BAHNLÄRM   (Demo 2012)

Der Protest gegen den Bahnlärm wird lauter
Mehr als 1200 Menschen demonstrieren zum zweiten Mal gegen den  „Bahnwahnsinn“

Mit zahlreichen bunten Luftballons, großen Spruchbannern und Plakaten ausgestattet trafen sich am 12. Mai 2012 mehr als 1500 Demonstranten in Rüdesheim, um Ihren Ärger über den Bahnlärm im Mittelrheintal kund zu tun. Auch einige Winzer hatten sich angeschlossen und kamen mit Ihren Traktoren, um den Protestzug lautstark zu begleiten.

Bei der zweiten Bahnlärmdemo war neben Burkhard Albers, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises und Staatssekretärin Petra Müller-Klepper auch der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz gekommen, um die Demonstranten zu unterstützen. Er betonte, wie wichtig die aktive Beteiligung der Bürger sei und nannte als Beispiel die Protestbewegung gegen Nachtflüge am Frankfurter Flughafen. Weiterhin sicherte er eine enge Kooperation der Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz zu, die sich zusammen für eine Alternativstrecke und dessen Aufnahme in den Bundesverkehrsplan 2014 einsetzen.

„Je lauter, desto teurer - so müsste es sein!“, meint Staatssekretärin Petra Müller-Klepper. Die technischen Möglichkeiten für eine Verringerung des Lärms um zehn Dezibel seien da, es dürfe nun nicht länger gewartet werden. Das findet auch Landrat Burkhard Albers. „Allein jede Nacht fahren rund 150 Züge durch das Rheintal.“ Sollte die Strecke wie geplant ausgebaut und Teil des europäischen Güterkorridors werden, würde sich der Verkehr sogar noch verdoppeln. Unter diesen Bedingungen noch ruhig zu schlafen ist aber bereits jetzt unmöglich.
Dass es immer mehr wird mit dem Lärm, stellen auch die Bürger fest. Und nicht nur der macht vielen zu schaffen. „Die Erschütterungen, die durch die vorbeifahrenden Züge ausgelöst werden, gehen an die Substanz – auch an die unserer Häuser!“ sagt eine Demonstrantin.

Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Menschen im Rheintal aktiv werden und gemeinsam kämpfen. „Wir werden immer mehr und wir werden immer lauter“, freut sich Landrat Burkhard Albers. Dies sei eine gute Grundlage, um weiterzumachen und sich zu wehren. „Denn schließlich wohnen im Rheingau alle an der Bahn“, findet ein Bürger ganz selbstverständlich.

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