PRESSEMITTEILUNGEN   (Detailansicht)

Datum:24.04.2017
Kategorie: Soziales
Autor: Pressestelle

„Wohnen im Alter ist das Kern­thema unserer Zeit“

Unterzeichneten die Absichtserklärung im Kreishaus: (sitzend von links) der Kiedricher Beigeordnete Walter Ruhl, der Eltviller Stadtrat Hubert Rahn, der Geisenheimer Bürgermeister Frank Kilian, (stehend) der Bürgermeister von Waldems Markus Nies, der Bürgermeister von Oestrich-Winkel, Michael Heil, und der Taunussteiner Bürgermeister Sandro Zehner. Aufmerksame Beobachter: Landrat Burkhard Albers, Birgitt Lipp und Uta Feix (beide vom Netzwerk Wohnen in Taunusstein und Geisenheim).

Netzwerk Wohnen soll möglichst auf alle Kommunen des Rheingau-Taunus-Kreises ausgeweitet werden / Konzept für die Weiterführung / Sechs Bürgermeister unterzeichnen Absichtserklärung

„Was sich so positiv in den vergangenen drei Jahren bewährt hat, soll auch weitergeführt werden“, fasste ein Teilnehmer des Workshops seine Meinung kurz und bündig zusammen. Zumal wenn es sich dabei um ein wichtiges, vielleicht sogar „das Kernthema unserer Zeit handelt“, wie Landrat Burkhard Albers betonte. Bei dem so Gepriesenen geht es um das Netzwerk Wohnen, der vor drei Jahren gegründeten Beratungsstelle für seniorengerechtes und vor allem barrierefreies Wohnen. Taunusstein und Geisenheim hatten die Idee für dieses Netzwerk, der Rheingau-Taunus- Kreis sorgte über das Programm „Rat und Tat Kreisweit“ für die Anschubfinanzierung in den ersten drei Jahren. Nun läuft diese Unterstützung aus, muss das Netzwerk auf eigenen Beinen stehen.

Die hervorragende Arbeit der Stelle hat sich jedoch längst herumgesprochen und so dockten im Herbst 2016 die Stadt Oestrich-Winkel und die Gemeinde Waldems an das Netzwerk an. Im Kreishaus ging es nun darum die Zukunft des Netzwerkes Wohnen zu sichern. Denn das erklärte Ziel soll sein, dass sich alle 17 Kommunen im Kreisgebiet an dem Netzwerk Wohnen Rheingau-Taunus beteiligen. Wie dies im Einzelnen geschehen kann, welche Konzept es gibt und wie eine Finanzierung möglich ist, zeigte sich in einem Workshop. Und den beendet die Teilnehmer mit großem Optimismus: Die vier bisherigen Partner (Geisenheim, Taunusstein, Oestrich-Winkel und Waldems) sowie mit der Stadt Eltville und der Gemeinde Kiedrich zwei „Neue“ unterzeichnet da eine Absichtserklärung zur Weiterführung des Netzwerkes.

Mit den Bürgermeistern von Lorch und Aarbergen waren Vertreter von zwei weiteren, interessierten Kommunen zwar angekündigt, aber letztlich nicht anwesend. Moderatorin Dr. Gudrun Stahn sowie die beiden „guten Seelen des Netzwerkes“, Birgitt Lipp und Uta Feix und die Bürgermeister Frank Kilian und Sandro Zehner zeigten sich überzeugt, dass sich neben Lorch und Aarbergen noch weitere Städte und Gemeinden dem Netzwerk Wohnen Rheingau-Taunus anschließen werden. Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung ist noch keine Entscheidung getroffen. Wenn Finanzplan und Gesamtkonzept stehen, werden die kommunalen Gremien mit der Gründung des Netzwerkes befasst. Sie haben dann das letzte Wort, welche Kommune sich an der Beratungsstelle beteiligt.

Immer mehr Menschen machen sich Gedanken darüber, wie sie im Alter leben möchten. Das Wohnen und das Wohnumfeld gewinnen mit zunehmendem Alter an Bedeutung. Sich Gedanken über seine eigene Wohnzukunft zu machen, gehört mit zu den wichtigsten Vorbereitungen
auf das Alter, denn die Wohnqualität hat entscheidenden Einfluss auf die Lebensqualität, insbesondere wenn Hilfe und Pflege notwendig werden. Durch das Netzwerk werden unter anderem ehrenamtliche Wohnberaterinnen  und –berater qualifiziert, Initiativen zum gemeinschaftlichen Wohnen unterstützt, Fachtagungen und Veranstaltungen organisiert und über Wohnformen im Alter informiert.

„Die Nachfrage ist groß, zumal wenn wir bedenken, dass wir in einer immer älter werdenden Gesellschaft  leben“, sagten Uta Feix und Birgitt Lipp. Viele ältere Menschen interessierten sich für die Angebote, ließen sich in ihren Wohnungen oder Häusern über Umbaumöglichkeiten für ein barrierefreies Heim informieren. Die Nachfrage ist aber auch bei vielen Menschen groß, die sich zum ehrenamtlichen Wohnberater ausbilden lassen wollen“, betonte der Waldemser Bürgermeister Markus Nies. Der Bedarf an einem Netzwerk Wohnen Rheingau-Taunus ist also vorhanden.

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