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Datum:25.07.2018
Autor: Pressestelle

Waldbrandgefahr / Keine Wasserentnahme aus Bächen

Hohe Waldbrandgefahr in weiten Teilen Hessens, Alarmstufe A.

Hohe Waldbrandgefahr in weiten Teilen Hessens / Umweltministerium ruft zweithöchste Alarmstufe aus

Das Hessische Umweltministerium hat am Mittwoch, 25. Juli 2018, die erste von zwei Alarmstufen, Alarmstufe A, für die Forstverwaltung in Hessen ausgelöst. Die Aussicht auf ein Anhalten der Wetterlage ohne größere landesweite Niederschläge bei weiterhin hohen Temperaturen, sowie eine Zunahme des Waldbrandgeschehens macht diesen vorsorgenden Schritt erforderlich. Es besteht für die nächsten Tage nach aktuellen Prognosedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in weiten Teilen Hessens hohe Waldbrandgefahr.

Mit dem Ausrufen der zweithöchsten Alarmstufe wird u.a. sichergestellt, dass die besonders gefährdeten Waldbereiche verstärkt überwacht werden. Die Forstverwaltung stellt zudem die technische Einsatzbereitschaft sicher und intensiviert den Kontakt zu den örtlichen Brandschutzdienststellen. In besonders brandgefährdeten Waldgebieten bzw. Waldrandbereichen kann es zur Schließung von Grillstellen kommen. Auch die vorübergehende Sperrung von Waldwegen und Waldflächen ist nicht ausgeschlossen.

Das Ministerium bittet zudem alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird.

Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber insbesondere auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfenen Zigarettenkippen aus. Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.
Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die nächste Forstdienststelle zu informieren.

Für diese Maßnahmen wird die Bevölkerung um Verständnis gebeten.

 

Keine Wasserentnahme aus Bächen

Das Regierungspräsidium Darmstadt, Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Wiesbaden, sowie die zuständigen Unteren Wasserbehörden weisen darauf hin, dass das normalerweise zulassungsfreie Entnehmen von Wasser aus Bächen des Main-Taunus-Kreis, dem östlichen Vordertaunus, Wiesbaden und Rheingau sowie der Weil und deren Seitengewässern ab sofort und bis auf weiteres unzulässig ist.
Wegen der anhaltenden Trockenheit hat die Behörde ihr Verbot auf alle Bäche im Rheingau-Taunus-Kreis und ihre Seitengewässer ausgeweitet. Aus diesen Bächen darf kein Wasser entnommen werden. 

Die Hessische Landesanstalt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (HLNUG) informiert darüber, dass seit Februar 2018 mit insgesamt 212 Millimeter (mm) nur zwei Drittel der für diesen Zeitraum normalerweise zu erwartenden Niederschläge (316 mm) fielen. Insbesondere im Juni regnete es mit im Mittel 33 mm weniger als halb so viel wie im langjährigen Mittel (69 mm). Infolgedessen fielen die Wasserstände in den Oberflächengewässern Hessens, die Durchflussmengen gingen zurück. Derzeit seien bereits an mehr als 30 Pegeln (von 120) Durchflüsse unterhalb des mittleren Niedrigwasserabflusses (MNQ) registriert.

Aktuelle Informationen zu Wasserständen, Durchflüssen und Niederschlägen sowie zur weiteren Entwicklung in den Gewässern können im Hochwasserportal Hessen unter www.hochwasser-hessen.de eingesehen werden.


RP wie Kreisverwaltung bitten darum, das Verbot zu befolgen.
Sobald weitere Einzugsgebiete betroffen sind oder sich die Situation entspannt, werden die Wasserbehörden die Öffentlichkeit informieren.

 

 

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