PRESSEMITTEILUNGEN   (Detailansicht)

Datum:11.09.2019
Kategorie: Verkehr (allgemein)
Autor: Pressestelle

Busausfälle und Verspätungen im Idsteiner Land und Rheingau

„Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) geht gegen das Busunternehmen NVG wegen Nichtbeachtung der Beförderungspflicht im Linienverkehr vor“

Allein im Zeitraum August 2019 bis heute kam es zu über 180 Fahrtausfällen und Verspätungen seitens der Nassauische Verkehrsgesellschaft (NVG). Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV erklärt: „Das stellt für uns aber lediglich eine Verschärfung der seit Monaten anhaltend mangelhaften Verkehrsleistungserbringung durch die NVG im Bereich Idstein, Niedernhausen und im Rheingau von Oestrich-Winkel bis Lorch dar. Wir hatten zu einem Krisengespräch geladen, um mit der NVG-Spitze zu reden, welche Maßnahmen sie zur Verbesserung ergreifen will.“

Brunke zu dem Verlauf des Krisengesprächs mit dem Vertreter des Mutterkonzerns Transdev, zu der auch die NVG gehört: „Unsere Geduld nähert sich dem Ende. Wir können im Namen unserer Kunden des ÖPNV im Rheingau-Taunus-Kreis kein weiteres Verständnis für die Lage der NVG aufbringen. Die RTV wird ab sofort alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel ausnutzen, um ‚Transdev‘ als dem größten privaten Mobilitätsanbieter in Deutschland und damit auch der NVG als Tochterunternehmen deutlich zu zeigen, dass die ständige Nichteinhaltung der Beförderungspflicht im Linienverkehr durchaus Folgen für sie hat.“, betonte der RTV-Geschäftsführer, der der Transdev die überaus lange Liste an Verfehlungen von Busausfällen bis zu Verspätungen im Idsteiner Land und im Rheingau vorlegte.

„Das zuständige Regierungspräsidium in Darmstadt wird ständig über die massiven Ausfälle informiert. Zudem hat die RTV bereits eine schriftliche Abmahnung erteilt“, erklärt Brunke. In keiner Weise nachvollziehbar ist der Vorwurf der NVG an die RTV, die Fahrer würden sich deshalb krankmelden, weil sie sich durch das neu installierte ITCS-System der RTV überwacht fühlten. Das System ITCS nimmt eine Erfassung und Übermittlung von reinen GPS-Daten vor, also etwa von dem Standort eines Busses zu einer bestimmten Zeit.

Bei Beschwerden von Fahrgästen kann so leichter nachvollzogen werden, ob der Bus pünktlich an einer Bushaltestelle war oder nicht. Das System arbeitet auch zur Absicherung des Fahrers. Darüber hinaus werden keinerlei andere Daten erhoben. Eine Zustimmung des Betriebsrates wurde der RTV durch den Geschäftsführer der NVG schriftlich bestätigt. Der RTV-Geschäftsführer weiter: „Kein anderer unserer Auftragnehmer oder einer der Subunternehmer hat mit dem System ein Problem; zumal auch hier die Betriebsräte mit eingebunden waren und der Nutzung zugestimmt haben.“

„Wir warten nun die Umsetzung der in diesem Gespräch festgelegten Schritte ab. Sollte nichts passieren, werden wir unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen unverzüglich reagieren“, erklärte der RTV-Geschäftsführer Brunke abschließend.

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