ELTVILLE

Bei einem Besuch des Rheingau-Taunus-Kreises sollte ein Rundgang durch die Sekt- und Rosenstadt Eltville unbedingt mit auf dem Programm stehen. Bei dem Spaziergang durch die Stadt und die Ortsteile Erbach, Hattenheim, Martinsthal und Rauenthal trifft der Besucher immer wieder auf Zeugnisse der imposanten Vergangenheit der Stadt.

Stadt Eltville am Rhein

Kurfürstliche Burg
Es handelte sich ursprünglich um eine Wehranlage mit Turm, Palas und Wirtschaftsgebäuden, die in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts auf den Trümmern einer im Zollkrieg 1301 zerstörten Vorgängerburg erbaut wurde. Die Burg bildete den südöstlichen Eckpfeiler der Stadtbefestigungsanlage. Zunächst wurde mit einem Rundturm begonnen, später ein viergeschossiger, quadratischer Wohnturm mit Wehrplatte, Zinnenkranz und Ecktürmchen errichtet. Die Burg diente den Mainzer Erzbischöfen und Kurfürsten bis zum Ende des 15. Jahrhunderts als bevorzugter Aufenthaltsort. Eltville war somit Residenz eines der bedeutendsten deutschen Reichsfürsten des Mittelalters. Der Turm ist als einziger Bauteil der mittelalterlichen Anlage der Zerstörung durch die Schweden im Jahr 1635 entgangen. Von allen anderen Bauten existieren nur noch Ruinen. Allein der ebenfalls zerstörte Ostflügel wurde im 17. Jahrhundert wieder aufgebaut und in den Nordgraben hinein verlängert.


Burg Crass
Die Burg Crass ist das älteste noch erhaltene Gebäude der Stadt. Es ist einer der in Eltville zahlreich vorhandenen Adelshöfe, die an die Zeit der Residenz der Mainzer Erzbischöfe erinnern, in der sich viele reiche Adelsfamilien in Eltville niederließen. Der Hof ist im 19. Jahrhundert in bürgerlichen Besitz übergegangen und dient seitdem als Hotel und Gaststätte. Heute bietet die Burg Crass ein Restaurant und Hotel.

Eltville - Erbach

Evangelische Johanneskirche
Der Blick des Reisenden, der die Rheingau-Autobahn in Richtung Erbach befährt, fällt als erstes auf die 1865 geweihte, im neugotischen Stil erbaute und mit hochgezogenen Fialen geschmückte evangelische Johanneskirche, die Prinzessin Marianne von Preußen als Grablege für ihren früh verstorbenen Sohn Johannes errichten ließ. Baumeister war Eduard Zais, der Sohn des berühmten nassauischen Baumeisters Christian Zais. Es war die erste evangelische Kirche im oberen Rheingau.

Eltville Hattenheim

Hattenheimer Burg
Der Ortskern des Stadtteils Hattenheim mit der katholischen Pfarrkirche St. Vincenz und vielen bunten Fachwerkhäusern ist wohlerhalten. Dort feiert man heute Feste im restaurierten Wohnturm einer mittelalterlichen Burganlage, die sich ihren altehrwürdigen Charakter erhalten hat. Das verfallene Bauwerk wurde in Eigenarbeit von den Hattenheimer Bürgerinnen und Bürgern wieder instand gesetzt.

Eltville - Martinsthal

Gasthaus „Zur Krone“
Die Bewohner des Dorfes Rode zogen sich im 14. Jahrhundert hinter einem neuentstandenen Rheingauer Grenzwall, dem sogenannten Gebück, zurück. Sie gründeten ein neues Dorf, das heutige Martinsthal. Sehenswert ist neben der kleinen Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert auch der Marktplatz mit dem „Weinhaus Krone“, das ehemals als Rat-, Back- und Gasthaus diente. Es handelt sich um ein reichgeschmücktes Fachwerkhaus mit einem hübschen über Eck gebauten Erker.

Eltville - Rauenthal

Antoniuskirche
Die spätgotische katholische Pfarrkirche St. Antonius Rauenthal mit ihrem weithin sichtbaren stolzen Kirchturm beherbergt wertvolle Kunstschätze, unter anderem einen schmiedeeisernen Leuchter für 100 Kerzen, einen spätgotischen Taufstein und eine berühmte Madonna aus dem späten 15. Jahrhundert. Sie wird, wie die Eltviller Madonna, dem unbekannten „Meister mit dem Brustlatz“ zugeschrieben.

Weitere Auskünfte:
Tourist-Information im Besucherzentrum Kurfürstliche Burg
Burgstraße 1
65343 Eltville am Rhein
Telefon 06123 - 909 80
Telefax 06123 - 909 890
touristik@eltville.de

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