PRESSEMITTEILUNGEN   (Detailansicht)

Datum:05.02.2019
Kategorie: Naturschutz, Landschaftsschutz, Gewässerschutz
Autor: Pressestelle

Tafel informiert über die Winter­linden auf dem Alteburger Markt­platz

Von links nach rechts: Kreisbeigeordnete Dr. Heidrun Orth-Krollmann, Astrid Zima (Stadt Idstein Bauamt), Orna Behrendt (Untere Naturschutzbehörde des Kreises), Katharina Schiewe (Praktikantin bei der UNB und Erstellerin der Informationstafel), Ute Guckes-Westenberger (Ortsbeirat Idstein-Heftrich), Heinz Juhnke (Limesbeauftragter) und Antje Schulz (Untere Naturschutzbehörde)

Informationstafel wurde der Öffentlichkeit übergeben.

Bäume sind seit 1938 Naturdenkmal / 1783 vom damaligen Schultheiß Konrad Klapper gepflanzt

Ein Naturdenkmal sind sie bereits seit 1938, was bisher aber allenfalls Experten wirklich bewusst war. Nun weist eine Informationstafel auf Geschichte und Einstufung der 14 Winterlinden auf dem Alteburger Marktplatz hin. Trotz Schnee und winterlichen Bedingungen ließen es sich die Initiatoren, darunter die Kreisbeigeordnete Dr. Heidrun Orth-Krollmann, Astrid Zima vom Bauamt der Stadt Idstein, Limes-Beauftragter Heinz Juhnke, Ute Guckes-Westenberger (Ortsbeirat Idstein-Heftrich) sowie die Fachdienstleiterin Umwelt, Antje Schulz, mit ihren Mitarbeiterinnen Orna Behrendt und Katharina Schiewe, nicht nehmen, um die Informationstafel der Öffentlichkeit zu übergeben.

Nun können sich die Besucher des Geländes über die Winterlinden ausführlich informieren, die bereits 1783 vom Heftricher Schultheiß Konrad Klapper auf dem Marktplatz angepflanzt wurden. Die damals 24 Bäume waren eine Spende von Fürst Carl Wilhelm von Nassau-Usingen. Heute sind es noch 14 Linden, die ältesten sind über 235 Jahre alt. Neue, jüngere Linden wurden kontinuierlich nachgepflanzt, weshalb der Platz sein besonderes Flair bis heute behalten hat. Durch die herzförmigen Blätter, den süßen Duft und ihr weit ausladendes Kronendach der Linde zog sie seit jeher Menschen auf der Suche nach Geborgenheit an. Linden gelten als Symbole der Gerechtigkeit, Liebe, Heimat und des Friedens.

Sie wurden als lebende Denkmäler zu besonderen Anlässen gepflanzt und galten als Mittelpunk¬te des gesellschaftlichen Lebens. Es gab (und gibt teilweise heute noch) Tanzlinden, die als Plattfor¬men dem gemeinsamen Tanz dienten, Gerichtslinden, unter denen Gerichtsverhandlungen geführt wurden und von Linden beschattete Marktplätze, wie hier auf dem Alteburger Marktplatz.
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Zur Zeit der Entstehung des Platzes war es eine Besonderheit der Region, dass Märkte auch außerhalb von kleinen Siedlungen auf dem Feld oder in der Natur abgehalten wurden. Diese Besonderheit hat nur durch das Markttreiben auf dem Alteburger Markt überlebt.
Der ursprüngliche Viehmarkt hat sich ab 1900 immer mehr zu einem Volksfest entwickelt, welches dreimal im Jahr stattfindet. Mittels der Informationstafel wird zudem darauf verwiesen, auf den Wurzelbereich der Linden zu achten. Der Boden werde immer stärker verdichtet, weshalb der Druck auf die Wurzeln steigt, sodass dem Baum Wasser, Luft und Nährstoffe fehlen. Auch aus der Erde herausragende Wurzeln werden verletzt. Jeder Schaden setzt die Lebensdauer der Linden herab.

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