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Datum:28.03.2019
Kategorie: Integration
Autor: Pressestelle

Landesnetzwerk berät bei An­erkennung von ausländischen Be­rufs- und Studienab­schlüssen

Serviceangebot ist kostenlos und richtet sich an Ratsuchende im Rheingau-Taunus-Kreis / Prozess bis zur Anerkennung soll beschleunigt werden

„Wer in Deutschland in seinem erlernten Beruf arbeiten will und aus einem anderen Staat kommt, der benötigt oftmals eine Anerkennung des in diesem Land zuvor erworbenen Berufs- oder Studienabschlusses“, berichtet Landrat Frank Kilian. In solchen Fällen standen für die Betroffenen viele Gänge zu Behörden und Institutionen auf dem Programm, bis er oder sie eine Antwort - positiv oder negativ - erhielt. Um diesen Prozess zeitlich zu verkürzen, wurde die Anerkennungsberatung als ein Angebot des Hessischen Landesnetzwerks „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ ins Leben gerufen. „Nach einer Terminabsprache wird im persönlichen Gespräch geklärt, ob ein Verfahren zur Anerkennung möglich und sinnvoll ist“, betonen die Berater. Die Hilfesuchenden erhalten Informationen zum Ablauf des Verfahrens, zu Finanzierungsmöglichkeiten und bekommen auch Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen.

„Gibt es bereits einen Anerkennungsbescheid, wird dieser im Gespräch erläutert“, sagt Landrat Kilian und weist damit auf das Angebot hin, das auch für die Menschen im Rheingau-Taunus-Kreis gilt. Bei Bedarf hilft die Beratungsstelle geeignete Qualifizierungen zu finden, die zur Anerkennung führen oder verweist auf Alternativen, die die Chancen auf eine sogenannte, qualifikationsadäquate Beschäftigung erhöhen. Das Team begleitet die oder den Hilfesuchende(n) bei allen Schritten zur Anerkennung der Berufs- und Studienabschlüsse und gibt gegebenenfalls Tipps zu nötigen Anpassungsqualifizierungen. Beratungen finden an vielen Standorten in ganz Hessen in den Agenturen für Arbeit statt und sind kostenlos.

Um ein persönliches Gespräch mit den Beraterinnen und Beratern von IQ zu vereinbaren, können Ratsuchende online, per E-Mail oder telefonisch einen Termin vereinbaren. Ansprechpartner sind je nach Standort das Amt für Zuwanderung und Integration der Landeshauptstadt Wiesbaden, beramí und INBAS.
Alle Kontaktdaten sowie eine Online-Terminanfrage finden Interessierte auf www.hessen.netzwerk-iq.de/anerkennungsberatung.

Für eine effektive Beratung ist es hilfreich, Zeugnisse, Anerkennungsbescheide der zuständigen Behörde, Lebensläufe sowie Arbeitszeugnisse oder andere Nachweise der ausgeübten Tätigkeit mitzubringen.
Erste Informationen zum Anerkennungsverfahren und zu gegebenenfalls erforderlichen Anpassungsqualifizierungen bietet die hessenweite IQ Anerkennungshotline. Die telefonische Erstberatung richtet sich an Ratsuchende sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und ist unter der folgenden Nummer
erreichbar: 0800 1301040 (kostenfrei bei Anrufen aus Deutschland) und  +49(0)69 91301040 (für Anrufe aus dem Ausland). Beratungszeiten sind Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag: 9:00 bis 12:30 Uhr; Donnerstag: 14:00 bis 17:30 Uhr.

 Hinweis:
Die Anerkennungsberatung ist ein Angebot des Hessischen Landesnetzwerks „Integration durch Qualifizierung (IQ)“. Das Förderprogramm IQ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. In Hessen wird die Anerkennungsberatung zusätzlich durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.

Weitere Informationen zum IQ Landesnetzwerk Hessen finden Sie unter
www.hessen.netzwerk-iq.de/anerkennungsberatung

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