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Datum:13.06.2017
Kategorie: Kleine Darstellung
Autor: Pressestelle

„Wir haben uns für das Komplett­paket entschieden“

Aus den Händen von Landrat Burkhard Albers erhielt Volker Bender den Kulturpreis 2017 des Rheingau-Taunus-Kreises.

Landrat Albers und Jurymitglieder überreichen den Kulturpreis 2017 an Volker Bender / Eine Bereicherung für das kulturelle Leben im Kreis

„Wir haben uns für das Komplettpaket entschieden“, sagt Laudatorin und Jurymitglied Eva-Maria Ebeling. Eine Aussage, die sie keinesfalls als despektierlich verstanden wissen will, sondern in dieser drücke sich Lob verbunden mit Respekt und Anerkennung für die musikalische Schaffenskraft sowie das Engagement des Künstlers aus. Denn Volker Bender zeichne sich durch seine Vielfalt aus, sei „er doch ein kompletter Musiker“, so Eva-Maria Ebeling, weshalb er von der Jury als würdig empfunden wurde, den Kulturpreis 2017 des Rheingau-Taunus-Kreises zu erhalten. Der so Gewürdigte zeigt sich ob der lobenden Worte der Laudatorin gerührt und kämpft anschließend, als er jenen dankte, die ihm zu diesem kompletten Musiker werden ließen, mit den Tränen.

Voll war es, als am Mittwochabend Landrat Burkard Albers in der Waas’schen Fabrik in Geisenheim Volker Bender den Kulturpreis 2017 in der Sparte „Musik / Instrumental“, dotiert mit 3.000 Euro, überreichte. Viele Verwandte, Freunde und Musiker wollten bei der Übergabe live mit dabei sein, um Volker Bender zu gratulieren. Und der Geehrte zeigte, was ihn auszeichnet. Volker Bender trug maßgeblich zum musikalischen Rahmenprogramm der Feierstunde bei und ließ dabei „die Musik für sich sprechen“. Dabei unterstrich Bender, wie exzellent er mit Trompete und Flügelhorn umgehen kann, als er etwa „Let the bright Seraphim“ von G. F. Händel oder gemeinsam mit Thomas Bachmann am Piano den Song „Thank you for the Music“ präsentierte. Vor allem bei letzterem Lied hätte man eine Stecknadel fallen hören können, so konzentriert lauschte das Auditorium den beiden.

Laut Albers und der Kulturbeauftragten des Kreises, Sabine Stemmler, zeichnet sich Bender nicht nur „durch große musikalische Qualität aus, sondern er bewegt sich stilsicher in allen musikalischen Genres von Klassik bis Soul“. Bender, so berichtete Eva-Maria Ebeling, beschäftigt sich mit unterschiedlichen stilistischen Möglichkeiten der Trompete. Er sei eine Bereicherung für das kulturelle Leben im Rheingau-Taunus-Kreis.

Seit seinem erfolgreich abgeschlossenen Studium der Instrumentalpädagogik und Orgelmusik arbeitet der 47-Jährige als freischaffender Künstler. Er tritt als Solist auf, spielt aber auch gemeinsam mit Orchestern. Als Trompeter ist Volker Bender Mitglied in der Kammerphilharmonie Rhein-Main, im Trompetenensemble „Quatromba“, der Jazz-Band „Bb-flat essential“ und der Soulband „Soul D.Vision“. Konzertreisen führten ihn bisher bis nach Südkorean und in viele europäische Länder. Zudem leitet der Geisenheimer derzeit zwei Musikklassen in der St. Ursula-Schule und unterrichtet Trompete an der Wiesbadener Musik- & Kunstschule sowie an der Neuen Musikschule Geisenheim.

2009 gründete Volker Bender gemeinsam mit Schülern der St. Ursula-Schule das Festival „Uschi rockt!“. Es dient der Förderung junger Nachwuchsmusiker. Neben dem Festival auf dem Schulhof organisierte Bender mit der „Uschi rockt!“-AG zusätzlich ein Konzert für jungendliche Straftäter in der JVA Wiesbaden und in Zusammenarbeit mit dem von Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung geführten Lindentheater in der Hochschulstadt ein Kino-Konzert-Event. 2016 rief Bender gemeinsam mit der Gesangpädagogin Dunja Koppenhöfer das Projekt „RefUschis“ ins Leben, in dem Geflüchtete und Schüler der St. Ursula-Schule gemeinsam musizieren,

Sabine Stemmler: „Die Qualität seiner Musik sowie das pädagogische, das soziale und das gesellschaftliche Engagement von Volker Bender hat die Jury bewogen, ihm den Kulturpreis 2017 in der Sparte ‚Musik/Instrumental‘ zu zuerkennen.“ Abschließend lobten Landrat Albers und Sabine Stemmler auch die Arbeit der Jury bestehend aus dem Intendanten des Rheingau-Musik Festivals, Michael Herrmann, Isabella Mischok-Schenk, Johannes Maloleppsy und Eva-Maria Ebeling. „Während der Jurysitzung herrschte eine sehr konstruktive Stimmung. Gut vorbereitet und hoch konzentriert ging es an die Arbeit. Es war nicht einfach, aus der Fülle der hervorragenden 15 Vorschläge  den Preisträger zu ermitteln. Albers würdigte in seiner Rede auch das Wirken von Andrea Nusser, der Besitzerin der Waas’schen Fabrik, die die ehemalige Fabrik zu einer Kulturstätte mit überregionalem Ruf entwickelt habe.

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