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Datum:20.03.2017
Kategorie:Kultur
Autor: Pressestelle

„Café del Mundo“ – zwei preisgekrönte Ausnahme­musiker, die ihre Passion leben

„Café del Mundo“ tritt am Freitag, 28. April 2017, in der Cafeteria des Kreishauses in Bad Schwalbach auf.

Flamenco-Gitarren-Musik präsentiert von „Kultur im Kreishaus“ am Freitag, 28. April 2017 um 20:00 Uhr, in der Cafeteria im Kreishaus.

„Der typische Flamenco ist wie die Seele des andalusischen Volkes.“ In seiner Musik, in seinen Tänzen spiegeln sich Liebe, Feuer, Leidenschaft, aber auch Einsamkeit und Eifersucht wider. „Kultur im Kreishaus“, der Konzertreihe des Kulturfonds Rheingau-Taunus-Kreises, ist es nun gelungen, die „andalusische Seele“ nach Bad Schwalbach zu übertragen. „Wenigstens für einen Abend“, wie Ricarda Winter, die künstlerische Leiterin der Reihe, verspricht. Ricarda Winter ist es gelungen, zwei preisgekrönte Ausnahmemusiker für ein außergewöhnliches Konzert in die Cafeteria des Kreishaus in Bad Schwalbach, Heimbacher Straße 7, zu verpflichten: „Café del Mundo“ kommen am Freitag, 28. April 2017, 20 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr), in die Kreisstadt. Der Eintritt ist frei – es wird um Spenden gebeten!

Die beiden Gitarrenvirtuosen Jan Pascal und Alexander Kilian sind gegensätzlich wie Wasser und Feuer – und ergänzen sich dadurch zu einem Gitarrenduo auf Weltniveau. Ihr gemeinsamer Live-Auftritt ist der mitreißende Dialog zweier begnadeter Instrumentalkünstler, die sich gegenseitig bald umschmeicheln, bald herausfordern und einander ihr Bestes entlocken – intensiv, explosiv, magisch. Die Gitarrenkunst von „Café del Mundo“ entführt in die mystische Welt des Flamenco, der viel mehr ist als virtuose Unterhaltung – es geht um alles, was uns Menschen bewegt, um Liebe, Sehnsucht, Tod und Lebensfreude, um Himmel und Erde. Diese urwüchsige Musik entfaltet unwiderstehliche Kraft, sie schlägt in Bann, macht reich, weckt auf und berührt. Wäre Gott ein Musiker – die Flamenco-Gitarre wäre sein Instrument.

Jan Pascal, Jahrgang 1975, entstammt einer Musikerfamilie. Seine erste Gitarre erhält er von seinem Großvater in Spanien, den ersten Unterricht von einem Onkel. Er wächst bei seiner schlesischen Großmutter Edeltraud Bonk (Sopranistin und Kirchenmusikerin) auf. Später besucht er das Musikinternat Münsterschwarzach, wo er Klavierunterricht bei Pater Domenikus Trautner hat. Nach Unterricht in Gesang bei John Porter und klassischer Gitarre bei Bernhard Weber in Heidelberg gründet er 1996 sein eigenes Tonstudio. Seine Flamenco-Gitarrenkennnisse erhält er bei Rafael Cortes und Mariano Martín.

Alexander Kilian, Jahrgang 1987, gilt als „gitarristisches Wunderkind“. Seine multikulturelle musikalische Ausbildung erhält er bei Zaza Miminoshvili. Im Alter von 15 Jahren gewinnt er seinen ersten internationalen Wettbewerb mit dem Stück „Guajiras de Lucia“ von Paco de Lucia. Es folgen zahlreiche Meisterkurse und Konzerteinladungen nach Israel, Russland, Georgien, Spanien und Italien. 2011 erhält er das künstlerische Diplom im Fach Jazz-Gitarre.

2007 lernen sich beide bei einem Flamenco-Gitarrenworkshop kennen. Der Funke springt sofort über. Sie komponieren seitdem drei gemeinsame Alben, „Nuevo Cuarteto“ (2008), „Café del Mundo (2012), „La Perla“ (2014) und eine live Aufnahme „In Passion“ (2015), die auf Vinyl erscheint und erstmals auch Bearbeitungen von Chick Corea, Paco de Lucia, Al di Meola, Zequinha de Abreu und Enrique Granados enthält.

2015 erscheint auch „Dance of Joy“, ein Remix und Remaster ihrer ersten gemeinsamen Kompositionen. Seit Mai 2008 spielen sie jährliche Tourneen. Zunächst mit 40 Konzerten, inzwischen mit weltweit rund 120 Konzerten im Jahr; u.a. in Italien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Schweiz, Österreich und Polen. Einladungen zu renommierten Musik-Festivals wie das Rheingau-Musikfestival, die Slask days, oder das JazzOpen Stuttgart kommen hinzu. Der Bandname leitet sich aus einer Konzertbesprechnung ab, in der ein Kritiker schreibt, er fühle sich in das legendäre „Café Cantante“ versetzt, woraus der Bandname „Café del Mundo“ wird. Ricarda Winter: „Wer Flamenco liebt, darf dieses Konzert am 28. April 2017, nicht verpassen.“

Der Eintritt ist frei. Laut dem Konzept der Reihe „Kultur im Kreishaus“ wird jedoch um eine Spende gebeten. Nach dem Konzert können Zuhörer und Musiker sich bei einem Glas Wein und Gebäck den Abend ausklingen lassen.

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