PFLEGEKINDER UND ADOPTION

Kindern ein Zuhause geben

+++ Aktuell: Bereitschaftspflegefamilien gesucht +++

In Krisen- und Notsituationen können Eltern ihre Kinder manchmal nicht mehr ausreichend versorgen und erziehen. Auslöser dafür können z. B. Krankheits- und Unfallsituationen oder eine Überforderung mit der eigenen Lebenssituation sein.

Kinder, die solche Erfahrungen gemacht haben, sind auf Sicherheit und Geborgenheit angewiesen, um sich von dem erlebten Schicksal zu erholen.
Die Jugendhilfe des Rheingau-Taunus-Kreises sucht aktuell Bereitschaftspflegefamilien oder Bereitschaftspflegepersonen, die Kindern zwischen 0 und 6 Jahren für einen begrenzten Zeitraum ein Zuhause innerhalb eines familiären Umfelds bieten möchten.

Folgende Kriterien sollten bei unseren Bewerberpaaren erfüllt sein:

•    Einigkeit über die Entscheidung zur Aufnahme eines Kindes
•    Höchstmaß an Flexibilität, was regelmäßig eine Berufstätigkeit der Hauptbezugsperson ausschließt
•    Verständnis für den Trennungsschmerz und das Erlebte des Kindes
•    Empathie, Geduld und Anpassungsfähigkeit
•    Offenheit gegenüber allen Beteiligten
•    Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft, mit dem Jugendamt und anderen Institutionen zum Wohle des Kindes zu kooperieren.
•    Genügend Wohnraum und finanzielle Unabhängigkeit

Dauer der Bereitschaftspflege
Es lässt sich nicht von vornherein festlegen, wie lange die Kinder innerhalb einer Bereitschaftspflegefamilie bleiben. Die Dauer kann wenige Tage, aber auch mehrere Wochen betragen. Das Jugendamt nutzt diese Zeiträume im Fall einer Inobhutnahme, um zu ermitteln, welche Lösung dem Wohle des Kindes am besten entspricht.

Sie erhalten Unterstützung:

Die Erzieherische Jugendhilfe bietet all ihren Pflegefamilien regelmäßige Fortbildungen und Gelegenheit zum Austausch mit anderen Pflegepersonen an. Überdies erhalten Bereitschaftspflegefamilien auch während einer Nichtbelegung eine Bereithaltepauschale.

Kontakt
Interessierte können sich gerne an die Erzieherische Jugendhilfe wenden unter06124 510-626 oder per E-Mail an jugendhilfe@rheingau-taunus.de.

Pflegekinder und Adoption

Der Bereich Pflegekinderdienst/Adoptionsvermittelung befasst sich im wesentlichen mit folgenden Themen:

  • Immer wieder begegnen uns falsche Vorstellungen darüber, aus welchen Lebensumständen Pflegekinder kommen und welche Gründe dazu führen, dass sie in einer anderen Familie Aufnahme finden sollen. Gegen Krisensituationen, wie sie beispielsweise als Folge von Krankheit, Arbeitslosigkeit, Ehescheidung oder Trennung auftreten können, ist keine Familie gefeit. Diese Gründe können dazu führen, dass Eltern ihre Kinder nicht selbst erziehen und versorgen können.
  • Sein Kind in schwieriger sozialer Lage zur Adoption zu geben, ist eine sehr verantwortungsvolle und weit reichende Entscheidung. Vor allem aber ist sie ein außerordentlich schmerzhafter Schritt, der Adoptivkinder, ihre Eltern und Adoptiveltern ein Leben lang begleitet und beschäftigt.
  • Irgendwann ist bei Ihnen der Gedanke aufgetaucht, ein Kind in Familienpflege oder auch in Adoptionspflege aufzunehmen. Diesen Gedanken haben Sie mit Ihrem Ehepartner, mit ihrer Familie oft genug durchgesprochen, das Für und Wider erwogen. In Gesprächen mit Freunden und Verwandten haben Sie vielleicht Skepsis, Bestätigung, Ermunterung und Zweifel erfahren- der Gedanke ist bei Ihnen weiter gewachsen: Sie wollen ein Kind in Ihrer Familie aufnehmen und fragen sich z. B., welche Voraussetzungen Sie mitbringen müssen, mit welchen Schwierigkeiten zu rechnen ist, ob Ihre Vorstellungen realistisch sind?
  • Adoptiveltern machen in der Regel die Erfahrung, dass Adoption ein gelungener Weg sein kann, eine Familie zu gründen oder die bestehende Familie zu erweitern. Viele Adoptiveltern fragen sich beispielsweise, ob, wann und wie sie ihr Kind über die Tatsache der Adoption aufklären, wie sie die biologischen Eltern nennen sollen.
  • Sie wurden adoptiert oder sind in einer Pflegefamilie aufgewachsen, haben Ihre biologischen Eltern aus den Augen verloren, suchen nach Ihnen und nach Antworten für Ihre Lebenssituation als Adoptiv- oder Pflegekind.
  • Sie überlegen in Ihrer Familie die Adoption Ihres Kindes durch Ihren neuen Ehepartner, sind unsicher welche Schritte von Ihnen zu veranlassen ist, wie sie den anderen Elternteil in die Entscheidung mit einbeziehen können?

Wir sind Ihr Ansprechpartner, wenn Sie

  • Informationen über Kurzzeitpflege, Bereitschaftspflege, Vollzeitpflege oder Adoption und die Leistungen der Jugendhilfe in diesen Bereichen wünschen,
  • schwanger und unsicher sind, ob Sie für Ihr Kind sorgen können und Gespräche eine Hilfe und Unterstützung bei Ihrer Entscheidungsfindung sind,
  • sich mit der Erziehung Ihres Kindes überfordert fühlen und überlegen, ob eine Vollzeitpflege für Sie und Ihr Kind eine Lösung sein kann,
  • Beratung und Unterstützung bei der Ausübung der Personensorge, des Umgangsrechtes, der Zusammenarbeit mit den Pflegeeltern Ihres Kindes benötigen, •ein Kind in Pflege nehmen oder adoptieren wollen,
  • Pflege- oder Adoptiveltern sind und Beratung z. B. in Erziehungsfragen, zu Hilfs- und Förderangeboten oder in der Zusammenarbeit mit den Eltern Ihres Pflegekindes benötigen,
  • bei Pflege- oder Adoptiveltern leben und in Angelegenheiten Ihrer Erziehung und Entwicklung Beratung wünschen oder den Wunsch haben, (wieder) Kontakt zu Ihrer Herkunftsfamilie oder zu Ihrem Kind aufzunehmen,
  • Ihr Ehepartner Ihr Kind oder Sie das Kind Ihres Ehepartners adoptieren möchten.

Wir bieten:

  • Seminare für Pflege- und Adoptiveltern, zur Vorbereitung auf Ihre Aufgabe, zum Austausch von Erfahrungen zur gegenseitigen Unterstützung, zur Weiterbildung in speziellen, auf das Pflegeverhältnis bezogenen Erziehungsfragen.
  • Individuelle Beratung vor und während der Vermittlung eines Kindes, während der Dauer der Pflege oder Adoptionspflege, während der Ablösungsphase und nach Beendigung des Pflegeverhältnisses sowie auf Wunsch nach abgeschlossener Adoption im Rahmen der Nachbetreuung.
  • Pflegegeld und weitere finanzielle Leistungen bei den Hilfen zur Erziehung von Kindern in Kurzzeit-, Bereitschafts- und Vollzeitpflege.
  • Gemeinsame Erziehungsplanung sowie Unterstützung der Zusammenarbeit mit den Eltern des Pflegekindes, mit Kindergärten, Schulen, Behörden usw.

Der Sitz unseres spezialisierten Dienstes ist in der Kreisverwaltung in Bad Schwalbach.

Unser Team setzt sich aus erfahrenen sozialpädagogischen Fachkräften zusammen. Jede Fachkraft nimmt Termine im Innen- und Außendienst wahr, so dass nach Vereinbarung Gespräche auch bei Ihnen zu Hause stattfinden können. Gespräche, die Sie mit uns führen, unterliegen der Schweigepflicht.

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Heimbacher Straße 7
65307 Bad Schwalbach
06124 510-0

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18.08.2022

Erster Kreisbeigeordneter Willsch (MdB) informiert sich in der Praxis

Wirtschaft

Besuch in der Baumschule Curt Hitschke in Walluf


18.08.2022

Erster Kreisbeigeordneter besucht Service-Spezialisten für Hardware in Walluf

Wirtschaft

Antrag für Erweiterungsbau ist bereits auf dem Wege


15.08.2022

Besondere Orte – Treffpunkte für Generationen und Kulturen

Demografischer Wandel

Rheingau-Taunus-Kreis schreibt den Demografie-Preis 2022 aus / „Ideen sind keine Grenzen gesetzt“


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