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Datum:12.06.2018
Kategorie: Verkehr (allgemein)
Autor: Pressestelle

Kilian und Döring gelingt „Durch­bruch“ bei der Tarif­struktur im ÖPNV

RMV-Nachbarschaftstarif gilt bald auch für Teile des Rheingau-Taunus-Kreises / Für Niedernhausen, Taunusstein, Schlangenbad und Eltville

Landrat Frank Kilian und ÖPNV-Dezernenten Günter Döring ist ein Durchbruch in der Tarifstruktur des ÖPNV gelungen. „Der günstige Nachbarschaftstarif soll für alle Kommunen gelten, die unmittelbar an das Verkehrsgebiet (Wabe) Wiesbaden-Mainz angrenzen“, berichten Landrat und Dezernent. Bekanntlich hat der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) auf seiner letzten Aufsichtsratssitzung beschlossen, den sogenannten Nachbarschaftstarif einzuführen, um die Preissprünge bei Bus- und Bahn-Fahrten über die jeweiligen Waben-Grenzen abzumildern. Döring: „Das war eine uralte Forderung vor allem der Kommunen Taunusstein und Niedernhausen, die aber bislang aufgrund der starren Tarifstruktur nicht erfüllt werden konnte.“

„In harten und zähen Verhandlungen ist es jetzt endlich gelungen, diese Preisgrenze ‚aufzubrechen‘“, sagt Landrat Kilian, wobei es auch Unterstützung vom Taunussteiner Bürgermeister Sandro Zehner gab. Die Verhandlungen seitens der RTV führte Geschäftsführer Thomas Brunke. Mit Wiesbadens Stadtrat Andreas Kowol und ESWE-Geschäftsführer Jörg Gerhard ist man sich in diesem Punkt einig. „Das ist ein neues Beispiel für eine gute Zusammenarbeit zwischen Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis auf dem Verkehrssektor“, betont der ÖPNV-Dezernent.

„Damit steht fest, dass der Nachbarschaftstarif für Niedernhausen, Taunusstein, Schlangenbad und Eltville zur Anwendung kommt und Fahrten von diesen Kommunen in die Wabe (Tarifgebiet 6500) Wiesbaden-Mainz preisgünstiger werden“, erläutert Frank Kilian. Die Gemeinde Walluf ist bereits in diesem Tarifgebiet. Spätestens zum Fahrplanwechsel 2020 gilt dieser benutzerfreundliche Tarif. Damit wird auch die Region Rheingau Taunus Kreis, Wiesbaden, Mainz gestärkt, die als ein großes Projekt der Zusammenarbeit die CityBahn bauen wollen. Landrat Kilian und Dezernent Döring werden sich dafür einsetzen, dass seitens des RMV dieser neue Tarif schon zum Fahrplanwechsel 2019 Gültigkeit erfährt.

Schließlich steht für Frank Kilian und Günter Döring fest: „Wenn der ÖPNV attraktiver werden soll, was wir in der Region alle wollen, müssen neue Wege beschritten werden.“ Mit dem Nachbarschaftstarif „erreichen wir, dass mehr Menschen – ähnlich wie beim Schülerticket – Bus und Bahn benutzen und vielleicht sogar auf ihr Zweit-Auto verzichten.“ Dann sparen die Bürgerinnen und Bürger „richtig“ Geld und die Umwelt wird auch geschont. Von dieser Maßnahme profitieren zirka 75.000 Bürgerinnen und Bürger des Kreises.

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