PRESSEMITTEILUNGEN   (Detailansicht)

Datum:27.09.2021
Kategorie: Integration
Autor: Pressestelle

Live-Reportage zeigt die Schönheiten syrischer Städte

Syrien: Bäuerliches Leben. Foto: Lutz Jäkel

Veranstaltung des Büros für Integration und Projektakquise des Rheingau-Taunus-Kreises

Mit der multimedialen Reportage „Syrien – Erinnerungen an ein Land ohne Krieg“ präsentierte der bekannte Foto- und Videojournalist Lutz Jäkel die städtische Schönheit von Aleppo, Damaskus und Palmyra, zeigte vielfältiges und modernes syrisches Stadtleben, beindruckende historische Bauten und Märkte, viele herzliche Begegnungen, kulturelle Fülle und Reichtum. Mit eindrucksvollen Bildern und Geschichten nahm er das Publikum mit in Wüstenregionen und berichtete von traditionell-bäuerlichen Lebensweisen, die den Alltag der dort ansässigen Menschen prägen. Die Einzigartigkeit Syriens bildete er in reizvollen Aufnahmen von fruchtbaren, waldreichen Landschaften, dem Zweistromland sowie von Landesteilen, die mit ihrem mediterranen Flair an die Toskana und Cote d‘Azur erinnern, ab.
Architektonische Bauwerke, die von verschiedenen Religionen im Lauf der Geschichte genutzt wurden, trugen sicher zu einem meist friedvollen Miteinander der Religionen und Ethnien bei. Schmunzelnd wies Jäkel daraufhin hin, dass Jesus nicht durch die Lüneburger Heide gepilgert ist, sondern sich Geschehnisse seines Lebens an markanten Orten in Syrien abspielten.

Die Reportage hat die einseitigen medialen Darstellungen von Gewalt und Krieg in Syrien aufgeweicht und mit den ergänzenden Informationen zu einem besseren Verständnis der Herkunftsgeschichte und Situation von syrischen Menschen, die im Landkreis leben, beigetragen.
Am Ende spendete das Publikum begeistert Applaus für Jäkel und den syrischen Musiker Mohammad Mahmoud, der mit arabisch-spanischen Gitarren-Improvisationen virtuos und stimmungsvoll die Veranstaltung begleitete.
„Es war eine wundervolle Reportage“, so Stimmen aus dem Publikum und „ich wusste gar nicht, was für ein schönes Land Syrien ist.“ Sicher ist vieles verlorengegangen und friedvoll ist Syrien unter dem diktatorischen Regime mit den anhaltenden gravierenden Verletzungen der Menschenrechte bis heute nicht. Es gab aber eine andere, reichere Vergangenheit und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft bleibt. „Ich konnte nachempfinden, wie schmerzhaft der Verlust der Heimat für die bei uns lebenden Syrerinnen und Syrer sein muss“, so ein weiterer Kommentar.
Jäkel, der auch Buchautor und Islamwissenschaftler ist, bereiste 20 Jahre immer wieder Syrien, bis zum Ausbruch der Aufstände im Jahr 2011 und den demokratischen Bestrebungen des „arabischen Frühlings“.

Mit der multimedialen Reportage „Syrien – Erinnerungen an ein Land ohne Krieg“ war es dem Büro für Integration und Projektakquise der Kreisverwaltung gelungen, eine hochkarätige Länderreportage in den Rheingau-Taunus-Kreis zu holen.
„Diese Länderveranstaltung ist Bestandteil eines Kooperationsprojektes mit Engagement Global/Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“, teilt Organisatorin Birgit Lichtenfels abschießend mit.

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