DIE BÄDERSTRASSE

Die Wege der Vorsehung, sagt man, seien unergründlich. Warum es augerechnet den Römern vorbehalten blieb, die wohlig warmen Quellen zwischen Rhein und lahn zu entdecken, wird wohl immer ein Geheimnis der Geschichte bleiben. Zufall? Ohne ihn wäre es vielleicht nie zur Badekultur an der "Bäderstraße" gekommen. Als die Römer hierher kamen, 58 vor unserer Zeitrechnung, wußten sie nicht, was sie in diesem Teil Germaniens erwartete. Sie waren ausgezogen, um den Barbaren Kultur und Zivilisation beizubringen. Caesars Kohorten drangen bis an den Rhein vor und verschanzten sich hinter einem bewachten Grenzwall, dem Limes. In ihrer Freizeit stießen Legionäre auf Wasser, die warm und dampfend aus der Erde sprudelten.

Um die Quellen herum entstanden schließlich ansehnliche Badehäuser, zuerst in Wiesbaden, dann auch an der Lahn, in Bad Ems. Im Mittelalter kamen Langinswalbach, jetzt Bad Schwalbach hinzu. So entstand die Bäderstraße, lange bevor sie "erfunden" wurde.

Doch zurück zu den alten Römern. Man sagt ihnen nach, Genußmenschen gewesen zu sein. Im "römischen Bad" schwitzten und entspannten sie. Kein Wunder, daß der Legionär Livius Aufmerksamkeit erregte, als er in der Heimat von den "mattiakischen Quellen, deren Strudel alle drei Tage dampft", erzählte. Niemand konnte ahnen, daß es um das spätere Wisibada der Germanen ging, heute eine Kurstadt mit internationalem Flair.

Wo gekurt wird, ist Kultur nicht weit. Im Wiesbadener Kurhaus, von Kaiser Wilhelm II. einst zum "schönsten der Welt" geadelt, stehen bedeutende Konzerte, Kongresse, Ausstellungen und Bälle auf dem Programm.

Informationen und ausführliche telefonische Beratung erhalten Sie ebenfalls von der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH.

 

Folgende Städte und Gemeinden bilden die Bäderstraße:

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Kreis kann weiterhin Spitzen­wert bei der U 3-Betreuung vorweisen

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