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Datum:31.01.2012
Kategorie: Bahnlärm
Autor: Pressestelle

"Wir werden mit dem ohrenbetäubenden Bahnlärm (fast) alleine gelassen"

Landrat Albers weist auf die Veranstaltung mit Innenminister Roger Lewentz (Rheinland-Pfalz) am 6. Februar in Eltville hin / Druck erhöhen

"Wir müssen den politischen Druck erhöhen und so auf die gesundheitsgefährdete und inhumane Lärmbelastung durch Güterzüge im Rheingau und im Rheintal aufmerksam machen - dies ist die Konsequenz, die wir aus den Aussagen des Bundesverkehrsministeriums der vergangenen beiden Wochen ziehen müssen", betont Landrat Burkhard Albers im Vorfeld der Veranstaltung mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz am Montag, 6. Februar 2012, 19.00 Uhr, im Hotel Frankenbach - Mainzer Hof in Eltville. Zuvor, von 18.00 Uhr an, wird der Aufsehen erregende Doku-Film "DurchZug - Lärmterror im Rheintal" von Christoph Würzburger gezeigt, der ein realistisches Bild von einer lärmgeplagten Region zeichnet. Nicht ohne Hintergrund wird das Mittelrheintal als die lauteste Region in ganz Deutschland gesehen. Albers: "Ein Ruhm, auf den wir gerne verzichten können!"

Lewentz wird an diesem Abend das Konzept der rheinland-pfälzischen Landesregierung für eine Alternativtrasse für den Güterverkehr durch den Hunsrück erläutern. "Wie wir jetzt wissen, will das Bundesverkehrsministerium sich still und leise aus dem Projekt ?Bahntunnel Rüdesheim' verabschieden und auch bei der Umrüstung der lauten und teilweise ?antiken' Güterwaggons gibt es nur Vertröstungen", ergänzt der für das Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal zuständige Kreisbeigeordnete Karl Ottes. Und so steht für Albers und Ottes fest: "Wir werden mit dem ohrenbetäubenden Bahnlärm (fast) alleine gelassen, denn alleine die Landesregierung in Rheinland-Pfalz stellt sich der Verantwortung gegenüber den lärmgeplagten Bürgerinnen und Bürgern."

So steht für beide Politiker fest, dass die Region sich nicht vertrösten lassen und vor allem nicht resignieren darf. "Wir dürfen uns nicht mit dem Bahnlärm abfinden, sondern müssen immer wieder auf diese besondere Lage hinweisen, die sich ab 2015/16 noch deutlich verschlimmern wird", so Landrat Albers. Deshalb fordert er noch einmal die Menschen im Rheingau dazu auf, die Veranstaltung zu besuchen, um erneut ein eindeutiges Signal nach Berlin zu senden und die Forderung zu unterstützen: "Alternativtrasse jetzt!"

Albers: "Uns ist bewusst, dass der Spatenstich für diese Trasse nicht morgen oder übermorgen erfolgen wird." Aber wenn nicht jetzt die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden, wird kostbare Zeit verschwendet. "Die Bahn AG und die Bundesregierung dürfen sich nicht aus ihrer Verantwortung stehlen und nur noch Prestigeobjekte wie den unterirdischen Stuttgarter Hauptbahnhof weiter verfolgen." Es ginge jetzt darum, dass sich die Region als eine Einheit präsentiert und gemeinsam die Forderung nach einer Alternativtrasse verfolgt. "Wir sind deshalb auch dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz dankbar, dass er sich an unsere Seite stellt", so Landrat Albers.

 

 

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