FAIRTRADE KREIS

Bisher gibt es über 350 Fairtrade-Towns in Deutschland, u.a. Wiesbaden und Frankfurt.
Die Kampagne "Fairtrade-Towns" wurde von TransFair initiiert, um den Fairen Handel weltweit zu stärken, indem unterschiedliche Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft in die Kampagne eingebunden werden. Das Ziel ist, die ökonomischen,  sozialen und ökologischen Standards des Fairen Handel in das wirtschaftliche Handeln aller relevanten Akteure zu integrieren: Verbraucher, Einzelhandel, Städte und Kommunen, Kirchen und Landkreise.

Die Kampagne ist ein weiterer kleiner Schritt, unsere gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit zu sichern. Bisher war der faire Handel in erster Linie eine Nische, die u.a. durch die ca. 600 Weltläden in Deutschland - häufig von Kirchengemeinden getragen - entwickelt wurde. Seit einigen Jahren haben die ÖkoFairen Produkte diese Nische verlassen, um noch mehr Verbraucher, Akteure und Entscheider zu erreichen. Das Marketing für den Fairen Handel wird u.a. durch Fairtrade Deutschland, durch Fairtrade-Importeure (z.B. Gepa - The Fair Trade Company ) und den Weltladendachverband unterstützt, wie man z.B. an der Kampagne "Öko + Fair ernährt mehr!", eine Kampagne für zukunftsfähige Welternährung, sehen kann.

Um Fairtrade-Kreis zu werden, müssen fünf Kriterien erfüllt werden:

1. Kriterium
Es liegt ein Beschluss des Kreistages vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Kreistages
sowie im Landratsbüro Fair Trade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet wird.
Es wird die Entscheidung getroffen, als Landkreis den Titel „Fairtrade Landkreis“ anzustreben.

2. Kriterium
Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zum „Fairtrade Landkreis“ die Aktivitäten
der relevanten Akteure vor Ort koordiniert: Kreis, Städte und Gemeinden, Einzelhandel, Weltladen,  
Lokale Agenda 21-Gruppe, Kirchen, Schulen, VHS und Vereine und Medien …

3. Kriterium

In wenigstens 30 lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus Fairem Handel angeboten
und in wenigstens 15 Cafés, Restaurants oder Kantinen werden Fair Trade-Produkte ausgeschenkt.

4. Kriterium
In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen  werden Fair Trade-Produkte verwendet
und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt.

5. Kriterium

Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zum Fairtrade-Landkreis.

Weitere Informationen finden Sie auf der Fairtrade-Homepage des Rheingau-Taunus-Kreises.

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