PRESSEMITTEILUNGEN   (Detailansicht)

Datum:19.07.2016
Kategorie: Bahnlärm
Autor: Pressestelle

„Bahnlärm als Geißel des Rhein­tals“

Kreisbeigeordneter Karl Ottes informierte die Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth, über die Folgen des Bahnlärms im Rheingau.

Welterbe-Dezernent Karl Ottes weist Claudia Roth auf Bahnlärmproblematik hin / Um Unterstützung gebeten

Welterbe-Dezernent Karl Ottes hat den Besuch von Claudia Roth in Geisenheim genutzt, um sie auf die Bahnlärmproblematik aufmerksam zu machen. Die Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestages und Bundespolitikerin von Bündnis90/Die Grünen hielt die Festrede zur Abschlussfeier der Hochschule Geisenheim im Rheingau. Im Park der Hochschule wies Ottes Claudia Roth auf den Bahnlärm hin, den der Dezernent „als eine Geißel des Rheintals“ bezeichnete. Claudia Roth erlebte dabei hautnah, wie sich der Lärm von vorbeirauschenden Zügen von bis zu 108 Dezibel auf den Menschen auswirkt.

Claudia Roth betonte, dass es bei dem zuständigen Minister in Berlin offenbar wenig Verständnis für die überaus prekäre, gesundheitsgefährdende Situation im Rheingau und Mittelrheintal – gerade auch nach der Öffnung des Gotthard-Basistunnels – gebe. Der Kreisbeigeordnete wies deshalb darauf hin, dass der Bundesverkehrsminister bereits mehrmals eine Einladung erhalten hat, um selbst einen Eindruck von den Auswirkungen der lauten Güterzüge auf die Region und die Menschen zu erhalten. „Dem Bundesverkehrsminister Dobrindt liegen zahlreiche Einladungen – sogar bis hin zu einer kostenlosen Übernachtung – von Seiten des Rheingaus und der Bürgerinitiativen an ihn vor“, so der Dezernent. All diese Einladungen blieben seither unbeantwortet.

Karl Ottes trug die Bitte an Claudia Roth heran, im Bundestag die Interesse der Bürgerinitiativen gegen den Lärm der Güterzüge und vor allem die Anliegen der Betroffenen an der Rheinstrecke nach mehr Ruhe immer aktiv zu unterstützen. So müssen ab 2020 Regelungen greifen, damit die Lobbyisten der Güterwagen-Besitzer nicht die Umrüstung des Wagenmaterials weiter hinauszögern. Zudem geht es um Geschwindigkeitsreduzierungen und ein Nachtfahrverbot für laute Güterzüge.

„Kommen diese Maßnahmen nicht, gibt es keine Ruhephasen im Tagesablauf, dann wird die Gefährdung der Gesundheit von Zehntausenden Menschen entlang der Bahnstrecke in Kauf genommen. Wenn sich nichts verbessert, ist die Wohn-und Wohnqualität auf jeden Fall massiv gefährdet und die Tourismusbranche im Welterbe gerät in eine große Schieflage“, betont Karl Ottes abschließend.

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