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Datum:05.02.2018
Kategorie: Große Darstellung
Autor: Pressestelle

„Ich will etwas bewegen ­und ­gestalten“

Martin Glaub ist der neue Geschäftsführer der ProJob Rheingau-Taunus GmbH

Martin Glaub ist der neue Geschäftsführer der ProJob Rheingau-Taunus GmbH

Martin Glaub ist seit dem 1. November 2017 neuer Geschäftsführer der ProJob Rheingau-Taunus GmbH / Neue Ausrichtung für kreiseigene Gesellschaft

Ein Stückweit ist es die Rückkehr zu den Wurzeln und andererseits doch auch ein Aufbruch zu einer neuen beruflichen Herausforderung, bei der er die Chance zur Gestaltung hat, bei der er seine Ideen ausprobieren kann. „Statt häufig erfolglos zu versuchen, langzeitarbeitslose Menschen zum Teilmehrmals hintereinander in unterschiedliche, Maßnahmen zu fördern, schwebt mir mehr Flexibilität innerhalb Maßnahmen vor. Ich möchte diese so gestalten, dass sie auf die individuellen Förderbedarfe der einzelnen Teilnehmer flexibler und damit besser eingehen können und dadurch den Hartz-IV-Beziehern schneller die Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt ermöglicht wird“, erläutert der neue ProJob-Geschäftsführer Martin Glaub. „Zu oft stehen die Vermittlungshemmnisse bei der Betrachtung des Langzeitarbeitslosen im Vordergrund, zu selten seine Stärken und Talente“, ergänzt er und unterstreicht das Gesagte immer wieder gestenreich.

Seit 1. November 2017 ist Glaub Geschäftsführer der kreiseigenen ProJob Rheingau-Taunus. „Für mich eine Rückkehr, wurde ich doch in Wörsdorf geboren, bin unter anderem in Idstein zur Schule gegangen.“ Nach dem Studium der Erziehungswissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt. arbeitete Martin Glaub unter anderem als Leiter des Diakonischen Werks Offenbach-Dreieich-Rodgau, ehe er zum kommunalen Jobcenter „Pro Arbeit“ im Landkreis Offenbach ging. „Ich will etwas bewegen und gestalten“, nennt er als Grund für den damaligen wie den aktuellen Wechsel, der auch ein Positionswechsel hin zu einem sogenannten Maßnahmenträger ist. „In Dietzenbach war ich als Leiter des Bereichs ‚Arbeitspolitische Instrumente‘ insbesondere für die Konzeptionierung, Beschaffung und Qualitätssicherung von Maßnahmen bei Trägern und den Arbeitgeberservice zuständig. Nun geht es darum die gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse selbst als Träger umsetzen zu können.“

Glaub will die ProJob Rheingau-Taunus neu ausrichten, effektiver machen und er weiß aus seiner vorherigen Stelle, wovon er spricht. Er „brennt“ für die Sache der Langzeitarbeitslosen. „Der überwiegende Teil will einen (neuen) Job und damit ein eigenverantwortliches Leben ohne staatliche Unterstützung. Doch an manchen Stellen hapert es noch. Wir müssen deshalb unsererseits unsere bisherige Arbeitsweise und unsere Maßnahmen überprüfen und auch an der einen oder anderen Stelle verändern, um noch erfolgreicher bei der Vermittlung in Ausbildung und Arbeit zu sein.“

Der Geschäftsführer: „Da passt es hervorragend, dass ein neues Fallsteuerungsmodell im Kommunalen JobCenter Rheingau-Taunus derzeit eingeführt wird, das ich aus Offenbach-Land sehr genau kenne.“ Richtschnur ist dabei, den Kunden mit seinen Stärken und Potentialen zu sehen und zielgerichtet über geeignete Maßnahmen zu fördern, damit dieser schneller als bisher einen für ihn passenden Ausbildungs- oder Arbeitsplatz findet, berichtet Martin Glaub. „Wir wollen den Kunden bei seinen persönlichen Ressourcen abholen, die ihn für den Arbeitgeber attraktiv machen“, erklärt er. Und die Erfahrung zeige, dass in vielen Fällen vorhandene Hemmnisse überbewertet wurden. Martin Glaub: „Oft sind einzelne Hemmnisse für die Integration in Arbeit nicht relevant. Bestimmte Fähigkeiten reichen aus, um Arbeit zu finden und für einen Arbeitgeber attraktiv zu sein.“ Auch eine Erfahrung, die er im Landkreis Offenbach machte.

Hier beginnt nun Glaubs eigentliche Aufgabe: Er will die ProJob als Maßnahmenträger für das vom JobCenter angewandte Modell neu ausrichten. „Ich glaube, da geht etwas“, sagt Martin Glaub. „Wichtig ist, dass das, was wir in unseren Maßnahmen an Förderung anbieten, für die Menschen einen Sinn macht und ihnen wirklich eine Hilfe auf ihrem Weg (zurück) in den Arbeitsmarkt ist“, so Glaub und: „Die Erfahrung zeigt, dass gerade auch die Verbindung von Lernen und praktischem Tun hier sehr wirksam und zielführend ist.“ In diesem Sinne bieten auch die sogenannten Arbeitsgelegenheiten für Glaub eine gute Möglichkeit, um Menschen, die lange aus der Arbeitswelt ausgeschlossen waren oder sogar noch nie gearbeitet haben, wieder an die Anforderungen des Arbeitsmarktes heranzuführen.

Wichtig ist aber auch hierbei, dass die Tätigkeiten sinnvoll sind und Teilnehmer am Arbeitsmarkt verwertbare Kenntnisse erlangen können. Auch in betrieblichen Praktika könnten plötzlich ungeahnte Fähigkeiten und Talente der Menschen sichtbar werden, die in der bisherigen (Berufs)-Biographie nie auftauchten. Verstärkt will sich Martin Glaub auch den jungen Menschen ohne Schulausbildung, ohne Berufsausbildung und/oder ohne Job widmen. „In diesem Bereich gibt es Einiges zu tun“, sagt Martin Glaub und eilt zum nächsten Termin.

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