PRESSEMITTEILUNGEN   (Detailansicht)

Datum:02.05.2017
Kategorie: Büro für Gleichstellungsfragen
Autor: Pressestelle

Wie wird der Zustand eines Natur­denkmals ermittelt?

Beim Girls’Day blickten 14 Schülerinnen hinter die Kulissen der Zentralen Rettungsleitstelle (Bild) und der Kreisverwaltung und konnten sich über die Berufe informieren.

Girls’Day in der Kreisverwaltung / 14 Mädchen zeigten sich überrascht und beeindruckt

400 Naturdenkmäler – vor allem Bäume – gibt es im Rheingau-Taunus-Kreis, die durch ihren sehr markanten Wuchs und ihr besonderes Aussehen oder wegen eines ungewöhnlich hohen Alters in die Kategorie aufgenommen wurden. Doch wie ermittelt man den Gesundheitszustand eines Baumes und damit seine Standfestigkeit? Orna Behrendt von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises demonstrierte die Vorgehensweise und beeindruckte die 14 anwesenden Mädchen. Sie waren anlässlich des Girls’Days zu Gast in der Kreisverwaltung in Bad Schwalbach. Mit Hilfe eines Bohrwiderstandmessers nahm Behrendt an einer Baumscheibe den Eingriff vor.

„Wir wollen den Mädchen an diesem Tag einen interessanten und realitätsnahen Einblick in die unterschiedlichen Berufsfelder einer Verwaltung geben“, betont die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, Rita Czymai, und weiter: „Unser Konzept und damit das Programm ist genau auf Mädchen und damit die Intention des ‚Girls’Day-Mädchen Zukunftstags‘ zugeschnitten; männerdominierte Berufe sollen gerade auch für junge Frauen geöffnet werden.“ Die Mädchen erfuhren mehr über Berufe in der Kreisverwaltung, die etwa die Bereiche Technik, IT und Naturwissenschaften tangieren. Sie lernten weibliche Vorbilder und Frauen in Führungspositionen kennen, berichten Rita Czymai und die internen Frauenbeauftragten der Kreisverwaltung in Bad Schwalbach, Angela Spangenberg und Christel Kalhoff.

„In der Kreisverwaltung gibt es viele von Frauen besetzte Stellen und Berufe, die sonst eher als männerdominiert gelten“, betont Rita Czymai. So berichteten neben Orna Behrendt auch Svenja Pasucha aus dem Fachdienst Brand- und Katastrophenschutz, Rettungsdienste, sowie Dr. Nicola Brink vom Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen, über ihre Ausbildung und den täglichen Arbeitsablauf. Zudem besuchten die Mädchen die Zentrale Rettungsleitstelle des Kreises, wo sie der zuständige Sachgebietsleiter Uli Hartmann über die Besonderheiten der Leitstelle sowie die berufliche Ausbildung der dort tätigen Disponenten informierte.

„Abwechslungsreiche und spannende Jobs“, wie die Schülerinnen aus dem Untertaunus und dem Rheingau empfanden. Dr. Nicola Brink erzählte von den Kontrollen als Tierärztin an Autobahnen. „Wir sind auch für Tiertransporte zuständig, müssen darauf achten, ob die Tiere versorgt sind“, so die Tierärztin. Neben theoretischen Erläuterungen kam die Praxis nicht zu kurz. Was bedeuten die Zahlen des Stempels auf Eiern? Nicola Brink: „Die Zahl 0 steht für Bio- und Freilandhaltung. Die Zahl 1 nur für Freilandhaltung.“ Wobei sehr anschaulich dargelegt wurde, in welchen beengten Verhältnissen viele Tiere leben müssen. So liegen die vorgeschrieben Flächen für Hühner bei 30 mal 37 Zentimetern, für Schweine bei einem Quadratmeter und für Hunde bei sechs Quadratmetern.

Fazit der Mädchen: „Wir haben viele neue Informationen erhalten, die wir noch nicht kannten. Es war ein erlebnisreicher Vormittag in der Kreisverwaltung.“

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