CORONA-FAQ

Wie kann ich meine Hilfe anbieten?
In der Corona-Krise möchten viele helfen. Es gibt zahlreiche Maßnahmen, die die Ausbreitung der Corona-Pandemie eindämmen sollen. Auf der anderen Seite sind Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung auf unsere Hilfe angewiesen. Kranke, besonders gefährdete Gruppen, aber auch Menschen, die sich in Quarantäne befinden.
Mit der Plattform www.hessen-helfen.de wollen wir dazu beitragen, dass sich Menschen, die helfen wollen und Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, finden. Von Nachbarschaftshilfe bis zur Unterstützung der Landwirtschaft. Machen Sie mit!

Wie kann ich für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz sorgen?
Das Corona-Virus macht auch vor der Bürotür nicht halt. Dabei stehen auch am Arbeitsplatz Sicherheit und Gesundheitsschutz an oberster Stelle. Wie man die Vorgaben des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards rechtssicher umsetzt, erklärt die Homepage infektionsschutzhelfer.de. Dort können Sie sich kostenlos und mit nur wenig Aufwand zum/r Infektionsschutzhelfer*in per Online-Schulung ausbilden lassen. Mit dem anschließenden Konzept tragen Sie zur Vermeidung von Infektionsherden am Arbeitsplatz bei.

Was wird unternommen?

Die Strategie besteht noch darin, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit über die Zeit für die schwer erkrankten Patienten genügend Kapazitäten im Gesundheitswesen und speziell in den Kliniken bereitgestellt werden können.


Was kann ich tun, um die Ausbreitung zu verlangsamen?

  • Schränken Sie Ihre sozialen Kontakte auf das Nötigste ein!
  • Achten Sie auf persönliche Hygiene!
  • Halten Sie sich nicht an öffentlichen Plätzen oder in Menschenansammlungen auf!
  • Schützen Sie ältere Mitmenschen, indem Sie Besuche vermeiden!
  • Beachten Sie die Husten-Niesen-Etikette!

Ein einfacher Mundschutz gibt nur einen vermeintlichen Schutz vor einer Infektion. Das Tragen eines Mundschutzes kann bei eigener Erkältung aber Menschen in der Umgebung vor einer Infektion schützen. Wichtig ist, sich häufig gründlich die Hände mit Wasser und Seife zu waschen, insbesondere beim Nach-Hause-Kommen, vor der Zubereitung von Mahlzeiten und vor dem Essen. Außerdem sollte man ganz bewusst vermeiden, sich mit den Händen im Gesicht zu berühren. Räume sollten immer gut gelüftet werden.


+++ Hier geht es zu den FAQ des RKI. +++

 


GESELLSCHAFTLICHES LEBEN

Wie ist der Stand zum gesellschaftlichen Leben?
Unter www.bundesregierung.de finden Sie die Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland.

Ab dem 2. November 2020 gelten für den Rheingau-Taunus-Kreis die Verordnungen des Landes Hessen. Diese finden Sie hier. Die Regelungen auf einen Blick gibt es hier.

 

Veranstaltungen, Feiern und Kontaktbeschränkungen:
Die Bürgerinnen und Bürger sollen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Die Kontakte im öffentlichen Raum werden auf 5 Personen aus zwei Hausständen beschränkt. Dazugehörige Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen.
Da Wohnungen ein besonders geschützter und privater Bereich sind, beschränken wir uns auf die dringende Empfehlung, auch hier die Kontakte in gleicher Weise zu begrenzen. In der Zeit vom 23. Dezember bis 1. Januar gelten folgende Kontaktbeschränkungen: Dann dürfen sich 10 Personen, ohne eine Begrenzung der Hausstände, treffen. Dazugehörige Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit.
Öffentliche Veranstaltungen finden nur noch bei besonderem öffentlichen Interesse statt. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt. Private Veranstaltungen außerhalb der eigenen Wohnung sind ebenfalls untersagt. Zusammenkünfte und Feiern innerhalb der eigenen Wohnung sind nur in einem engen privaten Kreis gestattet. Der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit ist in der Zeit von 23 bis 6 Uhr verboten.

 

Müssen Geschäfte schließen?
Der Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche aufhält.

 

Welche Dienstleistungen dürfen angeboten werden?
Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Nagelstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physiotherapie, bleiben weiter möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.

 

Welche Freizeiteinrichtungen müssen schließen?
Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu gehören: Theater, Opern, Konzerthäuser, Messen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Prostitutionsstätten, Bordelle, öffentliche und private Sportanlagen (mit Ausnahmeregelungen, siehe Corona-Sport), Schwimm- und Spaßbäder, Saunen und Fitnessstudios. Museen, Schlösser, Tierparks und Zoos werden geschlossen. Gedenkstätten bleiben geöffnet.

 

Welche Regelungen gelten für die Gastronomie?
Restaurants, Gaststätten sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Davon ausgenommen sind Kantinen und Mensen und die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

 

Darf ich innerhalb Hessens verreisen?
Das Ende Juni eingeführte Beherbergungsverbot für Personen, die aus Gebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko kommen, wurde inzwischen wieder aufgehoben. Derzeit ist jedoch das Übernachtungsangebot zu touristischen Zwecken nicht gestattet, Hotels für Geschäftsreisende sind geöffnet.

 

Darf oder muss ich im Auto eine Maske tragen?
Derzeit gilt eine erweiterte Maskenpflicht in Fahrzeugen. Wenn sich in einem Fahrzeug Personen aus mehr als zwei Hausständen befinden, ist eine Alltagsmaske zu tragen.
Das Gesicht eines Fahrers darf nicht so verhüllt oder verdeckt sein, dass er nicht mehr erkennbar ist. Das gilt auch während der durch die Corona-Pandemie verordneten Maskenpflicht. Wenn das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes aber die Augen- und Stirnpartie sowie Ohren und Haare gut erkennen lässt (keine Sonnenbrille, keine Baseballkappe), dann ist die Identitätsfeststellung des Fahrers gewährleistet, so dass zur jetzigen Lage von einer Kontrolle bzw. Ahndung in der Regel abgesehen wird. Die Polizei hält sich aber die Prüfung im Einzelfall vor. Der Beifahrer darf einen Mund- und Nasenschutz tragen.

 

Darf ich mit meinem Chor proben?
Unter Beachtung der geltenden Hygienebestimmungen können Chöre und Orchester zu Proben und Aufführungen zusammenkommen. Beachten Sie: Aktivitäten wie Sprechen und Singen spielen beim Infektionsgeschehen eine besondere Rolle. Lautes Sprechen und Singen sollte aufgrund der verstärkten Tröpfchenbildung, die auch über größere Distanzen verbreitet werden können, vermieden werden. Den Beteiligten sollte also bewusst sein, dass das potentielle Verbreitungsrisiko gerade in dem Kontext besonders hoch sein kann.

 

Darf ich Flüchtlingsunterkünfte betreten?
Unter Einhaltung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen (z.B. Anmeldung, Hinterlegen der Kontaktdaten) ist der Besuch in Gemeinschaftsunterkünften gestattet.

 

Darf ich Pflegeeinrichtungen betreten?
Der Besuch in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ist unter strengen Auflagen möglich.

 

Sind Bildungseinrichtungen von der Schließung betroffen?
Derzeit sind Volkshochschulen geöffnet. Auch Musik-Schulen dürfen wieder öffnen.

 

 


PRIVATES LEBEN

Wohin kann ich mich bei Problemen wenden, die in meinem häuslichen Umfeld auftreten könnten?
Sie können sich an dieCaritas Beratungs- und Interventionsstelle wenden unter Tel. 06124 729229, E-Mail: interventionsstelle@caritas-wirt.de.

Auch  das Angebot der Erziehungsberatungstelle für Eltern und Jugendliche im Rheingau-Taunus-Kreis steht unter Tel. RÜD 06722 407-9143, Tel. IDS 06126 95957-7921 von Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 17.00 Uhr und Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr zur Verfügung.

Zudem bündelt die Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAGE) auf der Homepage www.offeneohren-hessen.de eine Liste mit Telefonangeboten. Dort finden Bürgerinnen und Bürger Ansprechpartner aus allen Lebensbereichen wie beispielsweise Kinderschutz, Beratung bei psychischen Problemen oder Hilfe mit pflegebedürftigen Angehörigen.

Wer eine Serviceseite rund um das Thema Familien in Corona-Zeiten sucht, ist auf der zentralen Website der Lokalen Bündnisse genau richtig. Ob finanzielle Unterstützung, Arbeiten von Zuhause aus oder Kinderbetreuung – die Seite gibt wertvolle Tipps für zahlreiche Herausforderungen im alltäglichen Umgang mit der Corona-Pandemie. Schauen Sie vorbei unter www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de.


Wie ist der Umgangskontakt bei Kindern von getrenntlebenden Eltern?

Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an unser Umgang&Sorge-Team unter Tel. 06124 510-583.


Ist mein Haustier ein Überträger des Virus?
Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass Hunde oder Katzen eine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen. Zwar gibt es aus verschiedenen Ländern Nachweise, dass sich Katzen und marderartige Tiere wie Frettchen mit dem Virus infiziert hatten und teilweise Symptome zeigten, doch gibt es bislang keinen Hinweis, dass Haustiere Menschen angesteckt haben. Bei der Covid-19-Pandemie ist die Übertragung von Mensch zu Mensch ausschlaggebend für die Verbreitung. Achten Sie trotzdem auch im Umgang mit Ihrem Tier auf eine ausreichende Hygiene. Hat sich Ihr Tier mit dem Coronavirus angesteckt besteht kein Grund, dieses einzuschläfern oder im Tierheim abzugeben.


Darf ich zu einer Bestattung oder Trauung gehen?

Die Regelungen hierzu sind Angelegenheit der Gemeinden. Wenden Sie sich bitte an Ihre Gemeindevertretung.


Muss ich zu Hause Händedesinfektionsmittel benutzen?
Nein, gründliches Händewaschen ist ausreichend, besonders wenn man nach Hause kommt, vor dem Zubereiten von Speisen und vor dem Essen.


Brauche ich zu Hause spezielle Putzmittel?

Nein, normale Haushaltsreiniger sind ausreichend.

 


RISIKOGRUPPEN UND SYMPTOME

Welche Personen gehören zur Risikogruppe?

Folgende Personen gehören aktuell zu den Risikogruppen:

  • Herzerkrankungen: z.B. koronarer Herzkrankheit, Herzkranzgefäßverengung, Kardiomyopathie, Herzinsuffizienz, Herzfehler
  • Bluthochdruck, wenn dieser zu Folgeerkrankungen geführt hat, wie z.B. Gefäßverkalkungen an den Herzkranzgefäßen oder den gehirnversorgenden Blutgefäßen. Ein gut eingestellter Blutdruck ohne Folgeerkrankungen bedeutet nach jetzigem Kenntnisstand kein erhöhtes Risiko.
  • Diabetes mellitus, wenn dieser schlecht eingestellt ist oder wenn bereits Folgeerkrankungen (Gefäßverkalkungen, Nervenschädigungen) bestehen
  • Erkrankungen der Atemwege: z. B. COPD, Asthma bronchiale.
  • Erkrankungen der Leber: z.B. Leberzirrhose, Entzündungen der Leber, chronische Hepatitis. Gallensteine ohne Funktionsstörung der Leber erhöhen das Risiko nach jetzigem Kenntnisstand nicht.
  • Erkrankungen der Niere: z. B. Niereninsuffizienz, Dialysebehandlung, chronische Nierenbecken- oder Nierengewebeentzündung (Pyelonephritis oder Glomerulonephritis)
  • Krebserkrankungen während der chemotherapeutischen Behandlung oder Strahlentherapie. Manche Krebsbehandlungen verursachen auch nach Abschluss eine dauerhafte Schwächung des Immunsystems. Hierüber kann der behandelnde Arzt Auskunft geben. Eine abgeschlossene Krebsbehandlung, z.B. nach der Entfernung einer bösartigen Geschwulst der Haut ohne weitere Nachbehandlung, verursacht nicht automatisch ein erhöhtes Risiko.
  • Unterdrücktes Immunsystem: z. B. durch Cortisonbehandlung (bei Rheuma, Schuppenflechte) oder Einnahme anderer Immunsuppressiva (u.a. bei Rheuma).
  • Raucher: haben auf jeden Fall ein Risiko, wenn Folgen bestehen wie chronische Bronchitis oder COPD. Ob auch geringer Nikotinkonsum ein Risiko bedeutet, kann nicht ausgeschlossen werden.
  • Höheres Lebensalter, unabhängig von anderen Risikofaktoren. Kommen aber noch weitere Risikofaktoren dazu, erhöht sich das Risiko weiter. Das Risiko steigt ab einem Alter von 50-60 Jahre an und steigert sich mit zunehmendem Alter.


Wie äußern sich die Symptome, die auf Corona hinweisen?

Aktuell sind die bekannten Symptome Husten, Fieber, allgemeine Erkältungssymptome, Störung des Geruchs- und Geschmackssinns.


Ich habe Symptome, an wen kann ich mich wenden?
Wer Symptome entwickelt, die auf das Coronavirus hinweisen, sollte zunächst den Hausarzt telefonisch kontaktieren und unter Hinweis auf eine mögliche Infektion einen Termin vereinbaren. Wenn der Hausarzt wegen einer notwendigen Diagnostik nicht verfügbar ist, hilft die Nummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes unter 116117 (www.116117.de).


Ich fühle mich krank, habe aber keine der bekannten Symptome. Was mache ich?
Bitte rufen Sie den Hausarzt an und beschreiben Sie, dass Sie ernsthaft krank ist (mehr als bei sonstigen Erkältungen) und ein Untersuchungstermin gewünscht ist.


Sollte ich bei einer Atemwegserkrankung ärztlichen Rat einholen und nach einem Test fragen, auch wenn die Symptome nur leicht sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?

Ja, insbesondere wenn:

  • man in den letzten zwei Wochen Kontakt hatte zu einem Erkrankten, bei dem im Labor eine COVID-19-Diagnose gestellt wurde
  • Vorerkrankungen bestehen oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.)
  • man bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommt, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben (z.B. im Krankenhaus oder der Altenpflege)

Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen zusätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.


Wie kann ich unterscheiden, ob ich Heuschnupfen habe oder mit dem Coronavirus infiziert bin?

Die häufigsten Beschwerden von Heuschnupfen und einer Erkrankung durch das Coronavirus unterscheiden sich deutlich. Aber bei beiden Erkrankungen können auch immer wieder Beschwerden auftreten, die sich ähneln. Der klarste Unterschied: Bei Heuschnupfen steht allergischer Schnupfen (Niesen und laufende Nase) sowie Augenjucken im Vordergrund. Bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus sind es Husten und Fieber.
Zunächst sollte man sich fragen, wie typisch die Beschwerden sind: Sind sie anders als sonst während einer Pollensaison? Beschwerden wie Niesreiz und Augenjucken sprechen sehr für eine Allergie. Heuschnupfen kann aber auch zu asthmatischen Beschwerden wie Husten oder Kurzatmigkeit führen – diese können bei COVID-19 ebenfalls auftreten.
Ein Heuschnupfen und eine Infektion mit dem Coronavirus sind zudem gleichzeitig möglich. Kommen zu allergischen Symptomen ein ungewöhnlicher Husten und Fieber hinzu, spricht dies für eine (zusätzliche) Atemwegsinfektion. Wenn man sich unsicher ist, ist es sinnvoll, sich zur Frage eines Tests auf eine Corona-Infektion beraten zu lassen.


Ist ein Test bei Personen ohne jedes Krankheitszeichen sinnvoll?
Eine Labordiagnostik sollte in der Regel nur bei Krankheitszeichen zur Klärung der Ursache durchgeführt werden. Wenn man gesund ist, sich aber noch in der Inkubationszeit befindet (kann bis zu 14 Tage betragen), sagt ein negativer Test auf SARS-CoV-2 nichts darüber aus, ob man doch noch krank werden kann.

 


QUARANTÄNE

Wer wird getestet?
Es werden ausschließlich Personen kostenfrei getestet, welche die aktuellen Fallkriterien des RKI erfüllen, dazu zählen Personen, die Kontakt zu Infizierten hatten, Symptome zeigen oder aus einem Risikogebiet einreisen. Außerdem stehen kostenfreie und freiwillige Tests für hessische Lehrkräfte, Schulpersonal sowie Erzieher in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen zur Verfügung.


Ich komme aus dem Ausland zurück. Muss ich in Quarantäne?

Personen, die aus dem Ausland in das Land Hessen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern; dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Der unter Quarantäne stehenden Person ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Außerdem sind Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet verpflichtet, unverzüglich das für den Ort ihrer eigenen Häuslichkeit oder der anderen geeigneten Unterkunft zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren. Dort müssen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten auch verpflichtend melden, wenn Symptome für eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der jeweiligen Kriterien des Robert Koch-Instituts auftreten.

Sofern nicht schon vor der Einreise ein SARS-CoV-2-Virus-PCR-Test durchgeführt wurde, müssen Sie sich bei der Rückkehr aus einem Risikogebiet testen lassen, z.B. am Flughafen in Frankfurt. Bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses befinden Sie sich in Quarantäne. Sollte nicht direkt bei Einreise aus einem Risikogebiet ein Test möglich sein, z. B. weil sie auf dem Landweg reisen, müssen Sie sich innerhalb von 10 Tagen testen lassen. Die Quarantäne ist für den Weg zum Abstrich und wieder nach Hause ausgesetzt. Weitere Erledigungen oder Besuche sind auf diesem Weg jedoch nicht gestattet.Ein zusätzliches separates ärztliches Attest ist nicht mehr erforderlich.

Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für den oder die zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus besteht. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht. Informationen finden Sie unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene_Einreisen_Deutschland.html


Wie kann es sein, dass jemand aus meiner Familie unter Quarantäne steht und alle anderen sich frei bewegen dürfen?
Personen, bei denen eine Infektion mit SARS-CoV-2 auf Grundlage einer molekularbiologischen Testung (PCR-Test) nachgewiesen ist, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach Erhalt dieses Testergebnisses auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder in eine andere eine Absonderung ermöglichende Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von vierzehn Tagen nach Vornahme des zugrundeliegenden Testes ständig dort abzusondern. Es ist ihnen in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Personen, die mit einer positiv getesteten Person in einem Hausstand leben, müssen ebenfalls in Quarantäne.
Anders sieht der Fall aus, wenn ein Familienmitglied außerhalb der Familie Kontakt zu einem positiv getesteten Mensch hatte. Hier wird tatsächlich nur diese Kontaktperson unter Quarantäne gestellt. Alle anderen Familienmitglieder dürfen sich frei bewegen. Solange die Kontaktperson keine Symptome entwickelt, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie ansteckend sein könnte.
Anders sieht es aus, wenn die Kontaktperson Symptome bekommt. Jetzt sollte bei der Kontaktperson ein Test auf das neue Corona-Virus erfolgen und die Familienmitglieder zur Sicherheit nun auch zu Hause bleiben, bis das Testergebnis vorliegt.
Beachten Sie: Symptomfreie Menschen zu testen, vermittelt nur eine Scheinsicherheit. Die „Treffsicherheit“ auf das neue Corona-Virus ist bei Menschen mit Symptomen deutlich besser. So kann ein zunächst negativer Test bei einer symptomfreien Person einige Tage später mit dem Auftreten von Symptomen doch positiv ausfallen kann. Deshalb wird in Deutschland auch die Strategie verfolgt, positiv getestete Personen und alle engen Kontaktpersonen in häusliche Quarantäne zu nehmen.

Da derzeit sehr viele Tests durchgeführt werden, kann es durchaus mehrere Tage dauern, bis das Ergebnis vorliegt. Weil aber, wie oben beschrieben, alle Betroffenen zunächst in häuslicher Isolation bleiben, geht von ihnen keine Gefahr für andere aus.

Das Gesundheitsamt hat ein Merkblatt für die Quarantäne herausgegeben, in dem Verhaltens- und Hygieneregeln erklärt werden. Auch ein Tagebuch sollte während der Quarantäne geführt werden.

Was passiert, wenn mein PCR-Test positiv ausfällt?
Erhalten Sie ein positives Ergebnis eines PCR-Tests auf SARS-CoV-2, müssen Sie sich auch ohne gesonderte Anordnung des Gesundheitsamtes sofort und ohne Umwege nach Hause oder in eine andere geeignete Unterkunft begeben. Dort müssen Sie sich für 14 Tage absondern, das heißt ständig dort aufhalten, Kontakt zu anderen Personen auch im Haushalt möglichst vermeiden und keinen Besuch empfangen. Informieren Sie umgehend das Gesundheitsamt unter E-Mail: gesundheitsamt.badschwalbach@rheingau-taunus.de oder montags bis freitags unter der Telefonnummer 06124 510-352. Am besten informieren Sie ebenfalls Ihre Kontaktpersonen und Ihren Arbeitgeber oder Dienstherrn über den Erhalt eines positiven Testergebnisses.
Sollten Sie innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Testergebnisses typische Symptome einer SARS-CoV-2 Infektion bemerken (Fieber, trockener Husten, Verlust des Geruchs-und Geschmackssinns, etc.), melden Sie sich umgehend beim Gesundheitsamt.

 

Was bedeutet ein positives Testergebnis für die Menschen, die mit mir in einem gemeinsamen Haushalt wohnen?
Sind Sie nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert, gilt die oben beschriebene Absonderungsregelung für alle Personen, die mit Ihnen im gleichen Haushalt leben. Das Gesundheitsamt kann auf Antrag bei Vorliegen wichtiger Gründe von der Absonderungspflicht befreien oder Auflagen anordnen.

 

Ich lebe im gleichen Haushalt mit einer positiv getesteten Person, bin aber selbst negativ getestet. Muss ich dann trotzdem 14 Tage Quarantäne absolvieren?
Ein negatives Testergebnis eines PCR-Test befreit nicht umgehend von den Quarantäne-Bestimmungen. Da das Infektionsrisiko im Zusammenleben mit einer infizierten Person bis zu 14 Tagen bestehen bleibt und die Abstandsregel im gemeinsamen Haushalt nur schwer umzusetzen ist, bleibt die Quarantäne-Regelung auch für Kontaktpersonen mit negativem Testergebnis weiterbestehen.

 

Hinterlässt eine durchgemachte Infektion eine Immunität?
Dies ist noch nicht abschließend bekannt. Es ist aber anzunehmen, dass für den aktuellen Typ des SARS-CoV-2 zumindest eine temporäre Immunität besteht. Da es jedoch typisch für Viren ist, dass sie leicht mutieren können, sind auch neue Infektionen vorstellbar.

 

Wen sollte ich über mein positives Testergebnis informieren?
Wir empfehlen Ihnen, unverzüglich Ihre Kontaktpersonen sowie Ihren Arbeitgeber zu informieren. Somit können Ihre Kontaktpersonen und Ihre Kollegen die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

 

Was ist, wenn ich mein zuständiges Gesundheitsamt nicht erreiche?
Aufgrund des hohen Infektionsgeschehen kann es sein, dass die Kolleginnen und Kollegen des Gesundheitsamtes nur schwer zu erreichen sind oder sich zeitverzögert bei Ihnen melden. Bitte beachten Sie trotzdem: Sollten Sie durch einen PCR-Test nachweislich positiv getestet sein, müssen Sie (und die Personen, die mit Ihnen in einem gemeinsamen Haushalt leben) sich absondern. Ein Merkblatt des RKI zu den Quarantäne-und Abstandsregeln finden Sie hier.

 

Wo erhalte ich meine Verdienstausfallentschädigung?
Weil Sie unter die geltende Quarantäne-Verordnung auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes nach §56 fallen, haben Sie Anrecht auf Verdienstausfallentschädigung. Diese können Sie auf Seite des RP Darmstadts beantragen: www.ifsg-online.de. Sie benötigen dafür kein Dokument des Gesundheitsamts, sondern können sich auf die geltenden Quarantäne-Verordnung beziehen.

 

 

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