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Datum:01.12.2017
Kategorie: Verkehr (allgemein)
Autor: Pressestelle

Anregungen und Vor­schläge fließen in den neuen Fahrplan 2018

ÖPNV-Dezernent Döring und RTV Geschäftsführer Buitkamp stellen Änderungen zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember im Untertaunus vor

Den bundesweiten, obligatorischen Fahrplanwechsel am 10. Dezember nutzt auch die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV), um in beiden Kreisteilen Anpassungen und Verbesserungen im ÖPNV-Angebot vorzunehmen. „Wir haben Anregungen und Vorschläge aus der Bevölkerung der Kommunen im Untertaunus aufgenommen und den Fahrplan an die Bedürfnisse angepasst“, berichtet Dezernent für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV), Günter F. Döring. Mit RTV-Geschäftsführer Roland Buitkamp weist er aber auch daraufhin, dass die Einhaltung der Fahrpläne von vielen Faktoren abhängig ist, auf die die RTV meist sehr schnell reagieren muss. Döring: „Stichwort ist dabei die Vielzahl an Baustellen im Kreisgebiet, die dann mit den Buslinien ‚kollidieren‘.“

Buitkamp: „Wir können nur auf die Ankündigung einer Baustellen-Einrichtung reagieren. Wenn der RTV dies mitgeteilt wird, setzt sich unser Planer Alexander Gruber an die Erstellung des Baustellen-Fahrplans. Aber natürlich haben wir keinen Einfluss auf die Dauer einer Baustelle oder eine etwaige Verlängerung. So etwas kann das komplizierte und komplexe Geflecht des Fahrplans schon durcheinanderwirbeln, so dass etwa Anschlussfahrten nicht mehr zu erreichen sind.“ Andererseits ist die RTV so auch flexibel. „Wenn wir steigende Fahrgastzahlen erkennen, können wir auf diese Nachfrage auf Buslinien reagieren“, berichtet Döring. Solche Anpassungen erfolgen gerade auch im laufenden Betrieb, wie er ausdrücklich betont.

Günter F. Döring und Roland Buitkamp ist es zudem wichtig, darauf hinzuweisen, dass es viele kleinere Veränderungen im neuen Fahrplan gibt, die nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind. „Um den Übergang zu Anschlussbussen zu gewährleisten, haben wir an den Knotenpunkten Zeitpuffer eingebaut“, so Döring. Es habe immer wieder Kritik gegeben, dass Fahrgäste ihre Anschlussbusse nicht erreicht, weil die die Bushaltestelle schon verlassen hatten. „Wir wirken immer wieder auf die Busunternehmer und deren Fahrer ein, dass sie das Umsteigen der Fahrgäste ermöglichen müssen“, betont der Geschäftsführer. Zudem erhöhte die RTV auf Linien die Kapazität der Busse.

Dezernent und Geschäftsführer verweisen zudem auf die wichtigen Veränderungen im neuen Fahrplan. „Auf der RTV-Homepage unter www.r-t-v.de sind auch die kleinere Verbesserungen nachzulesen.“ Anpassungen und Verbesserung gibt es beispielsweise aus dem Bereich der Gemeinde Schlangenbad in Richtung Schulzentrum Eltville. Die Fahrtzeit der Linie 173 zwischen Eltville und Schlangenbad verlängert sich, da die Standzeit am Landgrafenplatz in Schlangenbad eine Minute länger ist, um bessere Anschlüsse von/zur Linie 275 zu gewährleisten. Auf der Linie 173 werden im Schülerverkehr Gelenkbusse eingesetzt. Daher legt die RTV die bisherigen Fahrten um 6.55 Uhr von Niedergladbach und 7.05 Uhr ab Hausen zum Schulzentrum zu einer Fahrt zusammen. In neuen Fahrplan gibt es um 13.40 Uhr eine direkte Fahrt nach Georgenborn, der Umstieg auf die Linie 275 in Schlangenbad ist nicht mehr notwendig.

Neu ist auch die Anfahrt zur ersten Schulstunde aus Niedergladbach, Obergladbach und Hausen, die durch die Linie 211 erfolgt, weil diese um 7.55 Uhr rechtzeitig zum Unterrichtsbeginn in Bärstadt ankommt.
Samstags und sonntags verkehrt die Linie 173 nun im 120-Minuten-Takt zwischen Niedergladbach und Eltville. Der bisherige Umsteigezwang in Wambach entfällt bei der Fahrt aus dem Gladbachtal nach Schlangenbad oder in den Rheingau.

Laut RTV verkehrt die Linie 201 nicht mehr von/nach Nastätten und Diethardt. Endpunkt ist ab 10. Dezember Algenroth. Alternativ verkehrt die Linie X76 mit zwei bis drei Fahrten über Zorn, Nieder- und Obermeilingen nach Nastätten. Zwischen Bad Schwalbach und Kemel verkehrt die Linie 201 nun über den Grohberg und das Krankenhaus. Der Linienweg über Heimbach entfällt, da hier nun die Linie 275 verkehrt. Die Linie 201 verkehrt montags bis freitags nun über Bad Schwalbach hinaus weiter nach Hettenhain. Abends ab 20 Uhr und am Wochenende verkehrt nun die Linie 212 zwischen Hettenhain und Bad Schwalbach.

Die Linie 205 verkehrt nun als Rufbus im Flächenbetrieb im 120-Minuten-Takt zwischen Kemel sowie Espenschied, Geroldstein, Dickschied, Hilgenroth, Nauroth, Springen, Wisper und Watzelhain. Der Rufbus hat eine Kapazität von bis zu 15 Fahrgästen, da es sich um ein größeres Fahrzeug handelt. Neu ist die Haltestelle Bhakti Marga. Der Betrieb der Linie 206 ist eingestellt worden und durch die Linien 201, 207, 208 und 212 übernommen worden. Die Linie 207 verkehrt nun als Rundverkehr von Bad Schwalbach nach Breithardt und zurück. Entweder von Bad Schwalbach über Adolfseck – Burg Hohenstein – Breithardt und Born nach Bad Schwalbach oder umgekehrt. Abends und am Wochenende verkehrt die Linie 207 teilweise über Lindschied. Für Born gibt es nun zu den relevanten Unterrichtszeiten Fahrtverbindungen von/zur NAO-Schule.

Weiterhin sieht der Plan Anpassungen für den Bereich Idstein und Wallrabenstein vor. Die Linie 240 verkehrt wieder durchgängig stündlich zwischen Niedernhausen, Neuhof und Wehen. Die gebrochenen Fahrten zwischen Niedernhausen und Neuhof sind wieder bis Hahn durchgebunden. Erstmals wird auch der Orlener Stock an das ÖPNV-Netz angeschlossen. „Bleidenstadt Süd erhält eine Erschließung mit den neuen Haltestellen Drosselweg, Tannenweg und Wolkenbruch durch einen neuen Linienzweig der Linie 242. Die Fahrt geht von Hahn Busbahnhof über die Erich-Kästner-Straße - Aartalcenter - Theodor-Heuss-Straße - Tannenweg - Drosselweg - Wolkenbruch - Kirchgasse - Aartalcenter - Erich-Kästner-Straße - Hahn ZOB. Weitere Neuheit im Bereich Taunusstein:
Es gibt eine Fahrt um 7.30 Uhr ab Aartalcenter nach Neuhof „Auf dem kleinen Feld“.

Samstags gibt es auf der Linie 245 vier zusätzliche Fahrtenpaare zwischen Hahn und Kettenbach. Döring: „Wir tragen der gestiegenen Nachfrage Rechnung.“  Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in Wiesbaden wurden die Fahrtzeiten an Werktagen um ein bis zwei Minuten angepasst. Hierdurch sollen Verspätungen vermieden werden und ausreichend Wendezeit in Wiesbaden sichergestellt werden. Das Angebot der Linien 273/274 wird samstags teilweise mit zusätzlichen Fahrten zwischen Wiesbaden und Hahn bzw. Bleidenstadt erweitert. Die Linie 274 verkehrt verstärkt über Bleidenstadt Süd statt über das Aartalcenter. Das Aartalcenter wird nun verstärkt durch die Linie 242 angedient.

Die Zeitlagen der Linien 275/X76 in Richtung Wiesbaden wurden montags bis freitags in Absprache mit dem RMV und dem VRM um ca. 30 min verlegt, um bessere Umstiege in Nastätten, Kemel und Schlangenbad zu erhalten. Auch das Kreishaus soll zukünftig besser angebunden sein. Buitkamp: „Das Kreishaus wird nun zu den relevanten Dienstzeiten endlich angedient.“ Aus Richtung Kemel kommend erreicht die Linie 201 an Schultagen um 7.22 Uhr das Kreishaus und an schulfreien Tagen die Linie 275 um 7.19 Uhr. Aus Richtung Wiesbaden kommt die Linie 275 um 7.37 Uhr und 8.10 Uhr an. Mittags verkehrt die Linie 275 nun um 12.10 Uhr ab Kreishaus Richtung Laufenselden. Richtung Wiesbaden verkehrt nun die Linie 275 um 12.21 Uhr an Kreishaus Richtung Wiesbaden.

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