Mund-Nasen-Schutz

Die Hessische Landesregierung hat eine Maskenpflicht beschlossen. Auf stark frequentierten Straßen und Plätzen unter freiem Himmel muss immer dann ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sichergestellt werden kann. Das gilt insbesondere in Fußgängerzonen. Die Bürgerinnen und Bürger müssen auch dann einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie die Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs nutzen oder den Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen betreten. Außerdem ist ein Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben in Museen, Schlössern und Gedenkstätten, in Zoos und Tierparks, für Küchenpersonal und Servicekräfte während ihrer Tätigkeit sowie bei körpernahen Dienstleistungen wie beispielsweise beim Friseur, Kosmetikstudio und Massagepraxis. Auch auf Wochenmärkten, in Bahnhöfen sowie auf Flughäfen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Ebenso in Wahllokalen.

Das Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern gilt trotzdem weiterhin, ebenso wie die Kontaktbeschränkungen.

Als Mund-Nasen-Schutz zählt jeder Schutz vor Mund und Nase, der auf Grund seiner Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern. Dies sind also:

  • Selbstgeschneiderte Masken aus Baumwolle („Community-Maske“)
  • Schals
  • Loops
  • Tücher

Gesichtsvisiere sind nicht mehr erlaubt. Motorradhelme gelten ebenfalls nicht als geeignete Mund-Nasen-Bedeckungen, da sie gegen das Vermummungsverbot verstoßen. Die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Das Mitführen eines ärztlichen Attests ist in diesem Fall ratsam.

 

Wo muss eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske getragen werden?
In den Publikumsbereichen des Groß- und Einzelhandels einschließlich der Bereiche vor den Geschäften, der Wochen-, Spezial- und Flohmärkte sowie vergleichbaren Verkaufsveranstaltungen, in und auf Direktverkaufsstellen vom Hersteller oder Erzeuger, in Geschäften des Lebensmittelhandwerks sowie von Poststellen, Banken, Sparkassen, Tankstellen, Wäschereien und ähnlichen Einrichtungen. Außerdem in Fahrzeugen des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs, des Gelegenheitsverkehrs nach § 46 Abs. 2 des Personenbeförderungsgesetzes, des freigestellten Schülerverkehrs, in Bürgerbussen, in Passagierflugzeugen, auf Passagierschiffen und -fähren. Auch in Gottesdiensten muss eine medizinische oder FFP2-Maske getragen werden.

Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wenn Bürgerinnen und Bürger keine Maske aufhaben und nachdem sie angesprochen worden sind, keine aufsetzen, kann ein wiederholter Verstoß mit einem Bußgeld belegt werden.

Bitte beachten Sie auch das Merkblatt "Community-Maske richtig tragen".


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