PRESSEMITTEILUNGEN   (Detailansicht)

Datum:09.01.2020
Kategorie: Allgemeines
Autor: Pressestelle

Erklärung für Vielfalt, Toleranz und Integration

Landrat Kilian und die Personalratsvorsitzende Christel Kopp unterschreiben die Erklärung für Vielfalt, Toleranz und Integration.

Landrat Frank Kilian und Personalratsvorsitzende Christel Kopp sprechen sich für respektvollen Umgang innerhalb der Kreisverwaltung aus

„Natürlich spielten die Ereignisse um die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke bei der Idee und der Formulierung der Erklärung eine wichtige Rolle“, betont die Initiatorin Christel Kopp, Vorsitzende des Personalrates der Kreisverwaltung in Bad Schwalbach. Gemeinsam mit Landrat Frank Kilian hat sie nun die Erklärung für Vielfalt, Toleranz und Integration bei der Kreisverwaltung des Rheingau-Taunus-Kreises unterzeichnet. Die „allgemeine politische Situation“ in Deutschland inspirierte Christel Kopp zu dem Schritt. „Wir müssen eindeutig Stellung gegen Hass und Hetze sowie Intoleranz in jedweder Form beziehen“, betonen Kopp und Kilian dann auch unisono. „Da hat der öffentliche Dienst auch eine ganz besondere Verantwortung und Aufgabe“, wie die Personalratsvorsitzende anfügt. Schließlich steche der Gleichbehandlungsgrundsatz aller Menschen aus dem Hessischen Personalvertretungsgesetz heraus.

„Leider müssen Fakten, gleichsam bekannte Normen, Regeln und Werte in dieser Zeit immer wieder betont werden“, sagt Christel Kopp, die darauf hinweist, dass es für die Erklärung keinen unmittelbaren Vorfall in der Kreisverwaltung gibt. „Wir wollen nur allgemeine Grundsätze, die das Zusammenleben und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft definieren, unterstreichen“, so Landrat Frank Kilian. Mit dieser Erklärung wollen Landrat und Personalratsvorsitzende „den respektvollen Umgang innerhalb der Kreisverwaltung stärken und dazu aufrufen, sich bewusst gegen jegliche Form der Menschenfeindlichkeit zu positionieren“.

So heißt es in der Erklärung: „Als Arbeitgeber und Personalrat ist es uns ein gemeinsames Anliegen, Vorurteile abzubauen und gegen Diskriminierung konsequent einzutreten. Dazu gehört es, Zugewanderte und Geflüchtete in unsere Gesellschaft zu integrieren. Jede und jeder Einzelne kann dazu einen Beitrag leisten, insbesondere am Arbeitsplatz. Wir engagieren uns gemeinsam dafür, dass die geflüchteten und zugewanderten Menschen eine Perspektive erhalten und hierzu konkrete vielfältige Hilfen angeboten werden.“ Kilian und Kopp weiter: „Treten auch Sie dafür ein, dass Zivilcourage, Toleranz und Gewaltfreiheit einen festen Platz am Arbeitsplatz haben!“

Behördenleitung und Personalrat erneuern abschließend die Verpflichtung, mit allen rechtsstaatlichen Mitteln den Grundsatz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Grundgesetz, Artikel 1) durchzusetzen.

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