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Datum:25.09.2017
Kategorie: Integration
Autor: Pressestelle

Interkulturelle Begegnun­gen sollen offener und unvorein­genommener gestaltet werden

Referent Dr. Lukas Wahab (rechts) zeigte den Seminarteilnehmern der Kreisverwaltung Wege für eine „interkulturelle Kommunikation“ auf.

WIR-Koordination: Dr. Lukas Wahab stellt Aspekte der interkulturellen Kommunikation vor

2014 initiierte das hessische Ministerium für Soziales und Integration das landesweite Programm „WIR-Koordination“, an dem sich der Rheingau-Taunus-Kreis seither beteiligt. „Mit Hilfe des Programmes sollen neue fachliche und finanzielle Impulse für eine zukunftsorientierte Integrationspolitik gegeben werden“, beschreibt Landrat Frank Kilian die Intention des Landesprogrammes. Zu den Aufgaben der WIR-Koordinatorinnen gehört auch die interkulturelle Öffnung der Verwaltung, die Unterstützung eines regionalen Integrationsmanagements sowie zielgerichteter Konzepte und Projekte zur gesellschaftlichen Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger.

„In vielen Fachdiensten der Kreisverwaltung treffen Menschen verschiedener Kulturen aufeinander, was beiderseits zu unterschiedlichen Wahrnehmungen und daraus resultierend zu Missverständnissen und gar Konflikten führen kann. Das wollen wir vermeiden“, betont Landrat Frank Kilian. An diesem Punkt setzt die Arbeit der WIR-Koordinatorinnen Christine Knapp-Aschberger und Gabriele Schuster an. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kreishaus organisieren sie Seminare für interkulturelle Kommunikation in Zusammenarbeit mit dem Leiter des Instituts für interkulturelle Mediation und Konfliktbearbeitung, Dr. Lukas Wahab. „Wir wollen Strategien vermitteln, mit denen interkulturelle Begegnungen offener, unvoreingenommener und für alle Beteiligten zufriedenstellender gestaltet werden können“, berichtet Gabriele Schuster, die darauf verweist, dass seit 2015 102 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus elf verschiedenen Fachdiensten der Kreisverwaltung an den Seminaren teilgenommen haben.

Landrat Kilian: „Mit dem Seminarangebot zur ‚Interkulturellen Kommunikation‘ wollen wir die Kreisverwaltung in die Lage versetzen, unsere Angebote und Leistungen an eine durch Einwanderung veränderte soziale Umwelt anzupassen.“ Es geht also um die Beantwortung der Frage, wie Verwaltung ihr Produkt-, Leistungs- und Angebotsspektrum auf die steigende Zahl von
Migrantinnen und Migranten in unserer Gesellschaft ausrichten kann. „Wir möchten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützende Handlungsinstrumente für den Umgang mit herausfordernden Situationen im Arbeitsalltag an die Hand geben, die eine erfolgreiche Kommunikation erleichtern“, betont Christine Knapp-Aschberger. Interkulturelle Kommunikationskompetenz trage im professionellen Arbeitsalltag dazu bei, Absichten, Interessen und Bedürfnisse leichter verständlich und zugänglich zu machen. Es hilft dabei kulturell bedingte Unterschiede besser zu verstehen und Lösungsansätze bereit zu stellen.

Wie wird „eine angenehme Gesprächsatmosphäre“ hergestellt? Wie ist der Sprachfluss? Welche Gestik und Mimik kann ich einsetzen? „Solche Hinweise sind natürlich auch für alle Kundengespräche in einer Verwaltung wichtig. Wir können also aus diesen Seminaren der WIR-Koordination viel für die alltägliche Arbeit übernehmen“, so Landrat Frank Kilian.

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