SCHLANGENBAD

Insgesamt neun Thermalquellen mit einer Gesamtfördermenge von 9.000 Kubikmetern am Tag machen den besonderen Ruf der Kurstadt aus. Die kälteste ist die Duschenquelle mit 22 Grad Celsius, die wärmste die Marienquelle mit fast 31 Grad Celsius. Hier und da schlängelt sich die eine oder andere Äskulapnatter durchs Gehölz und so war es nahe liegend diesen Kurort Schlangenbad zu nennen. Gerade auch deshalb, weil die Äskulapnatter das Symboltier der Heilkunst ist. Sie schmückt übrigens auch das Wappen der Stadt.

Kuriose Geschichte

Die Geschichte der Schlangenbader Quellen geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Seit 1694 wurden vom Landgraf Karl von Hessen die ersten Bade- und Logierhäuser am warmen Bach am Rande des Tals erbaut – auf der einen Seite, denn die andere Seite des Tales gehörte zum Kurfürstentum Mainz. Auf dieser Seite ließ Kurfürst Lothar von Schönborn ab 1701 ebenfalls zahlreiche Gebäude errichten, so dass Schlangenbad im 18. Jahrhundert aus zwei direkt aneinander liegenden Kurorten bestand.

Der Ruf des Heilwassers ging weit über die Grenzen Deutschlands hinaus: Der König von Dänemark beispielsweise ließ sich 4.000 Krüge nach Stockholm kommen und verwendete das Wasser als Delikatesse in seiner Hofküche.

Und heute...

Das Thermalwasser hat auch heute noch dieselbe heilende und erholende Wirkung wie damals und das nicht nur für Kurgäste. Das Thermalfreibad eröffnet Ansässigen und Ausflüglern gleichermaßen die Möglichkeit dieses fühlbar weiche Wasser zu genießen.

Dabei ist das Schlangenbader Thermalfreibad anders. Keine scheppernden Sprungbretter. Keine Riesenrutschen. Und trotzdem ein Erlebnisbad – für ein sinnliches Erlebnis.

Das Wasser wird im gesamten Bad täglich gewechselt und hat mit 27 Grad Celsius eine angenehme Temperatur. Die ruhige Waldlage beleben Körper und Geist zusätzlich. Grosses Becken (30x12 Meter), Sprudelbecken, zwei kleine Kinderbecken mit Badelandschaft sowie eine Saunalandschaft schaffen vielfältige Betätigungsfelder.

Und sonst so…
Schlangenbad mit seinen sechs Ortsteilen bietet vor allen Dingen zweierlei: Wald und Wege. Egal ob Wanderer, Walker, Biker oder vielleicht einfach nur Naturfreund. Die Fülle der Wegstrecken ist beeindruckend und deshalb als Ausflugsziele sehr beliebt.
Als markantes Wanderziel sei ein Marsch zum Förster Harras Turm empfohlen, der, mitten im Wald gelegen, (südlich von Schlangenbad-Hausen vor der Höhe) zu Fuß über die Parkplätze Bittereiche und Hauser Höhe erreichbar ist. Der Blick auf bzw. über Taunus und Rheingau wird Sie begeistern. Es besteht allerdings die Möglichkeit das dieser Holzturm momentan saniert wird, wie kurz vor Redaktionsschluss bekannt wurde.

Feldflorareservat
Ebenfalls in Schlangenbad Hausen vor der Höhe existiert ein Reservat: ein natürliches Feldflorareservat. Es lohnt den Besuch, nicht nur für Fachkundige. Der ungewöhnliche Artenreichtum der Äcker um den Schlangenbader Ortsteil ist überraschend.

Weitere Auskünfte:
Gemeindeverwaltung Schlangenbad
Rheingauer Straße 23
65388 Schlangenbad

Tel. 06129 48-0
Fax 06129 4833

gemeinde@schlangenbad.de

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