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Datum:29.01.2019
Kategorie: Tourismus
Autor: Pressestelle

Wein, Wandern, Kultur und Limo 2.0 trifft Bundes­hauptstadt

Umweltministerin Priska Hinz neben Landrat Kilian beim Besuch des Messestandes

Umweltministerin Priska Hinz neben Landrat Kilian beim Besuch des Messestandes

Rheingau-Taunus-Kreis präsentiert sich auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin / Landrat Frank Kilian zieht positives Fazit

Zum ersten Mal präsentierte sich der Rheingau-Taunus-Kreis auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin, der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. In der Hessenhalle konnten vom 24. bis zum 27. Januar 2019 zahlreiche interessante Gespräche geführt und den Besuchern die Vorzüge und Besonderheiten der Region nähergebracht werden.
„Wir haben die Idee von Kreislandwirt Thomas Kunz gerne aufgegriffen, den Rheingau-Taunus-Kreis während der Grünen Woche in Berlin zu präsentieren. Der entsprechenden Anfrage der Marketinggesellschaft „Gutes aus Hessen“ haben wir deshalb spontan zugestimmt und sind mit einem positiven Fazit zurückgekehrt“, so Landrat Kilian.
Das interessierte Publikum konnte dank der verschiedenen Botschafter des Kreises, wie u.a. Professor Dr. Leo Gros und Wolfgang Blum, die gemeinsam die Region auf der Messe vertreten haben, mit fundierten Informationen versorgt werden. „Diesen Botschaftern, die sich trotz der kurzen Vorbereitungszeit spontan zur Mitarbeit bereiterklärt und ihre Zeit geopfert haben, bin ich überaus dankbar“, so Kilian. „Wir hoffen nun, dass zahlreiche Messebesucher demnächst Gast in unserer Region sein werden“, so Kilian weiter.

Am Messestand erhielten die Besucher Informationen zur Tourismusdestination Rheingau sowie zu den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten im Untertaunus. Auch die hessische Umweltministerin Priska Hinz stattete dem Präsentationsstand des Kreises einen Besuch ab.
Unterstützt wurde das Messeteam am letzten Ausstellungstag durch Corinna Schmidt von der Taunus Touristik Service e.V. (TTS). Der touristische Dachverband des Taunus ist für die Bewerbung dieser Tourismusregion und damit auch für den Rheingau-Taunus-Kreis zuständig. Gerne angenommen wurden nicht nur die Informationen, sondern auch die Milch- und Kakaoproben, welche die Molkerei Schwälbchen zur Verfügung gestellt hat.

Nicht nur am Messestand, sondern auch auf der Hessenbühne waren die Akteure aus dem Rheingau-Taunus-Kreis aktiv und standen hr1-Moderator Kai Völker Rede und Antwort. Andreas Wennemann, Geschäftsführer des Naturparks Rhein-Taunus brachte dem Publikum die Vorzüge der waldreichen Region und des außergewöhnlich vielfältigen Natur- und Kulturraumes näher.
Die römische Händlerin Lea alias Renate Klingelhöfer und Reiteroffizier Ursus Treverus alias Dirk Augustini vom Kastel Zugmantel beeindruckten Moderator und Gäste mit ihren historischen Gewändern. Die beiden zertifizierten Limes Cicerones, Gästebegleiter im Weltkulturerbe Limes, nehmen bei Erlebnisführungen für Jung und Alt ihre Besucher mit auf eine Reise in die Welt des 3. Jahrhunderts nach Christus. So wussten sie auch zu berichten, dass der Faltbecher, ein Trinkgefäß der Römer, der Vorläufer des „Gerippten“ für Apfelwein ist und wir die dafür notwendigen Äpfel ebenfalls den Römern zu verdanken haben.

In die zweite Welterberegion im Rheingau-Taunus-Kreis, das Obere Mittelrheintal, entführte Kultur-, Wein-, Wander- und Welterbebotschafter Wolfgang Blum die Zuschauer vor der Hessenbühne. Dabei nahm er sie mit auf den fast 30 Kilometer langen Klostersteig, der vom Kloster Eberbach nach Kloster Marienhausen bei Aulhausen führt und unterwegs zahlreiche Ruhepunkte zum Innehalten bietet. Der Klostersteig ist für die Publikumswahl „Deutschlands Schönste Wanderwege 2019“ nominiert. Interessierte können bis zum 30. Juni 2019 unter www.kulturland-rheingau.de/klostersteig/ mit abstimmen.

„Darf eine Weinmajestät verheiratet sein?“ Diese und weitere neun Fragen zum Rheingau und zum Wein galt es beim Publikumsquiz zu beantworten. Die Rheingauer Weinprinzessin Sophie, Weinkönigin Annika und ihre Weinprinzessin Lena aus Hallgarten stellten die Fragen unterstützt von Sabine Nebel von der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH. Dass Berlin nicht unbedingt eine Weinregion ist, wurde bei der Beantwortung der Fragen schnell deutlich. Dennoch konnte ein Gewinner ermittelt werden, der sich über zwei Flaschen Rheingauer Riesling sowie zwei Fahrkarten für die Bingen Rüdesheimer Fahrgastschifffahrt freute.

„Hessisch gebabbelt“ hat Kai Völker auf der Hessenbühne auch mit Chemieprofessor und Weinauktionator Professor Dr. Leo Gros. Eindrucksvoll und auch für Nicht-Chemiker verständlich erläuterte er den Gästen, wie es den Weintrauben gelingt, bei intensiver Sonnenstrahlung nicht zu verbrennen, obwohl sie keinen Sonnenschirm aufspannen und sich nicht mit Sonnenmilch eincremen können. „Die Sonne bringt die Moleküle in der Traube zum Tanzen, so dass das Karotin darin wie Sonnenmilch wirkt“, so Leo Gros.

Limo 2.0

Ein Erfrischungsgetränk mit Namen „Pijure“ aus Birkensaft, Bio-Birne und Zitrone sorgte in Berlin für reges Interesse am Rheingau-Taunus-Messestand. Die Idee dazu hatten vier Freunde aus Taunusstein, Schlangenbad und Wiesbaden und gründeten vor drei Jahren ihr start up-Unternehmen mit Sitz in Schlangenbad. Der Name „Pijure“ ist eine Symbiose aus den Worten „Pure“ (rein) und „Juice“ (Saft). „Limo 2.0“ nannte Moderator Völker das Getränk und versprach dem Produkt einen Siegeszug durch Deutschland. Mit leerem Kofferraum – alle Verkostungsdosen sind aufgebraucht – aber zahlreichen motivierenden Kundengesprächen und geknüpften Geschäftskontakten verließen die Geschäftsführer Stas Bochegov und Max Perlefein Berlin.

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