmender Menschenrechtsverletzungen und der Bedrohung demokratischer Werte ist die Erinnerung daran jedoch aktueller denn je.