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Datum:30.11.2016
Kategorie: Fair Trade
Autor: Pressestelle

Rheingau-Taunus-Kreis Mit­glied im Netz­werk „Rhein.Main.Fair“

Auftaktveranstaltung in Kelsterbach / Im Jahr 2017 soll im Kreis nachhaltige und faire Beschaffung vorangebracht werden

„Ich bin sehr erfreut, dass die Bestrebungen zur Schaffung einer Fairen Metropolregion in diesem Jahr konkrete Formen angenommen haben, zumal der Rheingau-Taunus-Kreis Initiator dieses Projektes war“, so die Dezernentin für FairTade Monika Merkert im Nachgang zu der Auftaktveranstaltung in Kelsterbach.

Drei Bundesländer (Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz) stehen zusammen“, so fasste Monika Merkert prägnant zusammen, was die Metropolregion ausmacht. Die Erfahrung aus anderen Bereichen der Zusammenarbeit im Raum Rhein-Main nutze der Vernetzung und dem Informationsaustausch der FairTrade-Städte und –Landkreise. Die gemeinsame Plattform Rhein.Main.Fair biete Möglichkeiten, die für einzelne Kommunen zu groß seien. Auf diese zuzugehen und Hilfestellungen anzubieten, sei eine Aufgabe der fairen Metropolregion.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren beim Vernetzungstreffen in Talk- und Workshop-Runden mehr über die Möglichkeiten und Vorteile des Fairen Handels und des Fairen Beschaffungswesens. Auf Grundlage der Beiträge der rund 80 Teilnehmenden wird die Steuerungsgruppe eine „Roadmap 2017“ zur weiteren Vorgehensweise erarbeiten und die Angebote ausbauen, mit denen Kommunen und Landkreise Fairen Handel und nachhaltigen Konsum unterstützen können. Der Rheingau-Taunus-Kreis ist seit Herbst 2014 internationaler Fairtrade-Kreis, als erster Kreis in Hessen. Eine Steuerungsgruppe unter Führung der FairTrade-Dezernentin Monika Merkert kümmert sich darum, dass sich der Gedanke des fairen Handels im Kreis weiter ausbreitet.

„Wir möchten noch mehr Geschäfte, (Hoch-) Schulen, Kommunen, Kirchengemeinden oder Restaurants dazu bewegen, sich dieser Bewegung anzuschließen“, so Monika Merkert. Denn sie möchte, dass Menschen überall auf der Welt für ihre Arbeit und ihre Waren angemessen bezahlt werden und dass sie unter menschenwürdigen Verhältnissen leben und arbeiten können. In einem Gastronomie- und Einkaufsführer für den RTK weist der Kreis darauf hin, wo seine Bürger fair gehandelte Produkte, zum Beispiel Lebensmittel und Textilien, erstehen können.
Sie ermuntert die Kommunen, selbstbewusster aufzutreten. Keine staatliche Organisation sei so nah an den Menschen. Den Mehrwert einer Zusammenarbeit in einer fairen Metropolregion sieht Merkert darin, dass sämtliche Schlüsselakteure gemeinsam daran arbeiten, den Fairen Handel in der Metropolregion auszubauen. Es gelte jetzt das Netzwerk Rhein.Main.Fair zu nutzen, um gemeinsam für eine Faire Globalisierung zu arbeiten, bekräftigte die Kreisbeigeordnete, denn allein schaffe man dies nicht,  das sei nur gemeinsam im Netzwerk.Rhein.Main.Fair möglich.

„Vor allem wollen wir im nächsten Jahr die Erfahrungen des Vernetzungstreffen in Sachen faires Beschaffungswesen nutzen und dieses Thema im Kreis voranbringen“, so Monika Merkert abschließend.

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