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Datum:06.09.2018
Kategorie: Soziales
Autor: Pressestelle

Landrat Frank Kilian unter­zeichnet Charta zur Verein­barkeit von Beruf und Pflege in Hessen

Dr. Wolfgang Dippel, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, und Landrat Frank Kilian. Foto: Katrin Denkewitz

Im Haus der Wirtschaft in Frankfurt hat Landrat Frank Kilian seine Unterschrift unter die Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in Hessen gesetzt. Damit ist die „Kreisverwaltung“ einer von mehr als 200 hessischen Arbeitgebern, die sich zur Übernahme von Verantwortung für pflegebedürftige Angehörige bekennen.
„Beschäftigte, die Angehörige pflegen oder betreuen, übernehmen eine überaus wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Das kann nicht oft genug gesagt und öffentlich betont werden“, so Landrat Frank Kilian. „Mit der Unterzeichnung der Charta bekräftigen wir unsere Anstrengungen, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem die Pflege von Angehörigen kein Tabu ist und Pflegende eine größtmögliche Unterstützung erhalten. Damit übernehmen auch wir gesellschaftliche Verantwortung“, so Kilian weiter.
Bedingt durch den demografischen Wandel und auch den Fachkräftemangel werden die Herausforderungen der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ständig größer. Deshalb müssen tragfähige Lösungen entwickelt werden, die sowohl den Anforderungen der Arbeitgeber als auch den Belangen der Pflegenden und ebenso der pflegebedürftigen Angehörigen gerecht werden.

Die hessische Initiative, die vom Hessischen Sozial- und Innenministerium, der AOK, der berufundfamilie Service GmbH und dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V. initiiert wurde, unterstützt die Charta-Unterzeichner mit Fachveranstaltungen, Kompetenztrainings, Netzwerkveranstaltungen sowie mit dem Webportal unter www.berufundpflege.hessen.de.

Ebenso besteht die Möglichkeit, einen betrieblichen Pflege-Guide ausbilden zu lassen. Pflege-Guides sind eine erste Anlaufstelle innerhalb von Unternehmen für Kolleginnen und Kollegen, die zu Hause die Pflege von Angehörigen bewältigen müssen. „Hier waren wir im Rheingau-Taunus-Kreis bereits tätig und verfügen mit dem Pflegestützpunkt im Kreishaus seit Ende 2010 über ein entsprechendes Beratungsangebot“, stellt Kilian fest. „Und auch in anderen Bereichen waren wir als Arbeitgeber in der Vergangenheit schon aktiv“, so Kilian weiter.
Die Kreisverwaltung hat 2016 die Zertifizierung „audit berufundfamilie“ erhalten und stellt sich als öffentlicher Arbeitgeber den Herausforderungen des demografischen Wandels. „Ziele der Auditierung waren unter anderem, unser Familienbewusstsein nach innen und außen sichtbar zu machen und die Mitarbeitenden durch mehr Flexibilität bei der Familienarbeit zu unterstützen“, so Kilian. Und als zukünftige Maßnahme war in der Zertifizierung bereits die Unterstützung bei Pflegeaufgaben durch eigene Fachkompetenzen und Informationsveranstaltungen genannt. Deshalb sei es in der Folge nur richtig, diese Bemühungen durch die Unterzeichnung der Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu untermauern.

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