PRESSEMITTEILUNGEN   (Detailansicht)

Datum:17.11.2022
Kategorie: Rettungsdienste
Autor: Pressestelle

Rüdesheim: Feuer in Großbäckerei sorgt für Großeinsatz

 (ots) - Dank der schnellen Meldung durch die automatische Brandmeldeanlage einer Großbäckerei in Rüdesheim am Rhein konnte die Feuerwehr am Donnerstag einen Großbrand verhindern. Ein Technikraum in der Produktionshalle stand in Flammen. Eine Person wurde leicht verletzt. Die Löscharbeiten dauern bis zum Nachmittag an. Um 8:45 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage Alarm aus, sodass die Feuerwehr Rüdesheim sofort alarmiert wurde. An der Großbäckerei eingetroffen war ein Brandgeruch wahrnehmbar und das Gebäude, wie bei jedem Brandmeldealarm, geräumt. Die Anzeige der Brandmeldeanlage für die Feuerwehr brachte jedoch keine weiteren Informationen, da die Anzeige aus war.

Die Ursache dafür war schnell gefunden: Ein Technikraum in der Produktionshalle stand in Flammen. In diesem Raum befand sich auch die Zentrale der Brandmeldeanlage, die glücklicherweise noch auslösen konnte, bevor sie in Flammen stand. Der Einsatzleiter erhöhte das Alarmstichwort und setzte damit weitere Einsatzkräfte aus Rüdesheim, Geisenheim, Eltville und Bad Schwalbach in Bewegung. Insgesamt kamen rund 80 Einsatzkräfte an die Einsatzstelle. Die Hugo-Asbach-Straße sowie die Fürstbischof-Rudolf-Straße mussten dafür bis in die Mittagsstunden gesperrt werden.

Das offene Feuer war schnell gelöscht. Die gesamte Halle war jedoch stark verraucht. Die Automatische Entrauchung funktionierte aufgrund der brennenden Brandmeldezentrale nicht mehr, sodass auch ein spezieller Großlüfter der Werkfeuerwehr Essity aus Wiesbaden angefordert wurde. Außerdem musste das Dach geöffnet werden, da sich das Feuer auch hier ausgebreitet hatte. Von den 40 Mitarbeitenden wurde nur einer leicht verletzt. Er hatte die Feuerwehr bei der Suche nach der Ursache und dem Versuch die Entrauchungsöffnungen manuell in Gang zu setzen, unterstützt. Er kam zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus.

Zur Einschätzung der Standsicherheit des Technikraums kam ein Fachberater des THW zur Einsatzstelle. Um 12:30 Uhr konnten die meisten Kräfte einrücken. Für die Öffnung des Daches und weitere Kontrolle blieb eine Gruppe der Feuerwehr Rüdesheim vor Ort. Auch der Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Frank Kilian, machte sich vor Ort ein Bild von der Lage.

Durch den Brandrauch sind die gesamte Produktion sowie die Rohstoffe kontaminiert. Der entstandene Schaden, inklusive Betriebsausfall, wird vom Betriebsleiter auf mindestens 500.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Rückfragen bitte an:
Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst Rheingau-Taunus-Kreis Kreisbrandmeister Michael Ehresmann, Telefon: 0176 - 21 60 38 08, E-Mail: s5@rheingau-taunus.de
www.rheingau-taunus.de

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