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Datum:05.12.2018
Kategorie: Prävention
Autor: Pressestelle

„Prävention ist und bleibt ein wichtiges Thema in unserer Gesel­lschaft“

Die Preisträger von links: Melanie Hoffmann, Lea Stettler (beide St. Ursula-Schule), Rolf Lang, Gabi Roncarati, Ulrich Bachmann (alle Philipp-Kraft-Stiftung), Dr. Sabine Thiel, Anne-Karin Walter und Andrea Burkhard (Projekt „Schlangenbad bewegt sich).

Landrat Frank Kilian verleiht den Präventionspreis des Kreises 2018 an die Philipp-Kraft-Stiftung, die Schulsozialarbeit der St. Ursula-Schule und an Dr. Sabine Thiel

Landrat Frank Kilian hat die Philipp-Kraft-Stiftung in Eltville, die Schulsozialarbeit der St. Ursula-Schule in Geisenheim sowie Dr. Sabine Thiel für ihre Idee für den Outdoor-Sportparcours in Schlangenbad mit den Präventionspreisen des Rheingau-Taunus-Kreises 2018 ausgezeichnet. Die Philipp-Kraft-Stiftung erhielt den Preis für das Projekt „Jugendpark der Kulturen“, die Schulsozialarbeit der St. Ursula-Schule, die mit dem Präventionsrat Unterer Rheingau zusammen die Plakataktion „Smartphone vs. Kind“ durchführte, und Dr. Sabine Thiel für ihre Gesundheitsprävention. „Das sind Best-Practice-Beispiele, die anderen Menschen als Vorbild dienen können, um sie an einem Ort der Region umzusetzen“, würdigte Kilian den Einsatz der drei Preisträger. Zudem sind die drei Projekte in ihrer Art charakteristisch sehr unterschiedlich, weshalb sich der Kreispräventionsrat für diese drei Vorschläge entschieden hat.

Kilian machte deutlich, dass er den Präventionspreis aufwerten will. Es geht ihm um „eine Anerkennung der Leistungen von ehrenamtlich tätigen Menschen, die sich mit ihren Ideen und mit ihrem persönlichen Einsatz einbringen und dabei oft noch ins eigene Portemonnaie greifen, um ihre Projekte auch zu finanzieren und anschließend zu realisieren“. Dieses Engagement für die Gesellschaft gilt es angemessen zu würdigen und auch „einen monetären Anreiz zu schaffen“. „Prävention ist und bleibt ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft“, betonte der Landrat, ehe er die Urkunden plus Schecks übergab. Die Preise sind mit 650- und zwei Mal 300 Euro dotiert.

Die Philipp-Kraft-Stiftung wurde laut Rolf Lang 2015 „aus der Mitte der Gesellschaft für die Gesellschaft“ gegründet. Sie engagiert sich für den Zusammenhalt der Gesellschaft: „Wir sind für den Kitt zuständig“, so Lang. Das Team der Stiftung setzt in der Arbeit auf Begegnungsformate, wobei es Menschen aus den unterschiedlichen Kulturen zusammenbringen will, wie Ulrich Bachmann vom Vorstand der Stiftung ergänzte. Zusammen mit Gabi Roncarati stellten Lang und Bachmann die Projekte der Stiftung vor, etwa die „Völkermühle am Rhein“ und das „Völker-Café“. Den Preis erhielt die Stiftung nun für den „Jugendpark der Kulturen“.

Die Intention des „Jugendparks“ an der Kurfürstlichen Burg in Eltville ist laut Stiftungsgründer Rolf Lang, sozial engagierte Jugendliche aus Eltville und dem Rheingau, mit integrationswilligen Altersgenossen mit Migrations- oder Flüchtlingshintergrund sowie mit der örtlichen Bevölkerung im Park zusammenzubringen. So dient das Grundstück „als Raum für kulturelle Begegnungen und zum Üben sozialer Strukturen“. Bereits bei den Rodungsarbeiten haben sich Eltviller Jugendliche, Geflüchtete und Erwachsene gemeinsam ehrenamtlich eingebracht, erklärte Lang.

Die Erkenntnis, dass „zu viel Smartphone-Nutzung nicht gut ist“, stand am Anfang eines Wettbewerbes, den Sozialpädagogin Lea Stettler von der Schulsozialarbeit der St. Ursula-Schule beschrieb. Denn viele Eltern schenkten ihrem Smartphone mehr Aufmerksamkeit als dem eigenen Kind, was für deren Entwicklung schädlich sei. „Wir wollten auch Eltern die Augen öffnen“, so Stettler. Nachdem man den Ankauf von Plakaten verworfen hatte, schrieb die Schule gemeinsam mit dem Präventionsrat einen eigenen Wettbewerb aus. Die Schülerinnen und Schüler sollten kreativ sein und Vorschläge für die Motive der Plakate und den Text unterbreiten. Die Gewinnerin des Gestaltungswettbewerbes Melanie Hoffmann hatte Lea Stettler dann auch mit ins Kreishaus gebracht.

„Schlangenbad bewegt sich“ entstand auf Initiative der Kur- und Badeärztin Dr. Sabine Thiel. „Die Gemeinde ist zersiedelt und es gibt dort kein Sportstudio“, so ihre Erkenntnis. Warum also nicht einen Rundkurs von 13 Kilometer Länge aussuchen und an bestimmten Stationen Sportgeräte aufstellen? Gesagt - getan! Fertig war der Outdoor-Sportparcours, der es jedem ermöglicht, sich sportlich zu betätigen. Im kommenden Jahr soll sich ein Rundkurs in Hausen vor der Höhe folgen. Inzwischen haben sich Gruppen gebildet, die das Angebot gerne nutzen. Sportgeräte und die Montage werden über Spenden finanziert, berichtete Dr. Thiel.

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