WOHNUNGSBAUFÖRDERUNG

Der Staat hilft beim Bauen und Wohnungskauf mit den hier aufgeführten Darlehen.


Hessen-Darlehen Neubau

Förderungsziel
Das Land Hessen fördert zur erstmaligen Wohneigentumsbildung den Bau oder Kauf eines neuen Ein- oder Zweifamilienhauses oder einer Eigentumswohnung zur Selbstnutzung.Bevorzugt werden bei der Förderung Familien und andere Haushalte mit zwei und mehr Kindern sowie Haushalte, bei denen wegen einer Behinderung eines Haushaltsangehörigen ein besonderer baulicher Bedarf besteht. Es können auch gemeinschaftliche Wohnprojekte (bewohnergetragene Wohngruppen) gefördert werden.Durch die nachrangige Absicherung im Grundbuch, hat man ggfs. die Möglichkeit bei der Hausbank günstigere Zinsen für das restliche Darlehen im ersten Rang zu erhalten.Art und Höhe der FörderungDie Förderung wird in Form eines zinsgünstigen Baudarlehens (Förderdarlehen) gewährt. Die Darlehenshöhe ist pauschaliert und nach den örtlichen Bodenpreisen (Grundstückswert je qm einschl. Erschließungskosten und Grunderwerbsteuer) differenziert und kann bis zu 125.000 € betragen (siehe Tabelle). Für eine Passivhausbauweise kann das Darlehen um weitere 20.000 € erhöht werden.Es sollen mindestens 15 Prozent der Gesamtkosten als Eigenleistung (Eigenkapital, Selbst- und Verwandtenhilfe) erbracht und zur Deckung der Gesamtkosten mindestens 50 Prozent Fremdmittel (einschließlich des Förderdarlehens) in Anspruch genommen werden. Geldmittel oder der Wert des eigenen Baugrundstückes sind dabei mindestens in Höhe von 10 Prozent der Gesamtkosten nachzuweisen.Das Darlehen wird mit einem Zins von 0,8 % p.a. und einer Tilgung von 3,0 % p.a. vergeben. Die Zinsfestschreibung erfolgt für 20 Jahre.Grundstückswert je m² Boden einschließl. Erschließungskosten und Grunderwerbsteuer:

  • unter 200 Euro                         Darlehen bis zu 90.000 Euro
  • 200 Euro bis unter 250 Euro    Darlehen bis zu 95.000 Euro
  • 250 Euro bis unter 300 Euro    Darlehen bis zu 100.000 Euro
  • 300 Euro bis unter 350 Euro    Darlehen bis zu 105.000 Euro
  • 350 Euro bis unter 400 Euro    Darlehen bis zu 110.000 Euro
  • 400 Euro bis unter 450 Euro    Darlehen bis zu 115.000 Euro
  • 450 Euro bis unter 500 Euro    Darlehen bis zu 120.000 Euro
  • ab 500 Euro                             Darlehen bis zu 125.000 Euro


Förderausschluss

Ausgeschlossen ist eine Förderung in Fällen, in denen sie offensichtlich nicht angemessen wäre. Dies kann insbesondere bei Ein- und Zweifamilienhäusern auf außergewöhnlich großen Grundstücksflächen, mit außergewöhnlich großen Wohnflächen und bei Wohnraum mit Luxusausstattung der Fall sein. Mit dem Bau darf vor Bewilligung des Förderdarlehens noch nicht begonnen worden sein. Der Grundstückskaufvertrag darf bereits abgeschlossen sein, bzw. das Grundstück darf sich schon im Besitz der Antragsteller befinden.
Beim Erwerb von neu gebauten Eigenheimen oder Eigentumswohnungen darf der notarielle Kaufvertrag vor Bewilligung des Förderdarlehens noch nicht abgeschlossen sein, es sei denn, der Kaufvertrag enthält einen Rücktrittsvorbehalt zu Gunsten der Erwerberin oder des Erwerbers für den Fall der Ablehnung des Förderantrags.
In begründeten Ausnahmefällen kann auf Antrag durch die Wohnungsbauförderstelle ein vorzeitiger Baubeginn bzw. Kaufvertragsabschluss durch die WIBank genehmigt werden.

Die Einkommensgrenzen sowie weitere Informationen zu dem Hessen-Darlehen Neubau erhalten Sie unter www.wibank.de


Hessen-Darlehen Bestandserwerb

Förderungsziel
Das Land Hessen fördert zur erstmaligen Wohneigentumsbildung den Erwerb vorhandenen Wohnraums zur Selbstnutzung (Gebrauchtimmobilien).
Gefördert werden Familien mit und ohne Kinder.
Die Förderung umfasst den Kauf einer Bestandsimmobilie mit bis zu 2 Wohnungen oder einer eigengenutzten Eigentumswohnung inklusive evtl. Modernisierungskosten.
Es werden, wie auch bei dem Hessen-Darlehen Neubau, gemeinschaftliche Wohnprojekte (bewohnergetragene Wohngruppen) gefördert.
Die Darlehensabsicherung erfolgt im Grundbuch nachrangig. Dadurch haben Sie ggf. die Möglichkeit bei Ihrer Hausbank für die restliche Finanzierung einen geringeren Darlehenszinssatz zu erhalten.

Art und Höhe der Förderung

Das Förderdarlehen beträgt bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten, jedoch nicht mehr als 125.000 Euro. Zu den Gesamtkosten zählt der Kaufpreis zzgl. Nebenkosten sowie notwendige Umbauten und Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen. Das Darlehen soll 30.000 Euro nicht unterschreiten.
Es sollen mindestens 15 Prozent der Gesamtkosten als Eigenleistung (Eigenkapital, Selbst- und Verwandtenhilfe) erbracht und zur Deckung der Gesamtkosten mindestens 50 Prozent Fremdmittel (einschließlich des Förderdarlehens) in Anspruch genommen werden. Geldmittel oder der Wert des eigenen Baugrundstückes sind dabei mindestens in Höhe von 10 Prozent der Gesamtkosten nachzuweisen.

Förderausschluss

Ausgeschlossen ist eine Förderung in Fällen, in denen sie offensichtlich nicht angemessen wäre. Dies kann insbesondere bei Ein- und Zweifamilienhäusern auf außergewöhnlich großen Grundstücksflächen, mit außergewöhnlich großen Wohnflächen und bei Wohnraum mit Luxusausstattung der Fall sein. Der notarielle Kaufvertrag darf vor Bewilligung des Förderdarlehens noch nicht geschlossen worden sein, es sei denn, der Kaufvertrag enthält einen Rücktrittsvorbehalt zu Gunsten der Erwerberin oder des Erwerbers für den Fall der Ablehnung des Förderantrags. In begründeten Ausnahmefällen kann auf Antrag durch die Wohnungsbauförderstelle ein vorzeitiger Kaufvertragsabschluss durch die WIBank genehmigt werden.

Die Einkommensgrenzen sowie weitere Informationen zu dem Hessen-Darlehen Bestandserwerb erhalten Sie unter www.wibank.de.


Behindertengerechter Umbau von Wohneigentum


Förderungsziel
Gefördert werden bauliche Maßnahmen, Einrichtungen und Ausstattungen an und in selbstgenutzten Bestandswohnungen und dem Wohnungsgrundstück.
Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank gewährt Kostenzuschüsse für den Umbau von Wohnraum, um behinderten Menschen die eigene Haushaltsführung zu ermöglichen sowie selbstständig und unabhängig leben zu können. Weiterhin sollen die Wohngebäude und die Wohnungen barrierefrei erreichbar sein.
Gefördert werden Eigentümer von Wohnraum, die diesen selbst nutzen oder der von deren Angehörigen genutzt wird. Antragsberechtigt sind die Verfügungsberechtigten des Gebäudes, an dem oder in dem die Maßnahmen durchgeführt werden.

Art und Höhe der Förderung
Es werden nur Baumaßnahmen gefördert, mit deren Bau vor Bewilligung des Kostenzuschusses noch nicht begonnen wurde. Der Umbau der Wohnung hat den Bedürfnissen der behinderten Person zu entsprechen, die die Wohnung nutzt. Für die förderungsfähigen Maßnahmen wird ein Kostenzuschuss bis zu 50 v.H. gewährt, max. jedoch folgende maßnahmenspezifischen Höchstbeträge:      

  • Bad (Um-/Einbau)       5.000 Euro
  • Küche (Um-/Einbau)    5.000 Euro
  • Lift-/Aufzugseinbau     6.000 Euro
  • Alle anderen förderungsfähigen Einzelmaßnahmen  2.500 Euro

Förderungsfähig sind Gesamtkosten bis zu 25.000 Euro (Zuschuss von 12.500 Euro) je Wohneinheit. Maßnahmekosten unter 1.000 Euro sowie Eigenleistungen werden nicht gefördert.

Förderausschluss
Nicht förderfähig sind die Erweiterung bestehender Wohngebäude sowie Umbaukosten in Verbindung mit dem Erwerb von Wohngebäuden sowie Maßnahmen am Gemeinschaftseigentum von Wohnungseigentümergemeinschaften.

Weitere Informationen hierzu sowie Antragsunterlagen erhalten Sie unter www.wibank.de.

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