HILFE FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

Der behinderte oder gefährdete Mensch hat den gleichen verfassungsrechtlich verbürgten Grundrechtsschutz (z.B. auf ein Leben, das der Würde des Menschen entspricht, und auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit), wie alle anderen Staatsbürger. Darüber hinaus bedarf er auch eines besonderen Schutzes und der Hilfe.
Es gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Sozialhilfe, ihn bestmöglich zu betreuen und ihm einen angemessenen Platz in der Gesellschaft zu sichern.

Bei den Hilfen für Behinderte und Gefährdete handelt es sich um eine ganze Reihe von Maßnahmen im Sinne des Sozialhilfegesetzbuches Zwölftes Buch (SGB XII), die je nach Problematik und Person Anwendung finden.

Die hier in Frage kommenden Maßnahmen umfassen:

Betreutes Wohnen
Betreutes Wohnen ist ein ambulantes, sozialpädagogisches Angebot für behinderte Menschen, die vorübergehend oder auf Dauer Hilfe zur selbstständigen Lebensführung in der eigenen Wohnung oder in einer Wohngemeinschaft benötigen.
Umfang und Schwerpunkt des Einsatzes richten sich nach dem individuellen Hilfebedarf, wobei mindestens ein Kontakt pro Woche stattfindet.

Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten
Die Hilfe dient ausschließlich den Personen, deren Lebensverhältnisse mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind. Ist der Hilfe Suchende zur Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft nicht fähig oder ist er nicht in der Lage diese besondere Konfliktsituation aus eigener Kraft und Mitteln zu beseitigen, so können Hilfen zur Überwindung dieser besonderen sozialen Schwierigkeiten gewährt werden.
Damit soll die Befähigung zu einer normalen Lebensführung erreicht werden und einhergehend die Integration in die Gesellschaft.

Eingliederungshilfe für Behinderte
Einen Anspruch auf Gewährung von Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch - Zwölftes Buch (SGB XII) haben Personen, die nicht nur vorübergehend körperlich, geistig oder seelisch wesentlich behindert sind oder Personen, die von einer Behinderung bedroht sind.

Unter die Leistungen der Eingliederungshilfe fallen vor allem:

  • Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung
  • Übernahme von Kosten für Integrationshelfer
  • Versorgung mit Körperersatzstücken sowie sonstigen orthopädischen oder anderen Hilfsmitteln
  • Hilfen zur schulischen Ausbildung für einen angemessenen Beruf
  • Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft nach § 55 des Neunten Sozialgesetzbuches
  • Heilpädagogische Maßnahmen für Kinder (Integrationsplätze in Kindergärten)

Frühförderung
Die wichtigste Aufgabe der Eingliederungshilfe ist es, die Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft sicherzustellen. Dieser im Sozialgesetzbuch - Zwölftes Buch (SGB XII) verankerte Auftrag gilt insbesondere auch für behinderte Kleinkinder. Die Hilfe soll so frühzeitig wie möglich einsetzen, um damit der Behinderung und ihren Folgen entgegenzuwirken. Sie umfasst daher behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder von der Geburt bis zur Einschulung.

Träger der Frühförderung ist:
Lebenshilfe Kreisvereinigung Untertaunus e.V., Erich-Kästner-Straße 5, 65232 Taunusstein (Hahn)

Familienentlastender Dienst
Der Familienentlastende Dienst soll behinderte Menschen und deren Angehörige in ihrer speziellen Lebenssituation unterstützen.

Zu den Aufgaben des Familienentlastenden Dienstes gehören

  • die Beratung von Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen
  • die Unterstützung dieser Personen in Selbsthilfegruppen und Gesprächskreisen
  • die Entlastung der Angehörigen durch stunden- oder tageweise Übernahme der Betreuung des behinderten Menschen
  • Hilfen zur Bewältigung des Lebensalltages
  • Hilfen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft
  • Hilfen zur Mobilität außerhalb des häuslichen Umfeldes

Träger des Familienentlastenden Dienstes sind:
Rheingau: IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V., Storchenallee 2, 65201 Wiesbaden
Untertaunus: IFB - Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V., Gerichtsstraße 5, 65510 Idstein

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PRESSEMITTEILUNGEN

17.01.2018

„Alle Busse fuhren pünktlich die Halte­stellen an und von dort wieder ab“

Verkehr (allgemein)

ÖPNV-Dezernent Döring und RTV-Mitar­beiter kontrollierten Schüler­verkehr im Bereich des Eltviller Schul­zentrums


15.01.2018

„Der Bau eines Passiv­hauses ist eine nach­haltige Investition in die Zukunft“

Bauaufsicht

Landrat Frank Kilian weist auf Aus­stellung im Kreishaus ab dem 29. Januar 2018 hin / Von 2001 bis 2016 nur etwa 2.150 Passiv­häuser in Deutschland...


12.01.2018

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Jugendhilfe-Dezernentin Monika Merkert legt Kita-Entwicklungs­plan 2017-2019 des Rheingau-Taunus-Kreises vor / Bedarf an hochwertiger Kinder­betreuung...


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