PRESSEMITTEILUNGEN   (Detailansicht)

Datum:19.02.2021
Kategorie: Gesundheit
Autor: Pressestelle

Gute Zusammenarbeit zwischen Kreis-Gesundheitsamt und St. Vincenzstift

Corona: 1.750 Tests durchgeführt / 34 Infizierte unter Bewohnern und Personal / Hygienekonzept der Einrichtung greift

„Das Corona-Hygienekonzept des St. Vincenzstiftes in Rüdesheim am Rhein hat sich trotz der positiven Corona-Fälle wirklich bewährt“, betonen Landrat Frank Kilian und Gesundheits-Dezernentin Monika Merkert nach der Corona-Verwaltungsstabsitzung am Freitag. Es wurden in der Einrichtung seit dem 8. Februar 2021 in insgesamt drei Testrunden zirka 1.750 Tests bei Bewohnern (zirka 350 Personen) und Personal (zirka 750 Personen) durchgeführt, um zügig einen Überblick über das Infektionsgeschehen zu bekommen. Alleine in dieser Woche erfolgten noch einmal 650 Tests bei Kontaktpersonen im zweiten Durchgang. Dabei bestätigte sich die Infektionszahl von insgesamt 20 Bewohnern und 14 Mitarbeitenden des Hauses Maria und der Gruppe Antonius. Das Haus Maria und die Wohngruppe Antonius auf dem Gelände in Aulhausen stehen unter Quarantäne.
„Bei einer Person ist bereits die sogenannte Vollgenomsequenzierung im Labor erfolgt und die britische Mutation des Corona-Virus definitiv nachgewiesen“, berichtet das Kreis-Gesundheitsamt. Beim Großteil der weiteren positiven Fälle besteht aufgrund der Laborbefunde ebenfalls der Verdacht auf die britische Mutation. Hier erfolgt nun die Vollgenomsequenzierung, um festzustellen, ob tatsächlich die britische Mutation vorhanden ist. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist sehr hoch.

Wie die Infektion in das St. Vincenzstift eingetragen wurde, wird derzeit noch untersucht. „Zum jetzigen Zeitpunkt können wir ausschließen, dass es Übertragungen zwischen Bewohnern und Personal des Hauses Maria sowie denen der Gruppe Antonius gab. Auch ausgehend von den beiden betroffenen Gruppen hat es keine Übertragung in anderen Teilen der Einrichtung gegeben“, betont das Gesundheitsamt und weiter: „Das zeigt, dass das vorhandene Hygienekonzept der Einrichtung sehr gut funktioniert und seine Bewährungsprobe bestanden.“ Alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen wurden sorgfältig umgesetzt. Die Ansteckungsgefahr ist bei der britischen Variation, dem Virus Mutant B.1.1.7, deutlich höher ist als bei der bisher verbreiteten Variant, was der Beachtung und Umsetzung der Hygienemaßnahmen eine besondere Bedeutung verleiht.

Landrat Kilian: „Diese umfangreiche Testreihe für die Bewohner und das Personal war notwendig und richtig. Das schnelle und unkomplizierte Handeln zeigt, dass der Kreis rasch auf vermehrte Infektionen in einer Einrichtung reagieren kann.“ Das Gesundheitsamt würdigt auch die enge und gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des St. Vincenzstiftes: „Beide Seite stehen in einem regen Austausch.“

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