PRESSEMITTEILUNGEN   (Detailansicht)

Datum:02.11.2018
Kategorie: Wirtschaft
Autor: Pressestelle

„Sie sollten das Netzwerk wie einen Freund sehen“

Landrat Frank Kilian (4. von links), Dr. Rainer Terhedebrügge (rechts), Stas Bochegov (3. von links), Dennis Duras (2. von links), Bürgermeister Christian Herfurth (2. von rechts) und Klaus-Peter Willsch (links).

Landrat Kilian eröffnet „Wirtschaftsdialog“ / Zwischen Gesundheit und Kontaktknüpfen / Ungewöhnliche Mittagspause

„Sie sollten das Netzwerk wie einen Freund ansehen“, empfiehlt Dr. Rainer Terhedebrügge. Der Internist aus dem Rheingau ist nicht nur ein profunder Kenner der Gesundheitsbranche, sondern auch ein bekennender Netzwerker. Um dann zur Diagnose „zu schreiten“: „Ärzte sind schlechte Netzwerker“. Dabei mache das Kontaktknüpfen durchaus Sinn, wie Terhedebrügge aus eigener Erfahrung dazulegen weiß. „Zu mir kam ein Patient mit Beschwerden, wir haben den Grund rasch gefunden und nach dem passenden Mediziner gesucht, der die Operation durchführen kann. Dank meines Netzwerkes und einigen Telefonaten wurde dieser gefunden, so dass der Patient noch heute Nachmittag auf dem Operationstisch liegen wird“, so der Internist, der auch bei der Wissensvermittlung auf Netzwerke vertraut.

Dr. Rainer Terhedebrügge war der Hauptreferent des erstmals durchgeführten und vom LEADER-Programm geförderten „Wirtschaftsdialogs - Wertschöpfung durch Netzwerken“. Seit Anfang 2015 ist die Region Taunus – bestehend aus den Kommunen des Untertaunus und den drei Gemeinden Glashütten, Schmitten und Weilrod – eine von 24 LEADER-Regionen in Hessen. „Grundlage war die Entwicklung des Regionalen Entwicklungskonzeptes, in dessen Fokus die regionale Wertschöpfung sowie die Lebensqualität in der Region stehen“, berichtet Landrat Frank Kilian. In diesem Rahmen wurde die Idee für den „Wirtschaftsdialog“ geboren, dessen Ziel die Vernetzung der Unternehmen und Handwerksbetriebe ist. Der Einladung zu einer ungewöhnlichen Mittagspause um 12.00 Uhr im Kulturbahnhof in Idstein folgten rund 60 Gäste aus dem Gesundheitsbereich.

Netzwerke, so der Arzt aus Eltville, müsse man nutzen. Gerade für junge Kollegen sei dies ein wichtiges Hilfsmittel, zu dem man aber auch Vertrauen aufbauen müsse. Sein Rat: „Wenn ein Netzwerk gebildet ist, dann sprechen Sie die Netzwerker an, fragen Sie um Hilfe - nur dann erfahren Sie, ob diese gute Freunde sind. Dann ist ein gegenseitiger Austausch möglich, der allen Seiten dient.“ Während Dr. Terhedebrügge für die Bildung von Netzwerken warb, weil Ärzte damit neues Wissen und medizinische Erkenntnisse transportieren sowie sich darüber austauschen können, informierte Dennis Duras, Health and Sports Manager bei „Jack Wolfskin“, über das betriebliche Gesundheitsmanagement des Herstellers von Funktionskleidung und Outdoor-Ausrüstung mit Sitz in Idstein.  

Eine lange Liste mit Sportangeboten bietet „Jack Wolfskin“ seinen zirka 400 Mitarbeitern am Standort.an. Dennis Duras: „Das betriebliche Gesundheitsmanagement dient dem Wohle der Mitarbeiter. Es soll ihnen gut gehen.“ Die Philosophie des Unternehmens geht auf: „Die Mitarbeiter sind zufriedener, die Fehlzeiten gehen zurück und die Motivation steigt weiter an.“ Pro Woche steht der Belegschaft eine Stunde Betriebssport zur Verfügung - von Yoga, Rücken-Kurse über Mountainbike-Fahrten am Morgen bis zu Kletter-Touren, Schwimmen und Mannschaftssportarten.

Die Mischung von Birke, Birne und Zitrone klingt für Mitteleuropäer noch etwas abenteuerlich. Und doch kann das Start-Up-Unternehmen Pijure UG aus Schlangenbad schon erste Erfolge vorweisen. Stas Bochegov hatte beim „Wirtschaftsdialog“ die Rezeptur für das Erfrischungsgetränk und das Konzept der vier jungen Männer vorzustellen. Selbstverständlich hatte Bochegov auch einige Kostproben mitgebracht, damit die Gäste den Geschmack probieren konnten. Eine Limonade ohne Farbstoffe, ohne Koffein, vegan und mit nur 23 Kalorien - so preist der 25-jährige Jungunternehmer sein Produkt an, das auf dem Markt ist.

„Wir wollen neuen Ideen, neuen Produkten und neuen Dienstleistungen eine Plattform zur Präsentation bieten, weil wir immer wieder feststellen, dass wir unsere Region noch zu wenig kennen“, betont Landrat Kilian. Auf den Gesundheitsstandort verweist dann auch Idsteins Bürgermeister Christian Herfurth, der auch dafür plädiert, dass sich die vielen Akteure im Gesundheitsbereich besser vernetzen sollen. Diese Plattform nutzen Erfan Barogh und seine Kollegin Tamara Hanssen, um ihren „physiotruck“ vorzustellen. Der „physiotruck“ ist eine Art mobile Physiotherapie-Praxis, mit der das Duo direkt zum Kunden nach Hause oder in Firmen und auf Veranstaltungen kommt, damit sich Menschen eine Weile aus dem Trubel des Alltags zurückziehen können. Erfan Barogh: „Mit unserem einzigartigen Konzept möchten wir den Grundstein für ein besseres Wohlbefinden und aktiveres Freizeitleben legen. Ob Schmerzlinderung oder Fitnesssteigerung - wir haben für jeden Wunsch und jedes Bedürfnis ein passendes Programm.“
   
Dass das Konzept des Wirtschaftsdialogs ankam, zeigten der rege Meinungsaustausch zwischen den Gästen. „Die Vernetzung untereinander findet jetzt statt“, freute sich Landrat Frank Kilian über die positive Resonanz: „Unser Ziel ist erreicht!“

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