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Datum:08.12.2017
Kategorie: Prävention
Autor: Pressestelle

„Präventions­arbeit ist unverzichtbar“

Landrat Kilian überreicht den Präventionspreis 2017 des Rheingau-Taunus-Kreises.

Gutenberg Realschule in Eltville erhält Präventionspreis 2017 des Rheingau-Taunus-Kreises / Landrat Kilian: „Best-Practice-Beispiel“

„Die Vergabe des Präventionspreises an andere Institutionen in den letzten Jahren war ganz sicher keine Entscheidung gegen die Gutenbergschule, sondern für die anderen. Es gibt einfach so viele Projekte im Rheingau-Taunus-Kreis, die es wert sind, ausgezeichnet zu werden“, sagte Landrat Frank Kilian bei der Übergabe des Präventionspreises 2017 an den Schulleiter der Gutenberg Realschule in Eltville, Bernhard Rogowski. Der Preis wird seit 2002 vom Präventionsrat des Rheingau-Taunus-Kreises vergeben und zeichnet herausragende Präventionsarbeit aus.

Inzwischen ist der Preis mit 1.250 Euro dotiert, die Landrat Kilian dem Schulleiter überreichte. Kilian: „Wir sind überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Das Geld ist hier in guten Händen und fließt direkt in die Präventionsarbeit.“ Schulleiter Rogowski zeigte sich glücklich: „Ich bin sehr dankbar für diesen Preis und stolz auf die Präventionsarbeit an unserer Schule. Das Preisgeld können wir gut gebrauchen, vor allem für die Durchführung des Präventionstheaters in den 7. Klassen.“ Auch für den Rheingau-Taunus-Kreis als Schulträger fand Rogowski lobende Worte: „Bildung hat hier einen hohen Stellenwert. Im Rahmen der Möglichkeiten werden wir vom Kreis gut unterstützt.“

Nicht ohne Grund fand die Übergabe der Urkunde und des Preisgeldes im Lehrerzimmer der Schule statt: „Es sind die Lehrer, die die Präventionsarbeit mit den Schülerinnen und Schülern durchführen. Darum möchte ich meinen Stolz an sie weitergeben“ erklärte Schulleiter Rogowski. Auch Landrat Frank Kilian richtete seine Worte direkt an die anwesenden Lehrkräfte: „Bitte verstehen sie den Preis als Anerkennung ihrer täglichen Arbeit. Das jahrgangsübergreifende Präventionskonzept ist wirklich hervorragend. Alle Schülerinnen und Schüler können von den Maßnahmen profitieren.“

Schulleiter Rogowski bedankte sich im Rahmen der Preisübergabe beim Präventionsteam der Schule, Christine Schwarz, Sabine Gundlach und Hubert Bendiek, für die geleistete Arbeit. „Die Präventionsarbeit und die Schulsozialarbeit im Allgemeinen sind unverzichtbar. Das ist richtig gut investiertes Geld“, betonte Rogowski. Landrat Kilian sah das genauso und lobte: „Die Präventionsarbeit an der Gutenberg Realschule ist ein Best-Practice-Beispiel, das in Zukunft erfolgreich weitergeführt werden wird. Die Herausforderungen im Schulalltag werden ja nicht kleiner. Die Schule verfügt über beste Voraussetzungen, um den Entwicklungen gerecht zu werden.“

Das Präventionskonzept an der Schule zeichnet sich durch einen systematischen Aufbau von der 5. bis zur 10. Klasse aus. Außerdem werden unterschiedliche Präventionsthemen gut inhaltlich miteinander verknüpft. Die Jury des Präventionsrates hält die Arbeit an der Gutenberg Realschule außerdem für ein nachhaltiges Projekt, das den Alltag konfliktfreier gestaltet und Schülerinnen und Schüler bei ihrem Reifeprozess unterstützt.

Bereits in der 5. Klasse beginnt die präventive Förderung mit dem Basisprogramm „Soziales Lernen“, bei dem in fünf Doppelstunden die Kooperation in Gruppen und Strategien der Konfliktlösung eingeübt werden. In den höheren Klassenstufen folgen zahlreiche weitere Projekte, wie etwa eines zum Thema Pubertät oder das Projekt „Klassenpaten“, bei dem 9. und 10.-Klässler Patenschaften für die 5. Klassen übernehmen können, um diesen den Einstieg in die neue Schule zu erleichtern.

Landrat Frank Kilian nutzte die Möglichkeit, um sich von Schulleiter Rogowski die Räumlichkeiten zeigen zu lassen. Im Mittelpunkt stand der Musikraum, ausgestattet mit Flügel, Schlagzeug und anderen Instrumenten. Rogowski: „Unsere Schule hat einen Schwerpunkt auf den Gesang gelegt. Der Musikraum wird daher intensiv genutzt.“

Besonderen Eindruck hinterließ beim Landrat eine Gruppe von Kindern, die nach dem Ende der Pause fleißig die Eingangshalle kehrten. Der Schulleiter dazu: „Auch dieser Kehrdienst ist Prävention, denn wo schon Dreck liegt, wirft man gerne noch mehr hin. Daher kehren die Schülerinnen und Schüler nach jeder großen Pause den Boden in der Halle.“

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