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Datum:23.07.2019
Kategorie: Jugendhilfe, Jugendförderung
Autor: Pressestelle

„Sprich mit mir“

Wanderausstellung und Fachtag des Netzwerks „Frühe Hilfen und Kooperation im Kinderschutz – Rheingau-Taunus-Kreis“

Die Koordinationsstelle des Netzwerks „Frühe Hilfen und Kooperation im Kinderschutz – Rheingau-Taunus-Kreis“, lädt Fachkräfte, Eltern und Interessierte zum diesjährigen Fachtag am 28. August 2019 von 13:30 bis 18:00 Uhr, in die Hochschule Fresenius nach Idstein ein.

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Monika Merkert, Kreisbeigeordnete und Dezernentin für Jugend und Gesundheit: „Der Fachtag greift das Thema, der im Dezember letzten Jahres gestarteten Plakataktion, „Sprechen Sie lieber mit Ihrem Kind“ auf. Die Dezernentin wird die Veranstaltung eröffnen.
Merkert: „Bei unserer Plakataktion, wie auch bei der Wanderausstellung „Sprich mit mir“ geht es um die Sensibilisierung von Eltern und Erziehenden, in Bezug auf die Auswirkungen der stark gestiegenen Nutzung digitaler Medien im Kontext mit Familie und hier besonders mit kleinen Kindern.“
Wie verändern sich durch häufige Smartphone-Nutzung Kommunikation und Beziehung zwischen Eltern und Kindern und welche Bedürfnisse von Kleinkindern etwa nach Aufmerksamkeit und Zuwendung geraten dabei aus dem Blick? Die Sensibilisierung von Eltern und Erziehenden steht im Vordergrund. Gleichzeitig soll aber auch darüber gesprochen werden, wie sich die Beziehungskompetenzen junger Eltern stärken lassen.
Dr. Erika Butzmann, Erziehungswissenschaftlerin und Psychologin, wird die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Fachtags mit einem Vortrag über den Einfluss des Smartphone-Gebrauchs auf die Gehirnentwicklung der Kinder informieren und Anregungen geben, wie Erziehende beim Umgang mit digitalen Medien für ihre Kinder ein gutes Vorbild sein können.

Durch das Tempo der „digitalen Revolution“ fehlt vielen Erziehenden das Bewusstsein für die Folgen, die durch die ständige Nutzung von Handy und Co entstehen. Die Erkenntnisse der Bindungsforschung belegen allerdings, dass Kinder für eine gute und gesunde Entwicklung besonders im ersten Lebensjahr eine Bezugsperson benötigen, die intensiv mit ihnen kommuniziert. Dabei läuft Kommunikation in dieser Zeit in erster Linie über Blickkontakt und die sprachliche Begleitung der Erlebnisse der Kinder durch die Erwachsenen.
Auch beim Thema Medienkompetenz ist ein reflektierter Umgang mit den Digitalen Medien sinnvoll. Denn der Medienkonsum der Kinder orientiert sich später an dem der erwachsenen Vorbilder.

Im Rahmen des Fachtags wird die zum Thema passende Wanderausstellung „Sprich mit mir“ offiziell eröffnet. Die Wanderausstellung wurde von den mittelhessischen NetzwerkkoordinatorInnen der Frühen Hilfen mit dem Arbeitsbereich „Allgemeine Erziehungswissenschaft“ der Philipps Universität Marburg und dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) entwickelt.
Die Werke, die die Studierenden in Zusammenarbeit mit Professorin Dr. Sabine Maschke erstellt haben, rücken die Eltern-Kind-Interaktion in den Fokus. Sie zielen darauf ab, den Einfluss des Gebrauchs digitaler Medien auf die Eltern-Kind-Beziehung zu verdeutlichen und für dieses Thema zu sensibilisieren.

Die Wanderausstellung ist drei Wochen lang im Rheingau-Taunus-Kreis zu sehen.
Im Idsteiner Land vom 26. bis zum 30.08.2019 Im Foyer des Gebäudes B in der Hochschule Fresenius, Limburger Straße 2 in Idstein. Im Untertaunus vom 2. bis zum 6. September im Foyer des Rathauses in Taunusstein, Aarstraße150 und Im Rheingau vom 9. bis zum 13. September in der Mediathek in Eltville, Rheingauer Straße 28. Die Ausstellung kann zu den jeweiligen Öffnungszeiten besucht werden.

Am 11. September 2019 sind Fachkräfte, Eltern und Interessierte ab 18:30 Uhr in die Mediathek in Eltville eingeladen, um mit Beate Kremser, Medienpädagogin zum Thema „Digitale Lebenswelt und Familie“ in den Dialog zu gehen. Nach der Begrüßung von Landrat Frank Kilian wird sie ein Impulsreferat zu diesem Thema halten.

Anmeldungen zum Fachtag nimmt die Netzwerkstelle Frühe Hilfen des Rheingau-Taunus-Kreises per Mail oder Fax bis 19. August entgegen.
E-Mail: fruehehilfen@rheingau-taunus.de
Fax: 06124 510-773.

Für weitere Informationen zur Netzwerkarbeit oder Interesse an einer Mitarbeit steht die Netzwerkkoordinatorin Regine Walther-Zeidler unter Telefonnummer 06124 510-459 zur Verfügung.

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