PRESSEMITTEILUNGEN

Pressemitteilung vom 29. März 2022: Wir wollen vorbereitet sein, um schnell und flexibel reagieren zu können Sporthalle an der Rheingauschule wurde als Notunterkunft für Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine hergerichtet / Dank an die ehrenamtlichen Helfer
Aktuell sind etwas mehr als 1.000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine im Rheingau-Taunus-Kreis angekommen und „es werden stetig mehr“. „Das Land Hessen weist uns wöchentlich zirka 120 Personen zu, die vor den Kriegswirren in ihrem Land geflohen sind, die wir im Kreisgebiet unterbringen wollen“, erläutert Landrat Frank Kilian, der mit einer ansteigenden Zahl an Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine rechnet. Der Krisenstab Ukraine im Kreishaus hat sich deshalb dafür entschieden, vorbereitet zu sein, um schnell und flexibel „auf eine neue Lage reagieren zu können“. Aus diesem Grund hat der Rheingau-Taunus-Kreis die Sporthalle an der Rheingauschule in Geisenheim als Notunterkunft in den vergangenen Tagen vorbereitet. Sie soll als erste Anlaufstelle dienen, falls es kurzfristig zu höheren Zuweisungen an Personen kommen sollte, die „wir nicht sogleich in die bestehenden, dezentralen Unterkünfte oder in den Häusern von privaten Anbietern unterbringen können“.
Am Sonntag stellten deshalb Landrat Frank Kilian, Liane Schmidt, Fachbereichsleiterin und Leiterin des Krisenstabs, Kreisbrandinspektor (KBI) Christian Rossel und sein Stellvertreter Reiner Oswald das Konzept für die Halle als Notunterkunft vor. Zunächst dankte Landrat Kilian den vielen ehrenamtlichen Helfern der Malteser, der Johanniter, des Deutschen Roten Kreuzes sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Geisenheim, Rüdesheim, Johannisberg, Stephanshausen und Oestrich-Winkel sowie der Drohnenstaffel Johannisberg für den Einsatz an den vorangegangenen drei Tagen. Da herrschte nämlich emsige Betriebsamkeit rund um und in der Sporthalle, wurde ein PVC-Boden ausgerollt, rund 240 Feldbetten aufgestellt und Parzellen aus Bauzäunen gebildet, die noch mit Sichtschutz verkleidet werden sollen, damit ein klein wenig Privatsphäre garantiert ist. „Wir sind fast fertig. Leider ist der Sichtschutz derzeit schwer zu bekommen“, berichtet der stellvertretende Kreisbrandinspektor.
In der angrenzenden Einfeldhalle soll laut Reiner Oswald die Registrierung stattfinden, gibt es einen Bereich für die Essensversorgung und ein Spielbereich für Kinder sowie einen TV-Raum. „Die Sporthalle bietet uns eine vielfältige Infrastruktur an Räumlichkeiten, die hier vorhanden sind und nicht erst aufgebaut werden müssen“, erläutert der stellvertretende KBI. In den angrenzenden Räumen können vorhandene Duschen und Waschräume und die sanitären Anlagen genutzt werden, gibt es Platz für Waschmaschinen. Zur Standortwahl betont Kilian: „Wir wollen die Belastung – so gut es geht – verteilen.“ An der Rheingauschule und in unmittelbarer Nähe gibt es Sportanlagen, die genutzt werden und so als „Ausweichquartier“ dienen können. Vereinen und Einzelgruppen, die die Sporthalle nutzen, werden Alternativangebote von Seiten des Kreises angeboten.
Während der Flüchtlingswelle 2015/16 wurden die Hallen am Schulzentrum Eltville, an der Schule in Aarbergen-Michelbach und in Taunusstein genutzt. Zuletzt dienten die beiden Sporthallen in Eltville als Impfzentrum.

Pressemitteilung vom 24. März 2022: Kreisausschuss stimmt Anmietung des Hotels Schloss Reinhartshausen zu
Der Kreisausschuss des Rheingau-Taunus-Kreises hat in seiner am Donnerstagnachmittag stattgefundenen Sondersitzung der Anmietung des Hotels Schloss Reinhartshausen in Eltville-Erbach als Notunterkunft ab dem 28. März 2022 zugestimmt, wie Landrat Frank Kilian nach der Sitzung bekanntgab. Das derzeit leerstehende Hotel soll als Unterkunft für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine dienen. Kilian: „Wir können dort bis 230 Personen unterbringen.“ Der Landrat hatte in der Sitzung noch einmal die Rahmenbedingungen des Vertrages dargelegt, der nun schnellstmöglich unterschrieben werden soll.
Kilian ging auch die derzeitige Situation ein. Die Zahl an Vertriebenen aus der Ukraine, die über die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen in Gießen in die Landkreise und kreisfreien Städte zugewiesen werden, steigt derzeit. Um den Geflüchteten Unterkünften zu bieten, habe der Kreis gerne auf das Angebot des Besitzers von Hotel Schloss Reinhartshausen aufgenommen. „Derzeit kommen überwiegend Frauen und Familien mit kleinen Kinder, die wiederum laut Vorgabe von Bund und Land in Kitas und Schulen gehen sollen.“ Deshalb plant der Kreis dezentrale Unterbringungen in den Kommunen des Kreises.

Pressemitteilung vom 15. März 2022: „Mit Kindern über Krieg und schwierige Zeiten sprechen“
Online-Elternabende am 23. März, 6. und 7. April 2022
In den vergangenen zwei Jahren der Pandemie mussten zahlreiche besondere Situationen bewältigt werden. Vieles war ganz anders oder gar nicht mehr möglich. Diese Herausforderungen haben Energiereserven aufgebraucht.
Nun erleben wir in den letzten Wochen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine eine weitere verunsichernde Situation. Viele Erwachsene verfolgen die aktuellen Nachrichten mit Sorge und die Kinder bekommen dies in unterschiedlichem Umfang mit.
Im Rahmen eines Online-Elternabends bieten die Familienberatungsstellen des Rheingau-Taunus-Kreises interessierten Eltern eine Plattform, um über eventuell entstandene Verunsicherung, Ängste oder Fragen ihrer Kinder zu sprechen und gleichzeitig einen Blick darauf zu lenken, was die Kinder stärken und stabilisieren kann.
Die Online-Elternabende finden an folgenden Tagen statt:
Mittwoch, 23. März 2022, von 18:00 bis 19:30 Uhr für Eltern mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter. Da dieser Termin bereits ausgebucht ist, wird ein weiterer Termin am Donnerstag, 07. April 2022 von 18:00-19:30 Uhr angeboten. Anmeldungen können per Mail an eb-r@rheingau-taunus.de gerichtet werden.
Der Elternabend für Eltern mit Kindern auf weiterführenden Schulen und Jugendlichen findet am Mittwoch, 6. April 2022, von 18:00 bis 19:30 Uhr statt. Bei Interesse melden Sie sich dafür bitte per E-Mail an eb-i@rheingau-taunus.de zur Teilnahme an.
Die Veranstaltungen werden von Mitarbeitenden der Familienberatungsstellen moderiert und sind kostenfrei.
Nach Eingang der Anmeldungen erhalten die Teilnehmer per Mail einen Zugangslink für die jeweilige Veranstaltung.

Pressemitteilung vom 10. März 2022: Jugend- und Familienberatungsstellen Rheingau-Taunus-Kreis bieten Beratungsgespräche an
Aus aktuellem Anlass weist der Rheingau-Taunus-Kreis auf die Angebote der Jugend- und Familienberatungsstellen des Kreises hin. Die beiden Beratungsstellen in Idstein und Rüdesheim beraten auch Kinder, Jugendliche, junge Volljährige und deren Eltern, die aufgrund der Kriegs- und Fluchterlebnisse belastet sind. In den Beratungsgesprächen kann gemeinsam geschaut werden, welche nächsten Schritte hilfreich und sinnvoll sind, beispielsweise ob zum aktuellen Zeitpunkt eine Therapie für die Ratsuchenden schon in Frage kommt. Falls dem so ist, können im Übergang bis zu einem Therapieplatz weiterhin Gespräche in den Beratungsstellen wahrgenommen werden.
Die Jugend- und Familienberatungsstelle in Rüdesheim ist für den Rheingau, Schlangenbad, Bad Schwalbach und Heidenrod zuständig. Für die anderen Städte und Gemeinden im Untertaunus ist die Beratungsstelle in Idstein Ansprechpartner. Alle Angebote der Beratungsstellen sind kostenfrei: Einzel-, Paar- und Familienberatung, Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche, Elternworkshops, präventive Angebote, Fachkräfteberatung, psychologische Untersuchungen sowie eine erste Einschätzung bei Kindeswohlgefährdung.
An die Beratungsstellen können sich Eltern, Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene (bis 27 Jahre) sowie alle mit Kindern und Jugendlichen beschäftigte Personen, z.B. Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie Kinderärzteinnen und -ärzte wenden. Die Inanspruchnahme der Beratung erfolgt freiwillig. Die Beschäftigten unterliegen der Schweigepflicht. Ohne Einwilligung der Klient/innen werden keine Informationen an dritte Personen weitergegeben.
Information und Kontakt:
Jugend- und Familienberatungsstelle Rüdesheim, Am Eibinger Tor 16, 65385 Rüdesheim am Rhein
eb-r@rheingau-taunus.de; Telefon 06722 407-9143
Jugend- und Familienberatungsstelle Idstein, Veitenmühlweg 5, 65510 Idstein
eb-i@rheingau-taunus.de; Telefon 06126 95957-7921

Pressemitteilung vom 10. März 2022: Kriegsflüchtlinge müssen sich bei Fachstelle Ukraine der Kreisverwaltung registrieren lassen
Landrat Kilian: Umfangreiche Aufgabenliste wird von den Fachdiensten mit Hochdruck bearbeitet / Bevölkerung zeigt sich hilfsbereit / Bevölkerung zeigt sich hilfsbereit
„Die Fachstelle Ukraine hat am Dienstag ihre Arbeit aufgenommen. Seither stehen die Telefone nicht still, gehen fast minütlich Mails bei uns ein“, berichtet die Leiterin des Fachdienstes Flüchtlingsdienst/Migration, Maria Alisch, im eingerichteten Krisenstab „Ukraine“ der Kreisverwaltung. Angebote für Unterkünfte gehen ebenso ein wie Hilfsangebote von Bürgerinnen und Bürgern, die ehrenamtlich unterstützend wirken wollen. „Wir arbeiten mit weiteren Fachdiensten gemeinsam unter Hochdruck zusammen, um die erwarteten Flüchtlinge aus der Ukraine im Rheingau-Taunus-Kreis aufnehmen und unterbringen zu können“, sagt Landrat Frank Kilian. „Die Aufgaben, die wir erledigen müssen, sind vielfältig. Sie reichen von der Suche nach adäquaten Unterkünften für die zu erwartende Anzahl an Geflüchteten bis hin zur Bewilligung von Unterstützungsleistungen“, berichtet die Leiterin des Krisenstabes, Liane Schmidt.
Die Kreisverwaltung benötigt deshalb dringend die Daten der Ukrainerinnen und Ukrainer, die sich im Kreis befinden. Da viele Geflüchtete aus der Ukraine bei Privatleuten untergekommen sind, ist die Meldung von großer Bedeutung. Liane Schmidt fordert deshalb dazu auf, dass sich alle im Rheingau-Taunus-Kreis befindlichen ukrainischen Flüchtlinge in der Fachstelle Ukraine registrieren lassen. „Viele Ukrainerinnen und Ukrainer sind seit Kriegsbeginn bei Freunden und Verwandten privat untergekommen. Um diesem Personenkreis aber die Unterstützungsleistungen bewilligen zu können, müssen wir natürlich die Daten jeder Person aufnehmen“, so die Fachbereichsleiterin. Deshalb ergeht ihre Bitte, sich an die Hotline oder die Mail-Adresse der Fachstelle zu wenden, damit ein Termin für die Aufnahme vereinbart werden kann.
Maria Alisch: „Die Hilfsbereitschaft ist überwältigend.“ Dem Fachdienst wurden Unterkünfte, darunter auch Hotels und eine leerstehende Einrichtung, gemeldet. Zudem geht es auch um die Bereitstellung von Sporthallen im Kreisgebiet durch die Kreisverwaltung. Gleichzeitig sind auch die Kommunen des Kreises auf der Suche nach Wohnraum. „Es gibt eine enge und gute Zusammenarbeit. Wir ziehen alle an einem Strang und arbeiten Hand-in-Hand“, so der Landrat.
Schließlich kommen aktuell etwa 600 Personen täglich in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen in Gießen an, die dann auf die kreisfreien Städte und Landkreise in Hessen verteilt werden. „Parallel zu den Aktivitäten der Kommunen schafft der Landkreis mit Hochdruck weitere, eigene Aufnahmekapazitäten. Wir prüfen die Schaffung weiterer Unterbringungsplätze und bereiten diese vor, um die Kriegsflüchtlinge beherbergen zu können“, erklärt Maria Alisch. Mit ihren Teams und Kollegen aus dem Fachdienst Brandschutz besichtigt sie derzeit die angebotenen Gebäude, führt sie Verhandlungen mit Eigentümern, gibt Weisungen, was beispielsweise baulich in aller Schnelle verändert werden muss.
„Wir haben in den Jahren 2015 und 2016, in denen viele Flüchtlingen auch in den Rheingau-Taunus-Kreis aufgenommen wurden, viele Erfahrungen gemacht und natürlich auch Strukturen aufgebaut, die wir jetzt nutzen können“, berichtet der Landrat. Diese vielfältigen Strukturen werden nun wieder aktiviert, was beispielsweise die umfängliche Betreuung der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine betrifft. Natürlich gibt es auch Abstimmungsgespräche mit dem Land Hessen und den zuständigen Ministerien. Laut dem Land Hessen soll geflüchteten Kindern der Zugang zu Kitas und Schulen ermöglicht werden. Der Kreis steht in dieser Frage in einem regen Austausch mit den zuständigen Institutionen des Landes, etwa dem Staatlichen Schulamt in Wiesbaden. Zudem geht es auch um die Erteilung der Arbeitserlaubnis. Maria Alisch: „Viele Details sind zu klären. Daran arbeiten wir derzeit mit Hochdruck.“ Schließlich muss auch die medizinische Versorgung der Menschen, die in den Kreis kommen, sichergestellt werden. „Unser Team in der Fachstelle kann solche Detailfragen mit den Betroffenen klären“, sagt Liane Schmidt.
Maria Alisch vom Fachdienst „Flüchtlingsdienst-Migration“ und der Leiter der „Ausländerbehörde“, Thomas Pfisterer, weisen erneut auf die Fachstelle Ukraine hin. Die Mitarbeitenden dienen als erste Ansprechpartner für Hilfesuchende und deren Unterstützer, weshalb zunächst die beiden Telefon-Hotline-Nummern 06124 510-118 oder -116 (wurde am Dienstag neu geschaltet) oder die Mail-Adresse ukraine@rheingau-taunus.de kontaktiert werden soll. Darüber kann das Anliegen vorbesprochen werden. Die Hotline ist erreichbar in der Zeit von Montag bis Donnerstag 8:00 bis 11:30 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr, sowie Freitag 8:00 bis 11:30 Uhr. Die Fachstelle Ukraine befindet sich in der Tannenwaldklinik, Martha-von-Opel-Weg 31, in Bad Schwalbach. Bitte dorthin erst nach Terminabsprache kommen.
Auf der Portalseite der Homepage des Rheingau-Taunus-Kreises unter www.rheingau-taunus.de finden sich weitere Informationen zu diesem Themenkomplex.

Pressemitteilung vom 8. März 2022: Rheingau-Taunus-Kreis richtet eine Fachstelle Ukraine ein
Wir stellen eine große Welle der Solidarität und der Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung des Rheingau-Taunus-Kreises fest. Viele Einwohner meldeten sich bereits, um ihre Unterstützung für die Flüchtlinge aus der Ukraine in vielfältiger Form anzubieten“, zeigt sich Landrat Frank Kilian von dem Engagement der Menschen und Institutionen im Landkreis überwältigt. „Als Verwaltung treffen wir derzeit alle Vorkehrungen, um die Geflüchteten aus der Ukraine im Landkreis aufzunehmen und zu versorgen“, so der Landrat. Es kommen vielfältige Tätigkeiten auf die Verwaltung zu, die zum Beispiel bei der Registrierung der geflüchteten Menschen beginnen. Der Kreis will eine effektive Hilfe für die Frauen, Kinder und Senioren organisieren und sicherstellen. Um einen effektiven und strukturierten Ablauf zu garantieren, hat der Kreis eine Fachstelle Ukraine in der Tannenwaldklinik in Bad Schwalbach eingerichtet, in dem alle Fäden zusammenlaufen.
In der Fachstelle Ukraine, die von den zuständigen Fachdiensten „Flüchtlingsdienst-Migration“ und „Ausländerbehörde“ aufgebaut wurde, werden alle fachlichen Fragen koordiniert. Die Mitarbeitenden dienen als erste Ansprechpartner für Hilfesuchende und deren Unterstützer, weshalb zunächst die Telefon-Hotline-Nummern 06124 510-116 und -118 (ab 8. März 2022 frei) geschaltet und eine Mail-Adresse unter ukraine@rheingau-taunus.de eingerichtet wurde. Die Hotlines sind erreichbar in der Zeit von Montag bis Donnerstag 8:00 bis 11:30 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr, sowie Freitag 8:00 bis 11:30 Uhr.
Darüber können auch etwaige Gesprächstermine vereinbart werden. Über die Fachstelle kann die Registrierung der geflüchteten Frauen, Kinder und Senioren aus der Ukraine erfolgen, damit zum Beispiel auch Unterstützungsleistungen gewährt werden können. Auch Fragen zur Unterbringung, zur Verpflegung oder zur medizinischen Versorgung werden geklärt.
In diesem Zusammenhang appelliert Landrat Kilian an die Hausärzte im Kreisgebiet und bittet um Unterstützung. Es geht ihm um die medizinische Versorgung der Frauen, Kinder und Senioren, die aus dem Kriegsgebiet fliehen mussten und nun eine sichere Unterkunft in unserem Kreis finden sollen. Der Landrat appelliert an die Solidarität: „Wir wissen, dass unsere Hausärzte uns bei den Corona-Schutzimpfungen sehr engagiert unterstützt haben, und dass das Personal in den Praxen bis an den Rand der Erschöpfung tätig war. Diese Leistungen in den vergangenen Monaten verdienen unseren Respekt und Anerkennung.“ Gleichzeitig ruft Kilian die Hausärzte im Kreis auf, Patientinnen und Patienten aus der Ukraine für die medizinische Versorgung in den Praxen aufzunehmen.
Um im Gegenzug die Praxen der Ärzte von Corona-Schutzimpfungen zu entlasten, schlägt der Landrat vor: „Diese Impfwilligen können an die beiden Impfstationen in Eltville und Taunusstein-Wehen (bis 19. März 2022) verwiesen werden.“ Ab dem 21. März 2022 sind die mobilen Impfteams im Kreishaus in Bad Schwalbach und in der Außenstelle des Gesundheitsamtes in Idstein, Veitmühlenweg, anzutreffen.

Pressemitteilung der Rheingauer Kommunen vom 4. März 2022: Kommunen starten Suche nach Unterkünften für ukrainische Flüchtlinge / Von Sachspenden absehen
Die Bürgermeister der Rheingauer Kommunen Eltville, Geisenheim, Rüdesheim, Walluf, Kiedrich, Lorch, Oestrich-Winkel sowie Schlangenbad haben sich zusammengetan, um gemeinsam Hilfsangebote für die Flüchtlinge aus der Ukraine zu koordinieren (...).

Pressemitteilung vom 4. März 2022: „Die Stimmung ist angespannt, ohne panisch zu sein!“Landrat Frank Kilian: „Wir beobachten die Entwicklung im Ukraine-Konflikt sehr genau“ / Schulterschluss mit Katastrophenschutz und Hilfsorganisationen (...)

Pressemitteilung vom 4. März 2022: Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft unterstützt ukrainische Flüchtlinge Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) teilt mit, dass Ukrainerinnen und Ukrainer, die aufgrund des in ihrem Heimatland herrschenden Krieges nach Deutschland geflüchtet sind, ab sofort auch im Rheingau-Taunus-Kreis kostenlos alle Busse und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) nutzen können (...).

Pressemitteilung vom 3. März 2022: Krieg in Ukraine löst Welle der Hilfsbereitschaft aus
Meldung über Wohnraum für Flüchtlinge an separate Mailadresse schicken (...).Pressemitteilung vom 24. Februar 2022: Solidarität mit dem ukrainischen VolkLandrat Frank Kilian und der Kreistagsvorsitzende André Stolz vor dem Kreishaus (...).

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